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Bundeswehr Profis kehren zurück: Alles was du über den Wiedereinstieg als Bundeswehr Einsteller wissen musst!

Von Redaktion und Marketing 6 Min. Lesezeit
Bundeswehr Profis kehren zurück: Alles was du über den Wiedereinstieg als Bundeswehr Einsteller wissen musst!

In der Bundeswehr hat sich seit der Aussetzung der Wehrpflicht im Jahr 2011 Einiges verändert. Zum einen kann die Verpflichtungszeit von Soldaten auf Zeit aller Dienstgrade auf bis zu 25 Jahre verlängert werden. Zum anderen gibt es für Soldaten die Möglichkeit als Bundeswehr Wiedereinsteller den Dienst nach einer Pause erneut aufzunehmen. Was es dabei zu beachten gilt, erklären wir in diesem Artikel.

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Gründe für die Pause von der Bundeswehr

Warum möchte jemand, der dem Bund schon gedient hat, überhaupt wieder zurück? Warum ist er nicht direkt dort geblieben? Es gibt verschiedene Gründe für ein Ausscheiden oder eine Pause vom Dienst bei der Bundeswehr.

Familie

Ein Grund kann Nachwuchs sein. Du möchtest mehr Zeit mit deiner Familie verbringen und nimmst dir deshalb eine Auszeit vom Soldatenleben. Ebenso kann die besondere Pflege eines Angehörigen eine Auszeit notwendig machen.

Job, Studium oder Weiterbildung

Heutzutage bleiben nur wenige Menschen auf dem ersten gewählten Karriereweg. So kommt es vor, dass sich die Interessen ändern und man sich neuen Zielen widmet. Zu diesen Zielen könnten ein Studium, eine Weiterbildung oder ein neuer Job gehören.

Bedarf

Es kommt vor, dass du nicht übernommen werden kannst, da es für deine Position keinen Bedarf mehr gibt. Dann musst du leider erstmal eine andere Laufbahn einschlagen.

Krankheit

Ebenfalls kann eine Krankheit dazu führen, dass du nicht mehr einsatzfähig bist und den Dienst zumindest vorläufig aufgeben musst. Manchmal braucht der Körper einfach eine gewisse Zeit, um wieder zu den nötigen Kräften zu kommen.

Bundeswehr Wiedereinsteller - TestHelden

Gründe für eine Rückkehr zur Bundeswehr

Genauso viele Gründe, wie für eine Pausierung vom Dienst für die Bundeswehr, gibt es auch zahlreiche Gründe für die Rückkehr. Du hast zum Beispiel gemerkt, dass die Arbeit als Soldat doch am besten zu dir passt oder konntest dich dem zivilen Berufsleben nicht anpassen. Vielleicht hast du auch einfach die Kameradschaft und Abwechslung vermisst.

Kann ich als Bundeswehr Wiedereinsteller da anfangen, wo ich aufgehört habe?

Da die Bundeswehr weiß, was sie an dir hat, bist du als Bundeswehr Wiedereinsteller meist sehr gefragt. Du hast die nötigen Kompetenzen und bringst Felderfahrungen mit, über die ein Anfänger noch nicht verfügt.

Deshalb kannst du als Bundeswehr Wiedereinsteller auch genau auf der Karrierestufe wieder einsteigen, in der du deinen Dienst beendet hast. Je nachdem, welche Qualifikationen du in deiner Auszeit erworben hast, hast du sogar die Möglichkeit in einem höheren Dienstgrad eingestellt zu werden. Schließt du als Feldwebel zum Beispiel ein Medizinstudium ab, hast du gute Chancen, dass du deine Laufbahn direkt als Offizier fortsetzen kannst.

Was gilt es bei einer Rückkehr zu beachten?

Im Normalfall kannst du deine Karriere als Soldat genau da weiterführen, wo du zuletzt aufgehört hast. Es gibt trotzdem einige Punkte, die du beachten musst. So darfst du beispielsweise die maximale Verpflichtungsdauer von 25 Jahren nicht ausgeschöpft haben.

Es gibt keine offizielle Altersgrenze, aber ab einem Alter von 40 Jahren wird dein Fall genauer überprüft. Wenn du zu lange von der Bundeswehr fern warst, kann es sein, dass du die Grundausbildung nochmals durchlaufen musst. Das ist unter anderem dann der Fall, wenn sich die Bedingungen der Grundausbildung seit deiner ersten Dienstzeit geändert haben.

Vorraussetzungen, für die Einsetzung als Bundeswehr Wiedereinsteller

Zusätzlich gelten auch für Wiedereinsteller die üblichen Voraussetzungen, um bei der Bundeswehr eingesetzt werden zu können:

  • Deutsche Staatsbürgerschaft
  • Mindestkörpergröße von 155 cm
  • Mindestalter von 17 Jahren
  • Gewisse Charaktereigenschaften, wie Teamfähigkeit, Flexibilität und Leistungsbereitschaft

Für die verschiedenen Karrierewege oder Ausbildungen gibt es eventuell noch weitere individuelle Voraussetzungen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereitschaft an Auslandseinsätzen der Bundeswehr teilzunehmen oder ein Hochschulabschluss. Für weiterführende Informationen zu einer Wiedereinstellung schaust du dir am besten die jeweilige Stellenbeschreibung auf der offiziellen Webseite der Bundeswehr an.

Bundeswehr Wiedereinsteller

Das Auswahlverfahren für Bundeswehr Wiedereinsteller

Es gibt für Bundeswehr Wiedereinsteller keinen Bonus. Wie von jedem Anfänger werden auch bei dir alle Qualifikationen nochmals überprüft, denn es gelten für dich dieselben Bewerbungsvoraussetzungen. Du musst dich also erneut formell bewerben, einen lückenlosen Lebenslauf aufweisen können und deine Qualifikationsunterlagen einreichen. 

Falls du alle Voraussetzungen erfüllst und deine Bewerbungsunterlagen in Ordnung sind, bekommst du eine Einladung zum Auswahlverfahren. Dort durchläufst du die gleiche Prozedur, wie bei deinem ersten Einstellungstest bei der Bundeswehr. Diese Tests und Gespräche erwarten dich also:

Welche persönlichen Fragen erwarten mich im Bundeswehr Einstellungstest als Wiedereinsteller?

Unterschiede zum ersten Einstellungstest gibt es also praktisch keine. Nur die persönlichen Fragen können sich unterscheiden. Bereite dich hier also zusätzlich auf folgende und ähnliche Fragen vor:

  • Wieso haben Sie die Bundeswehr verlassen?
  • Was ist der Grund, warum Sie erneut der Bundeswehr dienen wollen?
  • Was können Sie uns zu Ihrer bisherigen Laufbahn erzählen?
  • Welche Berufserfahrung haben Sie inzwischen gesammelt?
  • Aus welchen Gründen sollten wir uns wieder für Sie entscheiden?

Wichtig ist, dass du auch dieses Mal authentisch bleibst und zu deiner Vergangenheit stehst. Antworte ehrlich, aber versuche dabei deine Antworten in ein positives Licht zu stellen. So kann man zum Beispiel auf die zweite Frage antworten: „In meiner Auszeit habe ich gemerkt, dass der Soldatenberuf viel besser zu meiner Person passt. Auch die Kameradschaft und die Abwechslung haben mir sehr gefehlt.”

Vorbereitung

Da du nicht zum ersten Mal am Einstellungstest der Bundeswehr teilnimmst, hast du schon eine gewisse Erfahrung damit. Somit fällt dir der Test vielleicht etwas leichter und deine Nervosität sollte sich in Grenzen halten.

Trotzdem braucht es auch diesmal eine intensive Vorbereitung auf den Einstellungstest. Es gilt das vorhandene Wissen aufzufrischen und sich über Neuerungen zu informieren. Dafür stehen dir viele Informationsmöglichkeiten zur Verfügung:

Auch auf den sportlichen Test solltest du dich ausreichend vorbereiten. Trainiere jede Disziplin nochmals – am besten im Team. Das gibt euch die Möglichkeit, euch gegenseitig zu Höchstleistungen anzuspornen. Mehr Infos zu den Disziplinen des Sporttests findest du in unserem Artikel: „Der Basis Fitness Test bei der Bundeswehr”.

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Fazit zu Bundeswehr Wiedereinsteller

Du weißt aus dem ersten Einstellungstest, was auf dich zukommt und wo deine Stärken und Schwächen liegen. Nutze das aus, frische dein vorhandenes Wissen auf und trainiere hart. Fang am besten schon heute an und schiebe es nicht auf die lange Bank. Unser Bundeswehr Einstellungstest Testtrainer kann dir bei deiner Vorbereitung eine starke Stütze sein. So hast du die besten Chancen als Wiedereinsteller erneut bei der Bundeswehr einsteigen zu können. Spätestens wenn du wieder bei deinen Kameraden bist und dein erstes Gehalt in den Händen hältst, weißt du, dass sich all deine Anstrengungen gelohnt haben. Wir wünschen dir für deinen Wiedereinstieg viel Erfolg und stehen dir auf deinem Weg dorthin gern zur Seite!

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Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Bundeswehr Profis kehren zurück

Die wichtigsten Antworten zum Artikel auf einen Blick.

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Kann ich als Bundeswehr Wiedereinsteller da anfangen, wo ich aufgehört habe?

Als Bundeswehr Wiedereinsteller kannst du grundsätzlich genau auf der Karrierestufe wieder einsteigen, auf der du deinen Dienst beendet hast. Hast du während deiner Auszeit zusätzliche Qualifikationen erworben, hast du sogar die Chance, in einem höheren Dienstgrad eingestellt zu werden. Schließt du als Feldwebel beispielsweise ein Medizinstudium ab, kannst du deine Laufbahn direkt als Offizier fortsetzen.

Welche Gründe gibt es für eine Pause vom Dienst bei der Bundeswehr?

Häufige Gründe für eine Pause sind familiäre Veränderungen wie Nachwuchs oder die Pflege eines Angehörigen sowie der Wunsch nach einem Studium, einer Weiterbildung oder einem neuen Job. Auch fehlender Bedarf für die eigene Position oder eine Krankheit können dazu führen, dass du den Dienst zumindest vorübergehend aufgeben musst. Später kehren viele zurück, weil ihnen die Kameradschaft und Abwechslung gefehlt haben.

Was muss ich bei einer Rückkehr zur Bundeswehr beachten?

Bei einer Rückkehr darfst du die maximale Verpflichtungsdauer von 25 Jahren nicht bereits ausgeschöpft haben, auch wenn es keine offizielle Altersgrenze gibt. Ab einem Alter von 40 Jahren wird dein Fall allerdings genauer geprüft. Warst du zu lange fern von der Bundeswehr oder haben sich die Bedingungen der Grundausbildung geändert, kann es sein, dass du diese nochmals durchlaufen musst.

Gibt es Vorteile für Wiedereinsteller im Auswahlverfahren?

Nein, für Bundeswehr Wiedereinsteller gibt es keinen Bonus im Auswahlverfahren, denn es gelten dieselben Bewerbungsvoraussetzungen wie für jeden Anfänger. Du musst dich also erneut formell bewerben, einen lückenlosen Lebenslauf vorlegen und alle Qualifikationsunterlagen einreichen. Anschließend durchläufst du dieselbe Prozedur wie beim ersten Einstellungstest, also Fragebogen, CAT-Test, medizinische Untersuchung, Sporttest und psychologisches Gespräch.

Welche persönlichen Fragen erwarten mich als Wiedereinsteller im Einstellungstest?

Als Wiedereinsteller solltest du dich zusätzlich auf persönliche Fragen vorbereiten, etwa warum du die Bundeswehr verlassen hast oder warum du ihr erneut dienen möchtest. Auch Fragen zu deiner bisherigen Laufbahn und der inzwischen gesammelten Berufserfahrung können gestellt werden. Wichtig ist, dass du dabei authentisch und ehrlich bleibst, deine Antworten aber positiv formulierst.

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Veröffentlicht am , zuletzt aktualisiert am im TestHelden-Magazin, Bereich Bundeswehr Einstellungstest.

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