Bundeswehr Einstellungstest

Verwaltungsfachangestellte bei der Bundeswehr: Ausbildung, Gehalt, Einstellungstest

Der Bundeswehr Zivile Laufbahn Einstellungstest ist dein erster Schritt zur Karriere als Verwaltungsfachangestellte bei der Bundeswehr. In der zivilen Laufbahn im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst erwartet dich eine zweijährige Ausbildung, die di...

Von Gründer und Geschäftsführer Veröffentlicht am 6 Min. Lesezeit
Auszubildende sortiert Akten im Büro, Verwaltungsfachangestellte bei der Bundeswehr

Wer als Bundeswehr Zivile Laufbahn Einstellungstest Karriere machen möchte, entscheidet sich in der Regel für die zivile Laufbahn im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst. Nach der zweijährigen Ausbildung trägst du die Berufsbezeichnung Verwaltungswirtin oder Verwaltungswirt und steigst in der Besoldungsgruppe A 6 ein.

Dieser Weg ist für Schulabgänger mit Realschulabschluss, die einen sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst suchen, attraktiv. Hier erfährst du, wie die Ausbildung abläuft, welche Voraussetzungen du erfüllen musst und wie du den Einstellungstest bestehst. Einen guten Überblick bietet auch der Leitartikel zur Zivilen Laufbahn bei der Bundeswehr.

Auf einen Blick: Verwaltungsfachangestellte bei der Bundeswehr

  • Voraussetzung: Du brauchst mindestens einen Realschulabschluss und die deutsche Staatsangehörigkeit.
  • Ausbildung: Der Vorbereitungsdienst für den mittleren Dienst dauert 24 Monate.
  • Gehalt: Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung liegt bei derzeit 2.833,40 Euro brutto im Monat.
  • Einstellungstest: Das Auswahlverfahren besteht aus einem Computertest und einem mündlichen Gespräch.
  • Bewerbung: Für den Ausbildungsstart im September 2027 endet die Bewerbungsfrist am 30. November 2026.

Wie läuft die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Bundeswehr ab?

Die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Bundeswehr bereitet dich auf die Aufgaben im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst vor. Du absolvierst den Vorbereitungsdienst. Die berufspraktischen Phasen sind abwechslungsreich gestaltet.

Die Ausbildung dauert in der Regel 24 Monate. Sie gliedert sich in fachtheoretische und berufspraktische Studienanteile. Die Theorie lernst du am Bildungszentrum der Bundeswehr in den Lehrbereichen Berlin oder Oberammergau. Dazu gehören ein Einführungslehrgang und ein Abschlusslehrgang. Die berufspraktischen Phasen sind vielfältig aufgebaut. Sie umfassen ein Einführungspraktikum, eine praktische Ausbildung mit mehreren Ausbildungsstationen sowie praxisbezogene Lehrveranstaltungen. Ein großer Teil davon ist ein neunmonatiges Praktikum, das du teilweise bundesweit in verschiedenen Dienststellen absolvierst. Auch eine berufspraktische Fremdsprachenausbildung in Englisch steht auf dem Lehrplan. Während dieser Zeit bist du Beamtin oder Beamter auf Widerruf.

Welche Voraussetzungen gelten für die Ausbildung in der Bundeswehrverwaltung?

Für die Zulassung brauchst du einen passenden Schulabschluss, die deutsche Staatsangehörigkeit und musst gesundheitlich geeignet sein.

Du benötigst einen Realschulabschluss. Alternativ reicht ein Hauptschulabschluss, wenn du zusätzlich eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kannst, oder ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand. Zudem verlangt die Bundeswehrverwaltung zwingend die deutsche Staatsangehörigkeit. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gesundheit. Du musst der gesundheitlichen Eignungsfeststellung zustimmen. Eingestellt wird nur, wer nach einem amtsärztlichen Gutachten oder einer Untersuchung durch die Einstellungsbehörde die gesundheitlichen Anforderungen erfüllt. Die Kosten für diese Untersuchung trägt der Bund.

Die folgende Tabelle zeigt die geltenden Altersgrenzen für die Einstellung in den mittleren Dienst.

Balkendiagramm: Höchstalter in Jahren. Höchstalter in Jahren: Reguläre Bewerber 49, Ausnahme bei geteilten Versorgungslasten 55, Ausnahme bei erworbenen Versorgungsansprüchen 62.
Höchstalter in Jahren. Die Werte stehen in der Tabelle darunter.
Bewerbergruppe Höchstalter in Jahren
Reguläre Bewerber 49
Ausnahme bei geteilten Versorgungslasten 55
Ausnahme bei erworbenen Versorgungsansprüchen 62

Wie hoch ist das Gehalt als Verwaltungsfachangestellte bei der Bundeswehr?

Schon während der Ausbildung erhältst du einen Anwärtergrundbetrag von derzeit 1.473,37 Euro im Monat.

Mit dem Bundeswehr Zivile Laufbahn Testtrainer übst du typische Aufgaben mit Lösungen und planst deine Vorbereitung bis zum Testtag.

Nach dem Abschluss und dem Berufseinstieg wirst du zur Regierungssekretärin oder zum Regierungssekretär ernannt. Bei entsprechender Eignung und Leistung sind Beförderungen bis zur Besoldungsgruppe A 9 möglich, ebenso der Aufstieg in den gehobenen Verwaltungsdienst. Du steigst in der Besoldungsgruppe A 6 in der Erfahrungsstufe 1 ein. Das Grundgehalt liegt dann bei derzeit 2.833,40 Euro im Monat. Nach der Ausbildung ist die Übernahme in das Beamtenverhältnis auf Probe vorgesehen. Die Probezeit dauert im Regelfall drei Jahre. Danach wirst du in der Regel zur Beamtin oder zum Beamten auf Lebenszeit ernannt.

Zudem stehen dir 30 Tage Jahresurlaub zu. Mehr Details zu den Laufbahnen findest du im Beitrag zur Bundeswehrverwaltung im mittleren Dienst.

Wann sind die Termine für die Bewerbung?

Die Bundeswehr stellt in der Regel zweimal im Jahr neues Personal für die Verwaltung ein. Die Termine für den Dienstantritt sind Anfang März und Anfang September.

Der nächste ausgeschriebene Einstellungstermin ist der 1. September 2027. Für diesen Starttermin endet die Bewerbungsfrist am 30. November 2026. Du bewirbst dich online über das Bewerbungsportal der Bundeswehr. Dort lädst du dein Anschreiben, den Lebenslauf, das Bewerbungsformular mit Anlagen sowie deine Schulabschlüsse und Berufsabschlüsse als PDF hoch. Deine Ansprechstelle ist das jeweilige Karrierecenter in deiner Region.

Was kommt im Einstellungstest für Verwaltungsfachangestellte dran?

Das Auswahlverfahren im Karrierecenter besteht aus einem computergestützten Test und einem mündlichen Assessment.

Wenn deine Unterlagen überzeugen, wirst du zu einem Präsenztermin in ein Karrierecenter eingeladen. Zuerst absolvierst du eine computerassistierte Testung, den sogenannten CAT. Dieser Computertest dauert etwa 90 Minuten. Danach folgt ein eignungsdiagnostisches Auswahlgespräch vor einer Prüfungskommission, für das etwa 60 Minuten angesetzt sind. Zum mündlichen Teil wirst du nur zugelassen, wenn du im Computertest ein Mindestergebnis erreichst.

Rechtlich dürfen im schriftlichen Teil höchstens vier Instrumente eingesetzt werden. Dazu zählen Leistungstest, Persönlichkeitstest, biographischer Fragebogen, Simulationsaufgabe und Aufsatz. Im mündlichen Teil wählt die Kommission höchstens vier Instrumente aus halbstrukturiertem Interview, Gruppenaufgaben, Präsentation, Gruppendiskussion und Referat. Geprüft werden dabei verschiedene Eignungsmerkmale aus den Bereichen Selbstkompetenz, Methodenkompetenz, Fachkompetenz und Sozialkompetenz. Die Einstellung erfolgt am Ende nach einer Rangfolge und der gesundheitlichen Eignung.

Gut vorbereitet ins Assessment

Mit dem Bundeswehr Zivile Laufbahn Einstellungstest Online-Testtrainer von TestHelden lernst du die Anforderungen kennen. Du übst für den Computertest und bereitest dich auf das Auswahlgespräch vor. Ein Lernplan bis zum Testtag unterstützt dich bei der Zeiteinteilung.

Wie bereite ich mich auf das Auswahlverfahren vor?

Bereite dich auf den Computertest und das Gespräch vor, damit du im Assessment souverän auftrittst.

  1. Schritt 1: Informiere dich über die Aufgaben der Bundeswehrverwaltung und den Ablauf des Vorbereitungsdienstes.
  2. Schritt 2: Trainiere typische Aufgabenformate für den Computertest, um die Bearbeitungszeit einzuschätzen.
  3. Schritt 3: Überlege dir zu deinem Lebenslauf passende, sachliche Antworten auf Fragen zu deiner Motivation.
  4. Schritt 4: Plane deine Anreise zum Karrierecenter so, dass du pünktlich und ohne Hektik ankommst.

Das heißt für dich: Beginne einige Wochen vor dem Termin mit dem Training, um dich an die Testumgebung am Computer zu gewöhnen. Weitere Hinweise zum Ablauf liefert der Artikel über den zivilen Einstellungstest der Bundeswehr.

Fazit: Dein Weg in die Bundeswehrverwaltung

Die zivile Laufbahn im mittleren nichttechnischen Dienst bietet dir eine solide Ausbildung, ein klares Gehalt nach Besoldungsgruppe und einen stabilen Arbeitsplatz. Mit einem Realschulabschluss und der deutschen Staatsangehörigkeit erfüllst du die wesentlichen Voraussetzungen für die Bewerbung. Bereite dich gut vor, das gibt dir Sicherheit für die anstehenden Aufgaben.

Nutze die Zeit bis zum Assessment im Karrierecenter, um dich mit dem Bundeswehr Zivile Laufbahn Einstellungstest Online-Testtrainer von TestHelden auf den Computertest und das Gespräch vorzubereiten. Eine gute Vorbereitung gibt dir Sicherheit für die anstehenden Aufgaben.

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Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Verwaltungsfachangestellte bei der Bundeswehr

Die wichtigsten Antworten zum Artikel auf einen Blick.

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Wie läuft die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Bundeswehr ab?

Die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Bundeswehr ist der Vorbereitungsdienst für den mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst und dauert in der Regel 24 Monate. Sie umfasst fachtheoretische Anteile am Bildungszentrum der Bundeswehr und berufspraktische Phasen in verschiedenen Dienststellen. Nach erfolgreichem Abschluss führst du die Berufsbezeichnung Verwaltungswirtin oder Verwaltungswirt.

Welchen Schulabschluss benötige ich für die Ausbildung?

Für die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Bundeswehr benötigst du einen Realschulabschluss. Alternativ ist ein Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung oder ein gleichwertig anerkannter Bildungsstand ausreichend.

Gibt es einen Einstellungstest für Verwaltungsfachangestellte bei der Bundeswehr?

Ja, das Auswahlverfahren für Verwaltungsfachangestellte bei der Bundeswehr besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Es beginnt mit einem computergestützten Test (CAT) und wird mit einem mündlichen Auswahlgespräch vor einer Prüfungskommission fortgesetzt.

Was verdiene ich während und nach der Ausbildung bei der Bundeswehr?

Während der Ausbildung erhältst du derzeit einen Anwärtergrundbetrag von 1.473,37 Euro monatlich. Nach erfolgreichem Abschluss und Berufseinstieg als Regierungssekretärin oder Regierungssekretär liegt das Grundgehalt derzeit bei 2.833,40 Euro monatlich in Besoldungsgruppe A 6, Erfahrungsstufe 1.

Wie lange dauert die Bewerbungsfrist für die Ausbildung?

Für eine Einstellung Anfang September endet die Bewerbungsfrist in der Regel am 30. November des Vorjahres. Für den Einstellungstermin am 1. September 2027 ist der Bewerbungsschluss der 30. November 2026.

Welche Staatsangehörigkeit ist für die Ausbildung erforderlich?

Für die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Bundeswehr ist die deutsche Staatsangehörigkeit erforderlich. Obwohl das Bundesbeamtenrecht grundsätzlich auch Staatsangehörige der EU zulässt, verlangt die Bundeswehrverwaltung in diesem Fall die deutsche Staatsangehörigkeit.

Bis zu welchem Alter kann ich mich bewerben?

Bei der Einstellung darfst du das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, also höchstens 49 Jahre alt sein. In Ausnahmefällen, etwa bei außerordentlichem Bewerbermangel, kann die Altersgrenze auf 55 oder sogar 62 Jahre angehoben werden.

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Geschrieben von

Gründer und Geschäftsführer

Tom Wenk hat TestHelden gegründet und führt das Unternehmen als Geschäftsführer der eHEROES GmbH. Im TestHelden-Magazin schreibt er seit 2020 über Einstellungstests und Auswahlverfahren: bei Polizei, Bundeswehr und Zoll, bei IHK-Prüfungen sowie bei Aufnahmetests für Medizin, Psychologie und Studium. Seine Beiträge erklären den Ablauf, die typischen Testbereiche und eine gezielte Vorbereitung.

Veröffentlicht am im TestHelden-Magazin, Bereich Bundeswehr Einstellungstest.

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