Rechner: Bundeswehr Besoldungsrechner

Mit dem Besoldungsrechner der Bundeswehr ermittelst du präzise dein künftiges Brutto-Grundgehalt als Soldatin oder Soldat. Der Rechner oben zeigt dir auf Basis der aktuell gültigen Besoldungstabelle, mit welchem Einko...

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Kurz gesagt: Das Grundgehalt bei der Bundeswehr hängt von Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe ab: von 2.706,99 Euro (A 3, Stufe 1) bis 8.716,97 Euro (A 16, Stufe 8) im Monat, nach der Tabelle ab 1. März 2024. Dazu kommt bei Ehe oder Kindern der Familienzuschlag.

So rechnet der Rechner: Formel, Annahmen, Stand und Quellen

Der Rechner zeigt dein Brutto-Grundgehalt für jede Besoldungsgruppe von A 3 bis A 16 und jede Erfahrungsstufe, dazu den Familienzuschlag.

Formel

  • Grundgehalt aus der Tabelle: Besoldungsgruppe × Erfahrungsstufe
  • Familienzuschlag: Stufe 1 171,28 €, erstes und zweites Kind je 146,38 €, jedes weitere Kind 456,06 €
  • Summe = Grundgehalt + Familienzuschlag (brutto, ohne Zulagen)

Beispielrechnung

Feldwebel in A 7, Stufe 3, verheiratet, zwei Kinder: 3.164,65 € + 171,28 € + 2 × 146,38 € = 3.628,69 € brutto im Monat.

Was dein Ergebnis bedeutet

Das Ergebnis ist ein Bruttobetrag ohne Zulagen. Stellenzulagen, Erschwerniszulagen und Auslandsverwendungszuschlag kommen je nach Verwendung dazu.

Annahmen

  • Annahme Ohne Zulagen, ohne Erhöhungsbeträge für Kinder in A 3 bis A 5 und ohne die Erhöhungsbeträge zum Grundgehalt in A 5, A 6, A 9 und A 10.
  • Annahme Brutto-Monatsbeträge; Steuern und Abzüge rechnet der Rechner nicht.
  • Annahme Im Freiwilligen Wehrdienst gibt es statt Besoldung Wehrsold.

Stand und Quellen

Stand der Werte: 30.10.2026. Version 2026-10-30.1.

Mit dem Besoldungsrechner der Bundeswehr ermittelst du präzise dein künftiges Brutto-Grundgehalt als Soldatin oder Soldat. Der Rechner oben zeigt dir auf Basis der aktuell gültigen Besoldungstabelle, mit welchem Einkommen du in deiner angestrebten Laufbahn rechnen kannst.

Dieser Artikel unterstützt dich dabei, deine finanzielle Zukunft bei der Bundeswehr zu planen und klärt, wie sich dein Gehalt aus Besoldungsgruppe, Erfahrungsstufe und Familienzuschlag zusammensetzt, welche Werte du für ein genaues Ergebnis eintragen musst und welche Besonderheiten für den Freiwilligen Wehrdienst gelten. Mehr zu den allgemeinen Grundlagen erfährst du im Beitrag Bundeswehr Gehalt und Besoldung: Grundgehalt, Zulagen, Wehrsold.

Auf einen Blick: Dein Bundeswehr Besoldungsrechner

  • Grundgehalt: Der Rechner ermittelt dein Brutto-Grundgehalt nach der aktuell gültigen Besoldungstabelle.
  • Eingabewerte: Für ein präzises Ergebnis gibst du deine Besoldungsgruppe, die Erfahrungsstufe und deinen Familienstand ein.
  • Zuschläge: Der Familienzuschlag für Verheiratete und Kinder fließt direkt in die Berechnung ein.
  • Grenzen: Individuelle Zulagen und Steuern sind im Ergebnis nicht enthalten, da sie von deiner genauen Verwendung abhängen.
  • Wehrdienst: Im Freiwilligen Wehrdienst erhältst du keine Besoldung, sondern einen festen Wehrsold.

Wie funktioniert der Besoldungsrechner der Bundeswehr?

Der Rechner oben benötigt nur wenige Angaben von dir, um dein monatliches Bruttogehalt zu bestimmen. Du wählst einfach deine angestrebte Laufbahn, den dazugehörigen Dienstgrad und deinen Familienstand aus.

Aus dem Dienstgrad ergibt sich automatisch die Besoldungsgruppe. Wenn du zum Beispiel als Schütze, Jäger oder Matrose in der Laufbahn der Mannschaften beginnst, startest du in der Besoldungsgruppe A 3. Als Feldwebelanwärterin oder -anwärter steigst du ebenfalls im niedrigsten Mannschaftsdienstgrad in A 3 ein. Ein Direkteinstieg mit höherem Dienstgrad ist mit entsprechender Vorbildung möglich: Mit einem Meistertitel kannst du direkt als Feldwebel in A 7 einsteigen. Der Rechner verknüpft diese Eingaben mit der gültigen Besoldungstabelle und zeigt dir sofort das entsprechende Grundgehalt an.

Wie lässt sich das Bundeswehr-Gehalt berechnen?

Das Gehalt von Soldatinnen und Soldaten auf Zeit sowie Berufssoldaten setzt sich aus dem Grundgehalt und möglichen Zuschlägen zusammen. Grundlage dafür ist das Bundesbesoldungsgesetz.

Die größte Komponente ist das Grundgehalt nach der Bundesbesoldungsordnung A, das je nach Besoldungsgruppe und Erfahrungsstufe ansteigt. Dazu kommt gegebenenfalls der Familienzuschlag. Der Rechner addiert diese festen Bestandteile zu deinem Brutto-Gesamteinkommen. Beachte, dass eine Besoldungsanpassung für die Jahre 2025 und 2026 noch nicht verkündet ist, weshalb weiterhin die Tabelle ab dem 1. März 2024 gilt. Die Dienstbezüge werden dabei immer monatlich im Voraus gezahlt.

Welches Grundgehalt zeigt der Bundeswehr-Gehaltsrechner?

Die folgende Tabelle zeigt dir beispielhaft das monatliche Brutto-Grundgehalt in der ersten und achten Erfahrungsstufe für ausgewählte Besoldungsgruppen. Diese Werte nutzt der Rechner als Basis für deine Einstufung.

Balkendiagramm: Grundgehalt in Euro. Grundgehalt in Euro: A 3, Stufe 1 (z. B. Schütze) 2.706,99, A 9, Stufe 1 (z. B. Leutnant, ohne Erhöhungsbetrag) 3.354,26, A 6, Stufe 8 (z. B. Stabskorporal) 3.416,11, A 9, Stufe 8 (z. B. Oberstabsfeldwebel) 4.283,30, A 16, Stufe 8 (z. B. Oberst) 8.716,97.
Grundgehalt in Euro. Die Werte stehen in der Tabelle darunter.
Besoldungsgruppe und Stufe Grundgehalt in Euro
A 3, Stufe 1 (z. B. Schütze) 2.706,99
A 9, Stufe 1 (z. B. Leutnant, ohne Erhöhungsbetrag) 3.354,26
A 6, Stufe 8 (z. B. Stabskorporal) 3.416,11
A 9, Stufe 8 (z. B. Oberstabsfeldwebel) 4.283,30
A 16, Stufe 8 (z. B. Oberst) 8.716,97

Wie ermittelt der Rechner den Aufstieg in den Erfahrungsstufen?

Mit zunehmender Dienstzeit steigst du in den Erfahrungsstufen auf, was der Rechner bei der Prognose deines künftigen Gehalts berücksichtigt. Der Aufstieg erfolgt nach festen zeitlichen Vorgaben.

Mit dem Bundeswehr Testtrainer übst du typische Aufgaben mit Lösungen und planst deine Vorbereitung bis zum Testtag.

Wenn bei deiner Einstellung keine früheren Erfahrungszeiten anerkannt werden, beginnst du in der Stufe 1. Nach zwei Jahren in dieser Stufe steigst du in die Stufe 2 auf. Danach erreichst du die Stufen 3 und 4 jeweils nach weiteren drei Jahren. Für die Stufen 5 bis 7 gilt in der Regel ein Rhythmus von vier Jahren. Eine Ausnahme bilden die Mannschaften: Sie steigen auch in den Stufen 5 bis 7 jeweils nach drei Jahren auf. Das heißt für dich: Dein Gehalt wächst auch ohne eine Beförderung regelmäßig an, was du im Rechner durch die Auswahl einer höheren Stufe für die Zukunft simulieren kannst.

Was berücksichtigt der Bundeswehr-Besoldungsrechner beim Familienzuschlag?

Neben dem Grundgehalt berechnet das Tool auch den Familienzuschlag, der dein Bruttoeinkommen deutlich erhöhen kann. Dafür musst du deinen Familienstand und die Anzahl deiner Kinder angeben.

Die Stufe 1 des Familienzuschlags erhalten verheiratete, verwitwete und unterhaltspflichtig geschiedene Soldatinnen und Soldaten. Seit dem 1. März 2024 beträgt dieser Zuschlag 171,28 Euro im Monat. Wenn du Kinder hast, für die dir Kindergeld zusteht, greift mindestens die Stufe 2. Für das erste Kind gibt es 317,66 Euro, für das zweite Kind kommen 146,38 Euro hinzu, und jedes weitere Kind erhöht den Zuschlag um 456,06 Euro monatlich. In den unteren Besoldungsgruppen A 3 bis A 5 gibt es zudem zusätzliche Erhöhungsbeträge für Kinder.

Was zeigt der Bundeswehr-Brutto-Rechner nicht an?

Der Rechner liefert dir das Brutto-Grundgehalt inklusive Familienzuschlag, bildet aber nicht dein finales Nettoeinkommen ab. Steuern und individuelle Zulagen musst du gesondert betrachten.

Spezielle Stellenzulagen, wie etwa 100 Euro für militärische Führungsfunktionen als Gruppen- oder Truppführer, sind im Standardergebnis nicht enthalten. Auch Amtszulagen, Erschwerniszulagen für den Dienst zu ungünstigen Zeiten oder der Auslandsverwendungszuschlag bei Einsätzen fehlen, da sie stark von deiner konkreten Verwendung abhängen. Zudem berechnet das Tool keine Steuern. Als Soldatin oder Soldat zahlst du zwar Lohnsteuer, profitierst aber von der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung. Dadurch fallen für dich keine Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung an. Lediglich eine Pflegeversicherung ist Pflicht und muss von dir selbst abgeschlossen werden.

Warum ist ein Soldatengehaltsrechner für den Freiwilligen Wehrdienst nicht nötig?

Wenn du dich für den neuen Freiwilligen Wehrdienst entscheidest, der seit dem 1. Januar 2026 gilt, erhältst du keine Besoldung nach der A-Tabelle. Stattdessen zahlt dir die Bundeswehr für die Dauer von sechs bis elf Monaten einen festen Wehrsold. Wer sich für zwölf Monate oder länger verpflichtet, wird als Soldatin oder Soldat auf Zeit eingestellt und nach Besoldungsgruppe bezahlt.

Wie bereite ich mich auf das Assessment vor?

Damit du überhaupt in den Genuss der Besoldung kommst, musst du das Auswahlverfahren im Karrierecenter oder im Assessmentcenter für Führungskräfte erfolgreich durchlaufen. Eine gezielte Vorbereitung hilft dir dabei.

Das Assessment besteht in der Regel aus einer medizinischen Untersuchung, einem biografischen Fragebogen, für den du 30 Minuten Zeit hast, und einem computergestützten Test (CAT). In diesem Test werden unter anderem deine Sprachbeherrschung, mathematische Kompetenz und logisches Denken geprüft. Je nach Laufbahn und Karrierecenter kann auch ein Sporttest, der Basis-Fitness-Test, dazugehören. Plane deine Vorbereitung rückwärts vom Testtermin. Für den Sporttest solltest du gezielt den 11 x 10-Meter-Sprint in höchstens 60 Sekunden, den Klimmhang von mindestens 5 Sekunden und das 3.000-Meter-Radfahren auf dem Ergometer in höchstens 6:30 Minuten trainieren.

Tipp des TestHelden-Teams für deine Vorbereitung

Im Bundeswehr Einstellungstest Online-Testtrainer kannst du dich gezielt auf den computergestützten Test vorbereiten. Du übst unter Zeitdruck genau die Testbereiche, die im Assessment wichtig sind, und erhältst einen strukturierten Lernplan bis zu deinem Testtag.

Fazit: Verlässlich planen mit dem Besoldungsrechner

Der Rechner oben ist ein praktisches Werkzeug, um dein künftiges Einkommen bei der Bundeswehr transparent zu machen. Mit der Eingabe von Besoldungsgruppe, Erfahrungsstufe und Familienstand erhältst du sofort dein Brutto-Grundgehalt nach der aktuell gültigen Tabelle. Denke daran, dass individuelle Zulagen dein Gehalt weiter steigern können, während Steuern noch abgezogen werden.

Nutze diese finanzielle Perspektive als Motivation für deine Bewerbung. Mit dem Bundeswehr Einstellungstest Online-Testtrainer bereitest du dich intensiv auf den computergestützten Test vor, um im Assessment zu überzeugen und für deine Wunschlaufbahn eingeplant zu werden. Mehr Details zu den Voraussetzungen findest du im Artikel Bundeswehr Karriere: Finde deine perfekte Laufbahn.

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Wie berechne ich mein Gehalt bei der Bundeswehr?

Der TestHelden Besoldungsrechner ermittelt dein monatliches Brutto-Grundgehalt bei der Bundeswehr. Du gibst deine Besoldungsgruppe, deine Erfahrungsstufe, deinen Familienstand und die Zahl deiner Kinder ein. Der Rechner nutzt die gültige Besoldungstabelle, um dein Einkommen zu bestimmen.

Welche Besoldungsgruppe habe ich als Feldwebel?

Als Feldwebelanwärterin oder -anwärter beginnst du im niedrigsten Mannschaftsdienstgrad in der Besoldungsgruppe A 3. Mit entsprechender Vorbildung, wie einem Meistertitel, ist ein Direkteinstieg als Feldwebel in der Besoldungsgruppe A 7 möglich. Der Aufstieg in höhere Besoldungsgruppen erfolgt mit Beförderungen und zunehmender Dienstzeit.

Wie schnell steige ich in der Erfahrungsstufe auf?

Der Aufstieg in den Erfahrungsstufen erfolgt nach festen zeitlichen Vorgaben. Nach zwei Jahren in Stufe 1 steigst du in Stufe 2 auf. Die Stufen 3 und 4 erreichst du jeweils nach weiteren drei Jahren. Für die Stufen 5 bis 7 gilt in der Regel ein Rhythmus von vier Jahren, außer bei Mannschaften, die hier ebenfalls nach drei Jahren aufsteigen.

Gilt die Besoldungstabelle auch 2026?

Die aktuelle Besoldungstabelle, die der Rechner verwendet, ist seit dem 1. März 2024 gültig. Eine Besoldungsanpassung für die Jahre 2025 und 2026 ist derzeit noch nicht verkündet. Daher basiert die Berechnung auf den Werten von 2024.

Ist das Gehalt brutto oder netto?

Der Besoldungsrechner zeigt dein Brutto-Grundgehalt inklusive Familienzuschlag an. Individuelle Zulagen sind nicht enthalten und Steuern werden noch abgezogen. Soldatinnen und Soldaten zahlen Lohnsteuer, profitieren aber von der unentgeltlichen truppenärztlichen Versorgung.

Was ist der Unterschied zwischen Besoldung und Wehrsold?

Der Wehrsold wird an Personen im Freiwilligen Wehrdienst gezahlt, monatlich im Voraus, vom Dienstantritt bis zum Ende des Wehrdienstverhältnisses. Soldatinnen und Soldaten auf Zeit sowie Berufssoldaten erhalten stattdessen eine Besoldung, die sich aus Grundgehalt und möglichen Zuschlägen zusammensetzt.

Welche Zulagen kann ich zusätzlich zum Grundgehalt erhalten?

Zusätzlich zum Grundgehalt können Soldatinnen und Soldaten verschiedene Zulagen erhalten. Dazu gehören spezielle Stellenzulagen für militärische Führungsfunktionen, Amtszulagen, Erschwerniszulagen für ungünstige Dienstzeiten oder der Auslandsverwendungszuschlag bei Einsätzen. Diese sind jedoch nicht im Standardergebnis des Rechners enthalten, da sie von der konkreten Verwendung abhängen.

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Geschrieben von

Gründer und Geschäftsführer

Tom Wenk hat TestHelden gegründet und führt das Unternehmen als Geschäftsführer der eHEROES GmbH. Im TestHelden-Magazin schreibt er seit 2020 über Einstellungstests und Auswahlverfahren: bei Polizei, Bundeswehr und Zoll, bei IHK-Prüfungen sowie bei Aufnahmetests für Medizin, Psychologie und Studium. Seine Beiträge erklären den Ablauf, die typischen Testbereiche und eine gezielte Vorbereitung.

Veröffentlicht am im TestHelden-Magazin, Bereich Bundeswehr Einstellungstest.

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