Bundeswehr Einstellungstest

Technischer Dienst bei der Bundeswehr: mittlerer, gehobener und höherer Dienst

Von Gründer und Geschäftsführer Veröffentlicht am 12 Min. Lesezeit
Junger Ingenieur in der Werkhalle, technischer Dienst der Bundeswehrverwaltung

Der technische Dienst der Bundeswehr bietet dir als zivile Beamtin oder ziviler Beamter in der Wehrtechnik interessante Karrierewege in drei verschiedenen Laufbahnen. Du kannst im mittleren, gehobenen oder höheren technischen Dienst einsteigen und arbeitest an der Entwicklung, Erprobung und Beschaffung von moderner Ausrüstung für die Truppe. Die Bundeswehrverwaltung sucht kontinuierlich qualifiziertes Personal, das technisches Verständnis mit dem Interesse an einer attraktiven Beamtenlaufbahn verbindet. Die zivile Wehrtechnik ist entscheidend für die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte, da hier zukünftige Technologien entwickelt und getestet werden.

Dieser Artikel zeigt dir, welche Voraussetzungen du für die jeweilige Laufbahn erfüllen musst, wie das Auswahlverfahren abläuft und mit welchem Gehalt du rechnen kannst, wenn du dich für Technik interessierst und eine zivile Karriere bei den Streitkräften planst. Zudem erfährst du alles über die Bewerbungsfristen, die Ausbildungswege und die konkreten Inhalte der verschiedenen Vorbereitungsdienste.

Auf einen Blick: Technischer Dienst der Bundeswehrverwaltung

  • Laufbahnen: Du wählst je nach Schulabschluss zwischen dem mittleren, gehobenen und höheren technischen Dienst in der Wehrtechnik.
  • Bewerbungsfristen: Die Fristen enden je nach Laufbahn und Einstiegsweg zwischen dem 29. Oktober 2026 und dem 31. Januar 2027.
  • Auswahlverfahren: Das Assessment besteht aus einem schriftlichen Teil, einem mündlichen Teil und einer ärztlichen Untersuchung.
  • Verbeamtung: Während der Ausbildung bist du Beamtin oder Beamter auf Widerruf und wirst nach der Probezeit in der Regel auf Lebenszeit verbeamtet.
  • Vorbereitung: Ein gezieltes Training für den Computertest und die Gesprächssituationen ist für ein erfolgreiches Abschneiden wichtig.

Welche Laufbahnen gibt es für Beamte in der Wehrtechnik der Bundeswehr?

Die zivile Wehrtechnik der Bundeswehrverwaltung unterteilt sich in den mittleren, gehobenen und höheren technischen Dienst. Je nach Schul- und Berufsabschluss steigst du direkt in die passende Laufbahn ein. Die Verwendungsbereiche umfassen zahlreiche Spezialisierungen, die sich an den technischen Anforderungen der Streitkräfte orientieren. Im mittleren Dienst gibt es sieben wehrtechnische Fachgebiete: allgemeiner Maschinenbau, Kraftfahrwesen, Luft- und Raumfahrtwesen, Schiffbau und Schiffsmaschinenbau, Informationstechnik und Elektronik, Elektrotechnik und Elektroenergiewesen sowie Systembewaffnung und Effektoren. Im gehobenen und höheren Dienst wählst du aus sechs Fachgebieten, die sich stark ähneln, wobei der allgemeine Maschinenbau hier in spezifischere Bereiche wie das Kraftfahr- und Gerätewesen integriert ist. Die folgende Tabelle zeigt dir die Unterschiede im Abschluss, dem Weg dorthin und der Ausbildungsdauer.

Diese Tabelle vergleicht die drei technischen Laufbahnen hinsichtlich Abschluss, Einstiegsweg und der regulären Dauer in Monaten.

Balkendiagramm: Dauer in Monaten. Dauer in Monaten: Mittlerer technischer Dienst 12, Gehobener technischer Dienst 42, Höherer technischer Dienst 18.
Dauer in Monaten. Die Werte stehen in der Tabelle darunter.
Laufbahn Einstiegsweg Abschluss Dauer in Monaten
Mittlerer technischer Dienst Vorbereitungsdienst Laufbahnbefähigung 12
Gehobener technischer Dienst Duales Studium Bachelor (B.Eng. oder B.Sc.) 42
Höherer technischer Dienst Vorbereitungsdienst (Trainee) Große Staatsprüfung 18

Welche Voraussetzungen gelten für den mittleren technischen Dienst?

Für den mittleren technischen Dienst brauchst du mindestens einen Hauptschulabschluss und einen passenden Berufsabschluss. Als Berufsabschluss wird eine Ausbildung als Facharbeiterin beziehungsweise Facharbeiter, Gesellin oder Geselle, Meisterin oder Meister oder staatlich geprüfte Technikerin beziehungsweise staatlich geprüfter Techniker in einem wehrtechnischen Fachgebiet verlangt. Alternativ wird ein als gleichwertig anerkannter Bildungsstand akzeptiert. Berufe der Informations- und Elektrotechnik werden dabei gesondert ausgeschrieben. Zudem musst du die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Grundsätzlich lässt das Bundesbeamtenrecht auch Staatsangehörige der EU, des EWR und gleichgestellter Staaten zu; es erlaubt aber, nur Deutsche zu berufen, wenn die Aufgaben es erfordern. Die Bundeswehrverwaltung verlangt für diese Laufbahn zwingend die deutsche Staatsangehörigkeit. Bei der Einstellung darfst du das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, du bist also höchstens 49 Jahre alt. Ausnahmen gelten bei außerordentlichem Bewerbermangel und erheblichem Vorteil für den Bund: Hier tritt an die Stelle des 50. das 55. Lebensjahr bei geteilten Versorgungslasten beziehungsweise das 62. Lebensjahr bei bereits erworbenen Versorgungsansprüchen gegen den Bund. Maßgeblich für die Laufbahn sind die Bundeslaufbahnverordnung vom 11. März 2026 sowie die Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den mittleren technischen Verwaltungsdienst in der Bundeswehrverwaltung im Verwendungsbereich Wehrtechnik.

Ausbildung und Fristen im mittleren Dienst

Der Vorbereitungsdienst dauert in der Regel zwölf Monate. Die Theoriephasen finden am Bildungszentrum der Bundeswehr in Mannheim sowie anteilig in Berlin oder Oberammergau statt. Praktika absolvierst du in verschiedenen Dienststellen der Bundeswehr. Die Ausbildung gliedert sich in einen Einführungslehrgang mit Mathematik und Physik, eine praktische Ausbildung bei Ausbildungsstellen, einen Verwaltungs- und Datenverarbeitungslehrgang sowie einen Abschlusslehrgang. Am Ende steht die Laufbahnprüfung mit einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Eingestellt wird im mittleren Dienst in der Regel zweimal im Jahr, Anfang April und Anfang Oktober. Der nächste ausgeschriebene Einstellungstermin ist der 1. Oktober 2027. Für diesen Termin endet die Bewerbungsfrist am 31. Januar 2027. Grundsätzlich gilt für Oktober-Termine der 31. Januar als Bewerbungsschluss, für April-Termine der 31. Juli des Vorjahres. Deine Bewerbung reichst du online über das Bewerbungsportal ein. Dazu gehören Lebenslauf, das Bewerbungsformular mit Anlagen, dein Schulabschluss, der Berufsschulabschluss und das Prüfungszeugnis. Ansprechstelle ist das Karrierecenter der Bundeswehr Mainz für die Personalauswahl zivil.

Gehalt und Perspektive im mittleren Dienst

Während der Ausbildung bist du Beamtin beziehungsweise Beamter auf Widerruf und erhältst einen Anwärtergrundbetrag von 1.473,37 Euro monatlich. Nach der Ausbildung steigst du in der Besoldungsgruppe A 7 (Stufe 1) mit einem Grundgehalt von 2.963,97 Euro im Monat als Technische Regierungsobersekretärin oder Technischer Regierungsobersekretär ein. Nach einer dreijährigen Probezeit wirst du in der Regel auf Lebenszeit verbeamtet. Du stimmst zu, nach der Prüfung mindestens fünf Jahre für die Bundeswehr tätig zu sein. Bei entsprechender Leistung ist ein Aufstieg bis zur Besoldungsgruppe A 9 möglich. Dir stehen 30 Tage Jahresurlaub zu.

Wie läuft die Ausbildung im gehobenen technischen Dienst ab?

Im gehobenen technischen Dienst absolvierst du entweder ein duales Studium oder einen Vorbereitungsdienst mit einem bereits vorhandenen Bachelorabschluss. Für das duale Studium Technik bei der Bundeswehr benötigst du die Hochschulzugangsberechtigung für eine mit der Bundeswehrverwaltung kooperierende Hochschule. Schreibt die Studien- und Prüfungsordnung der Hochschule es vor, musst du auch ein Vorpraktikum nachweisen. Du studierst an einer öffentlichen Kooperationshochschule wie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim und Ravensburg, der Hochschule Mannheim, der Jade-Hochschule Wilhelmshaven, der Hochschule Koblenz, der Hochschule Bremen oder an einer der Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München. Das duale Studium mit Vorbereitungsdienst dauert in der Regel 42 Monate, insgesamt kann die Ausbildung bis zu 50 Monate dauern. Bringst du bereits einen Bachelor oder einen gleichwertigen Abschluss in einem wehrtechnischen Fachgebiet mit, dauert der Vorbereitungsdienst als Trainee in der Regel zwölf Monate. Abschlüsse wie staatlich geprüfte Techniker, Bachelor beziehungsweise Master Professional, Technische Betriebswirte, ein Gesellen- oder Facharbeiterbrief, ein Meistertitel oder ein Diplom der Berufsakademien reichen für diesen Weg nicht aus. Auch für den gehobenen Dienst gilt die Höchstaltersgrenze von 49 Jahren bei der Einstellung sowie das Erfordernis der deutschen Staatsangehörigkeit. Die rechtlichen Rahmenbedingungen regeln die Bundeslaufbahnverordnung vom 11. März 2026 und die entsprechende Verordnung über den Vorbereitungsdienst.

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Die Studienanteile umfassen entweder eine berufspraktische Studienzeit nach dem Bachelor oder ein Bachelorstudium mit integrierten berufspraktischen Studienzeiten. Dazu kommen bundeswehrspezifische Lehrgänge, unter anderem am Bildungszentrum der Bundeswehr in Mannheim, wie Allgemeine Wehrtechnik, Technisches Projektmanagement, Wirtschaftlichkeit im Projektmanagement und Rechtsgrundlagen in der Praxis. Die Bewerbungsfrist für das duale Studium mit Beginn am 22. Februar 2027 endet heute, am 29. Oktober 2026; eine Bewerbung für den Herbsttermin 2027 ist ebenfalls möglich. Für den Vorbereitungsdienst mit Bachelor, der am 1. Juli 2027 beginnt, hast du bis zum 31. Dezember 2026 Zeit für deine Bewerbung. Der Anwärtergrundbetrag liegt bei 1.744,22 Euro monatlich. Steigst du nach dem Vorbereitungsdienst mit Bachelor ein, erwartet dich als Technische Regierungsoberinspektorin beziehungsweise Technischer Regierungsoberinspektor in der Besoldungsgruppe A 10 (Stufe 1) ein monatliches Grundgehalt von 3.575,51 Euro. Nach der Laufbahnprüfung bist du in der Regel drei Jahre in der Probezeit, bevor die Verbeamtung auf Lebenszeit ansteht. Auch hier verpflichtest du dich für mindestens fünf Jahre. Bei entsprechender Eignung kannst du bis zur Regierungsoberamtsrätin oder zum Regierungsoberamtsrat (A 13) befördert werden. Zudem gibt es eine befristete Sonderregel für leistungsstarke Beamtinnen und Beamte, die zu einem fachspezifischen Vorbereitungsdienst für den höheren Dienst zugelassen werden können. Weitere Details zu dieser Laufbahn findest du im Beitrag Bundeswehrverwaltung gehobener Dienst.

Was fordert der höhere technische Dienst der Bundeswehr?

Der höhere technische Dienst setzt einen Masterabschluss oder einen gleichwertigen Abschluss in einem wehrtechnischen Fachgebiet voraus. Dazu gehören Studiengänge wie Luft- und Raumfahrttechnik, Schiffbau, Maschinenbau, Kraftfahrzeugtechnik, Mechatronik, Physik oder Chemie. Informatik und Elektrotechnik werden gesondert ausgeschrieben. Zusätzlich brauchst du gute Englischkenntnisse, vorzugsweise auch Französischkenntnisse. Auch hier gilt die Höchstaltersgrenze von 49 Jahren bei der Einstellung, mit den gleichen Ausnahmeregelungen bei Bewerbermangel wie in den anderen Laufbahnen. Die deutsche Staatsangehörigkeit ist zwingend erforderlich. Maßgeblich sind die Bundeslaufbahnverordnung vom 11. März 2026 und die Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den höheren technischen Verwaltungsdienst in der Bundeswehrverwaltung im Verwendungsbereich Wehrtechnik.

Ausbildung und Fristen im höheren Dienst

Der Vorbereitungsdienst als Trainee-Programm dauert in der Regel 18 Monate. Die Lehrgänge finden am Bildungszentrum der Bundeswehr in Mannheim statt und umfassen Themen wie Bundeswehr und Sicherheitspolitik, technisches Projektmanagement, Systemtechnik und Fachtechnik. Die praktische Ausbildung absolvierst du beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), an Wehrtechnischen Dienststellen, Wehrwissenschaftlichen Instituten oder beim Marinearsenal. Bewerbungsschluss für die Einstellung am 1. Juni 2027 ist der 30. November 2026. Deine Bewerbung reichst du online ein, inklusive Lebenslauf, Anlagen, Bachelor- und Masterzeugnis. Ansprechstelle ist das Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr.

Verdienst und Perspektiven im höheren Dienst

Während des Vorbereitungsdienstes trägst du die Dienstbezeichnung Referendarin oder Referendar. Der Anwärtergrundbetrag beträgt 2.624,08 Euro im Monat. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Großen Staatsprüfung, die aus drei schriftlichen Aufsichtsarbeiten, einer Praxisarbeit und einer mündlichen Prüfung besteht, erlangst du die Berufsbezeichnung Bauassessorin beziehungsweise Bauassessor. Du beginnst als Technische Regierungsrätin oder Technischer Regierungsrat in der Besoldungsgruppe A 13. Das Grundgehalt in Stufe 1 liegt bei 5.046,30 Euro monatlich. Du hast 30 Tage Jahresurlaub und wirst nach einer dreijährigen Probezeit in der Regel auf Lebenszeit verbeamtet. Auch im höheren Dienst stimmst du zu, nach der Laufbahnprüfung mindestens fünf Jahre als Beamtin oder Beamter tätig zu sein.

Die folgende Tabelle fasst die monatlichen Grundgehälter beim Einstieg in die jeweilige Besoldungsgruppe (jeweils Stufe 1) zusammen.

Balkendiagramm: Grundgehalt in Euro. Grundgehalt in Euro: Mittlerer Dienst 2.963,97, Gehobener Dienst (mit Bachelor) 3.575,51, Höherer Dienst 5.046,30.
Grundgehalt in Euro. Die Werte stehen in der Tabelle darunter.
Laufbahn Besoldungsgruppe Grundgehalt in Euro
Mittlerer Dienst A 7 2.963,97
Gehobener Dienst (mit Bachelor) A 10 3.575,51
Höherer Dienst A 13 5.046,30

Wie läuft das Auswahlverfahren ab?

Das Assessmentcenter prüft deine Eignung durch einen schriftlichen und einen mündlichen Testteil sowie eine abschließende ärztliche Untersuchung. Der schriftliche und der mündliche Teil dauern in der Regel jeweils einen halben Arbeitstag. Im gehobenen Dienst legst du zuerst einen Computertest (CAT) ab; im mittleren Dienst kann ein Leistungstest Teil des schriftlichen Verfahrens sein. Im gehobenen Dienst ist dieser Test adaptiv: Löst du viele Aufgaben richtig, steigt die Schwierigkeit, bei mehreren falschen Lösungen sinkt sie. Wer diesen Test besteht, erhält eine Einladung zum weiteren Verfahren. Im gehobenen Dienst testet der schriftliche Teil Bereiche wie Allgemeinbildung, fachbezogenes Wissen, Sprachbeherrschung, Mathematik, visuelles und logisches Denken, Reaktionsvermögen und Konzentrationsfähigkeit. Im gehobenen Dienst erfährst du das Ergebnis der mündlichen Prüfungen im Assessmentcenter am selben Tag.

Testbereiche und Instrumente

Der Rechtsrahmen gibt genau vor, welche Instrumente im Auswahlverfahren eingesetzt werden dürfen. Im schriftlichen Teil dürfen höchstens vier Instrumente aus der folgenden Liste genutzt werden: Aufsatz, Leistungstest, Persönlichkeitstest, Simulationsaufgabe und biographischer Fragebogen. Im mündlichen Teil sind ebenfalls höchstens vier Instrumente erlaubt, wählbar aus halbstrukturiertem Interview, Referat, Präsentation, Gruppenaufgaben und Gruppendiskussion. Im gehobenen Dienst erwarten dich in der Praxis häufig ein Aufsatz von 60 Minuten, ein Kurzvortrag von 10 Minuten nach 20 Minuten Vorbereitung sowie ein Rundgespräch von etwa 30 Minuten und Einzelgespräche mit der Prüfungskommission. Eine Woche nach dem Computertest folgen im Assessmentcenter für Führungskräfte in Köln diese mündlichen Prüfungen. Das Assessment für den höheren Dienst findet ebenfalls vor Ort im Assessmentcenter für Führungskräfte der Bundeswehr in Köln statt, das das zivile Assessment für den gehobenen und höheren Verwaltungsdienst verantwortet. Mehr Details zum generellen Ablauf findest du im Beitrag zum Einstellungstest zivil bei der Bundeswehr.

Ärztliche Untersuchung

Den Abschluss des Auswahlverfahrens bildet die ärztliche Untersuchung durch die Einstellungsbehörde oder ein amtsärztliches Gutachten. Hierfür musst du vorab deine Zustimmung zur gesundheitlichen Eignungsfeststellung geben. Zudem ist deine Zustimmung zur Sicherheitsüberprüfung beziehungsweise zur erweiterten Sicherheitsüberprüfung erforderlich. Erst wenn du aus medizinischer und sicherheitstechnischer Sicht für den Dienst in der Bundeswehrverwaltung geeignet bist, kann deine Einstellung erfolgen.

Tipp des TestHelden-Teams

Bereite dich gezielt auf den Computertest und die Gespräche vor. Im Bundeswehr Gehobener Technischer Dienst Online-Testtrainer von TestHelden übst du mit einem Lernplan bis zum Testtag und kannst dich in der Community für Bewerber austauschen.

Wie bereite ich mich auf den Einstellungstest vor?

Eine strukturierte Vorbereitung ist wichtig, um im schriftlichen und mündlichen Auswahlverfahren zu überzeugen. Die Anforderungen im Assessment sind hoch, da die Bundeswehrverwaltung Fachkräfte sucht, die auch unter Druck präzise arbeiten und komplexe technische Zusammenhänge schnell erfassen können. Gehe bei deiner Vorbereitung schrittweise vor und plane rückwärts vom Testtermin:

  1. Wissen auffrischen: Wiederhole Grundlagen in Mathematik und frische dein Fachwissen für die angestrebte wehrtechnische Spezialisierung auf. Informiere dich über aktuelle Entwicklungen in der Sicherheitspolitik und der Ausrüstung der Streitkräfte.
  2. Testformate trainieren: Übe das Bearbeiten von Aufgaben unter Zeitdruck. Der adaptive Computertest fordert deine Konzentrationsfähigkeit und dein Reaktionsvermögen stark. Typische Fehler entstehen oft durch Flüchtigkeit unter Zeitnot.
  3. Vorträge üben: Simuliere den Kurzvortrag zu Hause. Im gehobenen Dienst hast du 20 Minuten Vorbereitungszeit für einen zehnminütigen Vortrag. Das heißt für dich: Lerne, komplexe technische Sachverhalte schnell zu strukturieren und verständlich zu präsentieren. Nutze Karteikarten und stoppe die Zeit.
  4. Gespräche vorbereiten: Mache dir Gedanken über deine Motivation für die Bundeswehrverwaltung. Warum möchtest du in die Wehrtechnik? Welche Stärken bringst du für die Projektarbeit mit? Übe das freie Sprechen vor dem Spiegel oder mit Freunden.

Das TestHelden-Team rät dir, rechtzeitig vor dem Termin beim Assessmentcenter mit dem Training zu beginnen. Verlasse dich nicht darauf, dass dein Fachwissen ausreicht, sondern trainiere gezielt die Testsituationen.

Fazit: Deine Karriere in der Wehrtechnik

Der technische Dienst der Bundeswehr bietet dir mit dem mittleren, gehobenen und höheren Dienst drei definierte Wege in eine zivile Beamtenlaufbahn. Je nach Vorbildung steigst du direkt in den Vorbereitungsdienst ein oder absolvierst ein duales Studium. Beachte die festen Bewerbungsfristen, die je nach Einstellungstermin variieren, beispielsweise der 29. Oktober 2026 für das duale Studium. Mit einer gründlichen Vorbereitung auf den Computertest und die mündlichen Prüfungen schaffst du die Basis für deinen Einstieg in die Wehrtechnik. Nutze die Zeit bis zum Assessment, um deine fachlichen und methodischen Fähigkeiten zu trainieren. Für eine gute Vorbereitung auf den Computertest und die mündlichen Prüfungen empfiehlt TestHelden den TestHelden Online-Testtrainer für den gehobenen technischen Dienst der Bundeswehr. Weitere Informationen zu den zivilen Möglichkeiten bietet dir der Artikel zur zivilen Laufbahn bei der Bundeswehr.

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Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Technischer Dienst bei der Bundeswehr

Die wichtigsten Antworten zum Artikel auf einen Blick.

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Welche Laufbahnen bietet der Technische Dienst der Bundeswehrverwaltung?

Der Technische Dienst der Bundeswehrverwaltung umfasst den mittleren, gehobenen und höheren technischen Dienst. Je nach Schul- und Berufsabschluss kannst du in die passende Laufbahn einsteigen. Jede Laufbahn bietet spezialisierte Fachgebiete in der Wehrtechnik.

Welchen Schulabschluss benötige ich für den Technischen Dienst?

Für den mittleren Dienst ist mindestens ein Hauptschulabschluss mit passendem Berufsabschluss erforderlich. Der gehobene Dienst setzt eine Hochschulzugangsberechtigung für ein duales Studium oder einen Bachelor voraus. Für den höheren Dienst ist ein Master oder gleichwertiger Abschluss in einem wehrtechnischen Fachgebiet notwendig.

Wie läuft das Auswahlverfahren für den Technischen Dienst ab?

Das Auswahlverfahren besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil sowie einer ärztlichen Untersuchung. Im gehobenen Dienst beginnst du mit einem Computertest (CAT). Im mittleren Dienst umfasst der schriftliche Teil verschiedene Instrumente, darunter möglicherweise einen Leistungstest. Nur bei Bestehen des schriftlichen Teils wirst du zu weiteren Tests wie Aufsatz, Kurzvortrag und Gesprächen eingeladen.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt im Technischen Dienst der Bundeswehr?

Im mittleren Dienst startest du in Besoldungsgruppe A 7 mit einem Grundgehalt von 2.963,97 Euro monatlich. Im gehobenen Dienst (mit Bachelor) liegt das Einstiegsgehalt in A 10 bei 3.575,51 Euro. Im höheren Dienst beginnst du in A 13 mit 5.046,30 Euro monatlich.

Gibt es Altersgrenzen für die Bewerbung im Technischen Dienst?

Ja, bei der Einstellung darfst du das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bist also höchstens 49 Jahre alt. Ausnahmen sind bei außerordentlichem Bewerbermangel oder erheblichem Vorteil für den Bund möglich, wodurch die Grenze auf 55 oder 62 Jahre angehoben werden kann.

Wie kann ich mich auf den Einstellungstest vorbereiten?

Eine gezielte Vorbereitung auf den Computertest und die mündlichen Prüfungen ist wichtig. Übe das Bearbeiten von Aufgaben unter Zeitdruck, frische dein Fachwissen auf und trainiere Kurzvorträge sowie Gesprächssituationen. TestHelden bietet hierfür passende Online-Testtrainer an.

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Geschrieben von

Gründer und Geschäftsführer

Tom Wenk hat TestHelden gegründet und führt das Unternehmen als Geschäftsführer der eHEROES GmbH. Im TestHelden-Magazin schreibt er seit 2020 über Einstellungstests und Auswahlverfahren: bei Polizei, Bundeswehr und Zoll, bei IHK-Prüfungen sowie bei Aufnahmetests für Medizin, Psychologie und Studium. Seine Beiträge erklären den Ablauf, die typischen Testbereiche und eine gezielte Vorbereitung.

Veröffentlicht am im TestHelden-Magazin, Bereich Bundeswehr Einstellungstest.

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