AEVO Ausbilderschein

Handlungsfeld 2: Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung mitwirken

Von Gründer und Geschäftsführer Veröffentlicht am 12 Min. Lesezeit
Vorstellungsgespräch mit einem Bewerber um einen Ausbildungsplatz, Handlungsfeld 2 der AEVO

Das AEVO Handlungsfeld 2 trägt den Titel Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken. Wer in Deutschland junge Menschen ausbilden möchte, muss nicht nur fachlich fit sein, sondern auch die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen kennen. Seit dem 1. Juli 2024 bringt dieser Bereich in der schriftlichen Prüfung etwa 15 bis 20 von 100 Punkten. Der aktuelle Rahmenplan empfiehlt dafür 15 bis 20 Prozent der Lehrgangszeit. Es geht hier um die entscheidende Phase, bevor der Auszubildende seinen ersten Tag im Betrieb hat.

Dieser Artikel hilft dir bei der Vorbereitung auf deine Prüfung zum Ausbilderschein vor der Industrie- und Handelskammer oder Handwerkskammer. Du erfährst hier, was für den Ausbilderschein wichtig ist, wie typische Fallaufgaben aufgebaut sind und wie du den betrieblichen Ausbildungsplan erstellst. Die schriftliche AEVO-Prüfung verlangt in diesem Teil ein tiefes Verständnis für die Abläufe im Unternehmen.

Auf einen Blick: Handlungsfeld 2

  • Inhalt: Es geht um die Planung vor Ausbildungsbeginn, von der Bewerberauswahl bis zum Ausbildungsvertrag. Die Pflichtangaben im Vertrag und die Regeln zur Probezeit stehen im Beitrag Ausbildungsrecht für die AEVO.
  • Gewichtung: In der schriftlichen Prüfung entfallen 15 bis 20 Punkte auf dieses Handlungsfeld.
  • Grundlage: Die Prüfungen richten sich nach dem Rahmenplan von 2023 und der Ausbilder-Eignungsverordnung von 2009.
  • Aufgabenformat: Geprüft wird mit fallbezogenen Multiple-Choice-Aufgaben am PC oder Tablet.

Welche Themen gehören zu Handlungsfeld 2?

Das Handlungsfeld 2 umfasst alle rechtlichen und organisatorischen Schritte, die vor dem eigentlichen Ausbildungsbeginn im Betrieb stattfinden.

In der Prüfung wird erwartet, dass du diese Schritte nicht nur theoretisch kennst, sondern auf konkrete Situationen im Unternehmensalltag anwenden kannst. Du übernimmst in den Aufgaben oft die Rolle des Ausbilders, der eine neue Ausbildungsgruppe plant oder einen Konflikt bei der Einstellung lösen muss. Die folgende Tabelle zeigt dir die wichtigsten Themenbereiche, worum es dabei geht und wie eine typische Frage dazu aussehen kann.

Thema im Handlungsfeld 2 Worum es geht Typische Frage in der Prüfung
Betrieblichen Ausbildungsplan erstellen Sachliche und zeitliche Gliederung aus dem Ausbildungsrahmenplan ableiten Welche Inhalte müssen im ersten Ausbildungsjahr zwingend vermittelt werden?
Mitwirkung der Interessenvertretung Beteiligung von Betriebsrat oder Jugend- und Auszubildendenvertretung Welche Rechte hat der Betriebsrat bei der Einstellung von Auszubildenden?
Kooperation mit der Berufsschule Abstimmung der Lerninhalte zwischen Betrieb und Berufsschule Wie informierst du die Berufsschule über den aktuellen Ausbildungsstand?
Auswahl von Auszubildenden Kriterien festlegen und Auswahlverfahren durchführen Welche Testverfahren eignen sich für kaufmännische Berufe?
Ausbildungsvertrag vorbereiten Vertragsinhalte prüfen und bei der zuständigen Stelle eintragen lassen Welche Angaben sind im Berufsausbildungsvertrag zwingend erforderlich?
Ausbildungsteile im Ausland Planung und rechtliche Rahmenbedingungen für Auslandsaufenthalte Wie lange darf ein Auslandsaufenthalt während der Ausbildung dauern?
Einführung in den Betrieb Den ersten Arbeitstag und die Probezeit planen Welche Informationen benötigt der Auszubildende zwingend am ersten Tag?

Wie erstellst du den betrieblichen Ausbildungsplan?

Der betriebliche Ausbildungsplan leitet sich aus dem bundesweiten Ausbildungsrahmenplan ab und passt die Vorgaben an die konkreten Abläufe im eigenen Unternehmen an.

Dabei geht es vor allem um die sachliche und zeitliche Gliederung. Der Ausbildungsrahmenplan gibt vor, welche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden müssen. Deine Aufgabe als Ausbilder ist es, diese Vorgaben in einen konkreten Plan für deinen Betrieb zu übersetzen. Du legst fest, wann und wo der Auszubildende bestimmte Inhalte lernt.

Ein praxisnahes Beispiel aus dem Betrieb: Wenn der Rahmenplan für Kaufleute die Vermittlung von Buchhaltungskenntnissen vorsieht, planst du genau ein, in welchem Monat der Auszubildende in der Finanzabteilung eingesetzt wird. Dabei erstellst du oft einen Versetzungsplan, der zeigt, wie lange der Auszubildende in den verschiedenen Abteilungen wie Einkauf, Vertrieb oder Personalwesen bleibt. So stellst du sicher, dass alle vorgeschriebenen Inhalte bis zur Abschlussprüfung behandelt werden.

Wie läuft die Auswahl von Auszubildenden ab?

Bei der Auswahl von Auszubildenden definierst du zuerst die Anforderungen des Berufs und wählst dann die passenden Instrumente wie Zeugnisanalyse, Einstellungstests oder Vorstellungsgespräche aus.

Der Prozess beginnt mit dem Anforderungsprofil. Du überlegst, welche schulischen und persönlichen Voraussetzungen ein Bewerber für den jeweiligen Ausbildungsberuf mitbringen muss. Daraus entwickelst du die Stellenausschreibung. Wenn die Bewerbungen eingehen, sichtest du die Unterlagen und achtest auf Vollständigkeit, Noten und das Anschreiben. Danach folgen oft Einstellungstests, um das Allgemeinwissen oder mathematische Fähigkeiten zu prüfen, sowie Vorstellungsgespräche oder Assessment-Center.

Wichtig ist hier die rechtliche Seite, insbesondere das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. In der Prüfung wird sehr oft gefragt, welche Fragen im Vorstellungsgespräch zulässig sind und welche Kriterien bei der Bewerberauswahl eine Rolle spielen dürfen. Fragen nach der Familienplanung, der Religion oder der Gewerkschaftszugehörigkeit sind im Normalfall unzulässig. Du musst in den Fallaufgaben genau erkennen, wo die Grenzen des Fragerechts liegen und wie ein faires Auswahlverfahren gestaltet wird.

Welche Aufgaben gehören noch zur Einstellung?

Neben der Planung und Auswahl musst du den Ausbildungsvertrag vorbereiten, die Zusammenarbeit mit der Berufsschule organisieren und den ersten Arbeitstag planen.

Der Berufsausbildungsvertrag ist das rechtliche Fundament der Ausbildung und basiert auf dem Berufsbildungsgesetz. Du musst wissen, welche Pflichtangaben zwingend hineingehören. Dazu zählen das Ziel der Ausbildung, Beginn und Dauer, die Ausbildungsmaßnahmen, die Dauer der regelmäßigen täglichen Ausbildungszeit, die Länge der Probezeit, die Zahlung und Höhe der Vergütung, der Urlaubsanspruch sowie die Kündigungsvoraussetzungen. Der Vertrag muss vor Ausbildungsbeginn schriftlich geschlossen und bei der zuständigen Stelle eingetragen werden.

Zudem organisierst du die Kooperation mit der Berufsschule. Das duale System in Deutschland lebt von der engen Abstimmung zwischen Betrieb und Schule. Du meldest den Auszubildenden an und informierst dich über die Lehrpläne. Auch die betriebliche Interessenvertretung spielt eine große Rolle. Der Betriebsrat und die Jugend- und Auszubildendenvertretung haben bei der Einstellung und der Gestaltung der Ausbildung Mitbestimmungsrechte, die du in der Prüfung genau kennen musst.

Wie sehen Fallaufgaben zu Handlungsfeld 2 aus?

Die schriftliche Prüfung besteht aus fallbezogenen Multiple-Choice-Aufgaben, bei denen eine konkrete Situation aus dem Betrieb geschildert wird.

Du erhältst eine Ausgangslage, zum Beispiel ein Problem bei der Erstellung des Ausbildungsvertrags oder eine Unklarheit bei der Dauer der Probezeit. Dazu gibt es mehrere Antwortmöglichkeiten. Die genaue Anzahl der richtigen Antworten ist bei den Aufgaben angegeben. Eine Aufgabe zählt nur dann als richtig gelöst, wenn du alle korrekten Antworten markierst. Wenn auch nur eine richtige Antwort fehlt oder eine falsche angekreuzt ist, gibt es für diese Aufgabe null Punkte. Es gilt das strenge Alles-oder-nichts-Prinzip.

Insgesamt hast du für den gesamten schriftlichen Teil 180 Minuten Zeit. Seit dem Jahr 2026 prüfen fast alle Kammern digital am PC oder Tablet, nur noch einzelne Kammern nutzen Papierbögen. Bei der IHK Frankfurt am Main sind es beispielsweise 80 Fragen, die du in dieser Zeit beantworten musst.

Tipp des TestHelden-Teams

Ein Lernplan begleitet dich strukturiert bis zum Prüfungstermin, damit du genau weißt, was am Prüfungstag auf dich zukommt.

Wie hängt Handlungsfeld 2 mit den anderen Feldern zusammen?

Die vier Handlungsfelder der Ausbilder-Eignungsverordnung sind aufeinander abgestimmt und begleiten den gesamten Ablauf einer Berufsausbildung von der ersten Idee bis zum Abschluss.

Bevor du die Ausbildung vorbereitest, musst du im Handlungsfeld 1 die generellen Ausbildungsvoraussetzungen prüfen. Dort klärst du, ob dein Betrieb überhaupt ausbilden darf und ob der Ausbildungsbedarf vorhanden ist. Ist dies geklärt, folgt das Handlungsfeld 2 mit der konkreten Vorbereitung und Einstellung.

Sobald der Auszubildende dann seinen ersten Tag im Betrieb hat, geht es direkt in das Handlungsfeld 3 über. Hier steht die eigentliche Durchführung der Ausbildung im Mittelpunkt, also das Lehren und Lernen am Arbeitsplatz, die Anwendung von Ausbildungsmethoden und das Führen von Feedbackgesprächen. Den Abschluss bildet das vierte Handlungsfeld, das sich mit den Prüfungen und dem Ende des Ausbildungsverhältnisses beschäftigt.

Übungsfragen zu Handlungsfeld 2 mit Lösungen

Die folgenden fünf Fragen sind wie die fallbezogenen Aufgaben der schriftlichen Prüfung aufgebaut: erst eine Situation aus dem Ausbildungsalltag, dann vier Antworten. Je Frage ist genau eine Antwort richtig, die Lösung mit kurzer Begründung steht direkt darunter.

  1. Ausbilderin Sarah in einem Softwareunternehmen stellt fest, dass ihr Auszubildender in der Berufsschule Programmiergrundlagen lernt, die auch im Betrieb anstehen. Sie möchte Doppelungen vermeiden und die Lernorte besser verzahnen. Wie sollte Sarah vorgehen, um die Ausbildungsinhalte optimal abzustimmen?

    • A) Sie ignoriert den schulischen Lehrplan, da rechtlich nur der betriebliche Plan bindend ist.
    • B) Sie gleicht den betrieblichen Ausbildungsplan mit dem Rahmenlehrplan der Berufsschule ab.
    • C) Sie schreibt der Berufsschule vor, welche Themen diese anhand des Ausbildungsrahmenplans unterrichten muss.
    • D) Sie überlässt es dem Auszubildenden, die Themen zwischen Betrieb und Schule selbst aufzuteilen.
    Lösung anzeigen

    Richtig ist B. Das duale System erfordert eine enge Lernortkooperation. Der Ausbildungsrahmenplan für den Betrieb und der Rahmenlehrplan für die Berufsschule sind aufeinander abgestimmt und sollten vom Ausbilder synchronisiert werden. Der Betrieb hat jedoch keine Weisungsbefugnis gegenüber der Schule, weshalb Vorgaben an die Lehrkräfte nicht möglich sind.

  2. Im Hotel Alpenblick hat sich Hoteldirektorin und Ausbilderin Claudia spontan mit dem Bewerber Max auf eine Ausbildung zum Hotelfachmann geeinigt. Max soll bereits morgen früh seinen allerersten Tag im Ausbildungsbetrieb haben. Claudia bereitet eilig die Papiere vor. Bis wann muss der Berufsausbildungsvertrag spätestens schriftlich niedergelegt und unterschrieben sein?

    • A) Unverzüglich nach Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch vor Beginn der eigentlichen Berufsausbildung.
    • B) Spätestens eine volle Woche vor der offiziellen Anmeldung zur Zwischenprüfung bei der zuständigen Kammer.
    • C) Spätestens am Ende der vereinbarten Probezeit, wenn zweifelsfrei feststeht, dass das Ausbildungsverhältnis fortgesetzt wird.
    • D) Innerhalb des ersten Ausbildungsmonats, damit die verpflichtende Anmeldung bei der Berufsschule noch rechtzeitig erfolgen kann.
    Lösung anzeigen

    Richtig ist A. Das Berufsbildungsgesetz regelt klar, dass der Vertrag unverzüglich nach dem Abschluss, aber zwingend noch vor dem eigentlichen Beginn der Ausbildung schriftlich niedergelegt werden muss. Eine spätere Ausstellung, etwa nach der Probezeit oder im ersten Monat, ist ein Verstoß gegen das Gesetz. Dies dient der absoluten Rechtssicherheit für beide Vertragsparteien von Beginn an.

  3. Ausbilderin Clara in einer großen Tischlerei soll für den neuen Auszubildenden Felix den betrieblichen Ausbildungsplan erstellen. Sie fragt sich, welche rechtliche Grundlage sie zwingend als Basis für die Erstellung nutzen muss, damit die Ausbildung den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Welche Vorgabe ist für Clara rechtlich maßgeblich, um den betrieblichen Ausbildungsplan zu entwickeln?

    • A) Der Ausbildungsrahmenplan der jeweiligen Ausbildungsordnung mit seiner sachlichen und zeitlichen Gliederung.
    • B) Ein standardisiertes Muster der Handwerkskammer ohne Anpassung an die Gegebenheiten im eigenen Betrieb.
    • C) Die individuellen Vorkenntnisse und Schulnoten des Auszubildenden aus dem Bewerbungsgespräch.
    • D) Der Lehrplan der zuständigen Berufsschule für den berufsbezogenen Unterricht im ersten Ausbildungsjahr.
    Lösung anzeigen

    Richtig ist A. Der Ausbildungsrahmenplan ist Teil der Ausbildungsordnung und gibt verbindlich vor, welche Fertigkeiten und Kenntnisse in welcher Zeit vermittelt werden müssen. Daraus leitet der Ausbilder den individuellen betrieblichen Ausbildungsplan ab. Der Lehrplan der Berufsschule ist rechtlich für den Betrieb nicht bindend, da die Ausbildungsordnung für den betrieblichen Teil maßgeblich ist.

  4. In der Spedition Meller bildet Herr Yilmaz die Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung Leonie aus. Leonie hat einen dreijährigen Ausbildungsvertrag. Herr Yilmaz möchte sie in eine spanische Partnerfiliale entsenden, damit sie lokale Abläufe kennenlernt. Leonie ist von dieser Idee begeistert. Wie lange darf der Auslandsaufenthalt von Leonie laut Berufsbildungsgesetz höchstens dauern?

    • A) Maximal sechs Monate, völlig unabhängig von der regulären Gesamtdauer.
    • B) Die Hälfte der regulären Ausbildungsdauer, also maximal achtzehn Monate.
    • C) Ein Viertel der regulären Ausbildungsdauer, also maximal neun Monate.
    • D) Ein Drittel der regulären Ausbildungsdauer, also maximal zwölf Monate.
    Lösung anzeigen

    Richtig ist C. Nach dem Berufsbildungsgesetz dürfen Teile der Berufsausbildung im Ausland durchgeführt werden. Die Dauer darf ein Viertel der in der Ausbildungsordnung festgelegten Ausbildungsdauer nicht überschreiten. Bei einer dreijährigen Ausbildung sind das rechnerisch maximal neun Monate. Falsch ist die Annahme eines Drittels oder einer starren Monatsgrenze.

  5. Im Hotel Zur Post wird ein Assessment-Center für angehende Hotelfachleute durchgeführt. Ausbilderin Clara Meister beobachtet eine Bewerberin, die durch extrem teure und stilvolle Kleidung auffällt. Clara schließt daraus unbewusst, dass die Bewerberin auch besonders kompetent, kundenorientiert und belastbar sei. Welchem typischen Beurteilungsfehler unterliegt die Ausbilderin in dieser Situation?

    • A) Dem Nikolaus-Effekt, bei dem ausschließlich die allerletzten Eindrücke der Bewerberin bewertet werden.
    • B) Dem Milde-Effekt, bei dem die Ausbilderin aus reiner Sympathie grundsätzlich zu gute Bewertungen vergibt.
    • C) Dem Halo-Effekt, bei dem ein einzelnes hervorstechendes Merkmal alle anderen Eigenschaften überstrahlt.
    • D) Dem Kontrastfehler, bei dem die Bewerberin nur im direkten Vergleich zu anderen Kandidaten besser wirkt.
    Lösung anzeigen

    Richtig ist C. Der Halo-Effekt beschreibt ein Phänomen, bei dem ein dominantes Merkmal einer Person so stark wirkt, dass es die Wahrnehmung anderer Eigenschaften beeinflusst. Hier überstrahlt das äußere Erscheinungsbild die objektive Bewertung der tatsächlichen Kompetenzen. Andere Beurteilungsfehler wie der Nikolaus-Effekt beziehen sich hingegen auf den Zeitpunkt der Wahrnehmung.

Fazit: Wie du die Ausbildung rechtssicher vorbereitest

Das Handlungsfeld 2 ist ein zentraler Baustein der schriftlichen Prüfung und bringt dir 15 bis 20 Punkte ein.

Mit dem AEVO / AdA IHK-Prüfungstrainer übst du typische Aufgaben mit Lösungen und planst deine Vorbereitung bis zum Testtag.

Wenn du die rechtlichen Vorgaben kennst und weißt, wie du einen Ausbildungsplan erstellst oder einen Vertrag vorbereitest, hast du eine gute Basis für diesen Prüfungsteil. Verknüpfe die Theorie immer mit der betrieblichen Praxis.

Nutze für deine Vorbereitung den AEVO Testtrainer von TestHelden. Ein strukturierter Lernplan begleitet dich bis zum Prüfungstermin, und am Ende erhältst du ein Abschlusszertifikat. So gehst du gut vorbereitet in deine Prüfung.

Wie bereite ich mich auf Handlungsfeld 2 vor?

Eine gute Vorbereitung kombiniert das Lernen der rechtlichen Grundlagen mit dem Üben von praxisnahen Fallaufgaben im Prüfungsformat.

Gehe bei deiner Vorbereitung in folgenden Schritten vor:

  1. Rahmenplan verstehen: Mache dich mit den Vorgaben des Rahmenplans von 2023 vertraut. Er zeigt dir genau, welche Themengebiete relevant sind.
  2. Gesetze kennen: Lerne die wichtigsten Bestimmungen aus dem Berufsbildungsgesetz und der Ausbilder-Eignungsverordnung von 2009. Du musst die Paragrafen nicht auswendig aufsagen können, aber du musst wissen, was sie in der Praxis bedeuten.
  3. Abläufe verinnerlichen: Verstehe die Abläufe von der Bedarfsplanung über die Auswahl bis zum Vertragsabschluss und der Probezeit.
  4. Fallaufgaben üben: Trainiere mit Multiple-Choice-Fragen im Alles-oder-nichts-Format, um dich an die Fragestellung der Kammern zu gewöhnen.

Das heißt für dich: Reines Auswendiglernen reicht für die schriftliche Prüfung nicht aus. Du musst das Wissen auf konkrete Situationen im Betrieb anwenden können, um die richtigen Antworten bei den Fallaufgaben zu erkennen.

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Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Handlungsfeld 2

Die wichtigsten Antworten zum Artikel auf einen Blick.

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Was gehört zu Handlungsfeld 2 der AEVO?

Handlungsfeld 2 der AEVO befasst sich mit der Vorbereitung der Ausbildung und der Mitwirkung bei der Einstellung von Auszubildenden. Es umfasst alle rechtlichen und organisatorischen Schritte, die vor dem eigentlichen Ausbildungsbeginn im Betrieb stattfinden. Dazu gehören die Erstellung des betrieblichen Ausbildungsplans, die Auswahl der Auszubildenden und die Vorbereitung des Ausbildungsvertrags.

Wie viele Punkte bringt Handlungsfeld 2 in der AEVO-Prüfung?

In der schriftlichen AEVO-Prüfung entfallen seit dem 1. Juli 2024 etwa 15 bis 20 von insgesamt 100 Punkten auf Handlungsfeld 2. Der aktuelle Rahmenplan empfiehlt, 15 bis 20 Prozent der Lehrgangszeit diesem Bereich zu widmen.

Welche Themen sind für Handlungsfeld 2 relevant?

Für Handlungsfeld 2 sind Themen wie die Erstellung des betrieblichen Ausbildungsplans, die Mitwirkung der Interessenvertretung, die Kooperation mit der Berufsschule und die Auswahl von Auszubildenden wichtig. Auch die Vorbereitung des Ausbildungsvertrags und die Planung der Einführung in den Betrieb gehören dazu.

Wie erstelle ich den betrieblichen Ausbildungsplan?

Der betriebliche Ausbildungsplan wird aus dem bundesweiten Ausbildungsrahmenplan abgeleitet und an die spezifischen Abläufe im Unternehmen angepasst. Er gliedert die zu vermittelnden Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sachlich und zeitlich. So wird festgelegt, wann und wo Auszubildende bestimmte Inhalte lernen.

Wie sind Fallaufgaben zu Handlungsfeld 2 in der AEVO-Prüfung aufgebaut?

Die Fallaufgaben zu Handlungsfeld 2 in der schriftlichen Prüfung sind fallbezogene Multiple-Choice-Aufgaben. Eine konkrete betriebliche Situation wird geschildert, und du musst die korrekten Antworten aus mehreren Optionen auswählen. Eine Aufgabe zählt nur als richtig gelöst, wenn alle korrekten Antworten markiert sind.

Wie kann ich mich auf Handlungsfeld 2 vorbereiten?

Eine gute Vorbereitung auf Handlungsfeld 2 umfasst das Verstehen des Rahmenplans, das Lernen der rechtlichen Grundlagen aus dem Berufsbildungsgesetz und der Ausbilder-Eignungsverordnung. Zudem ist es wichtig, die Abläufe zu verinnerlichen und praxisnahe Fallaufgaben im Multiple-Choice-Format zu üben.

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Geschrieben von

Gründer und Geschäftsführer

Tom Wenk hat TestHelden gegründet und führt das Unternehmen als Geschäftsführer der eHEROES GmbH. Im TestHelden-Magazin schreibt er seit 2020 über Einstellungstests und Auswahlverfahren: bei Polizei, Bundeswehr und Zoll, bei IHK-Prüfungen sowie bei Aufnahmetests für Medizin, Psychologie und Studium. Seine Beiträge erklären den Ablauf, die typischen Testbereiche und eine gezielte Vorbereitung.

Veröffentlicht am im TestHelden-Magazin, Bereich AEVO Ausbilderschein.

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