AEVO Ausbilderschein

Handlungsfeld 1: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen

Erfahre, welche Themen im AEVO Handlungsfeld 1 geprüft werden, wie viele Punkte es bringt und wie typische Prüfungsfragen aufgebaut sind. Jetzt gezielt vorbereiten.

Von Gründer und Geschäftsführer Veröffentlicht am 11 Min. Lesezeit
Zwei Verantwortliche planen im Betrieb die Ausbildung, Handlungsfeld 1 der AEVO

Wer sich auf die AEVO-Prüfungsvorbereitung konzentriert, startet in der schriftlichen Prüfung mit dem Thema Handlungsfeld 1. Dieses Feld heißt „Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen“. Hier geht es im Kern darum, ob ein Betrieb überhaupt ausbilden darf und welche rechtlichen sowie organisatorischen Grundlagen dafür erfüllt sein müssen.

Dieser Teil ist wichtig für angehende Ausbilder. Er hilft ihnen, die Ausbildung im Unternehmen neu zu strukturieren oder rechtlich abzusichern. Dieser Artikel erklärt, welche Themen im ersten Handlungsfeld geprüft werden, wie viele Punkte es bringt und wie typische Prüfungsfragen aufgebaut sind. Mehr Grundlagen findest du im Ratgeber für alles zur Ausbildereignungsprüfung.

Auf einen Blick: Handlungsfeld 1

  • Thema: Das erste Handlungsfeld heißt „Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen“.
  • Gewichtung: Seit dem 1. Juli 2024 bringt dieser Bereich in der schriftlichen Prüfung etwa 15 bis 20 von 100 Punkten.
  • Lehrgangszeit: Der Rahmenplan empfiehlt für dieses Feld 15 bis 20 Prozent der gesamten Vorbereitungszeit.
  • Rechtsgrundlagen: Wichtige Gesetze für diesen Teil sind das Berufsbildungsgesetz und die Ausbilder-Eignungsverordnung.
  • Prüfungsformat: Die Aufgaben sind fallbezogen und als Multiple Choice formuliert.

Welche Themen gehören zu Handlungsfeld 1?

Im ersten Handlungsfeld werden die rechtlichen Grundlagen, die Eignung des Betriebs und die Aufgaben der beteiligten Personen geprüft. Das Feld deckt die gesamte Planungsphase ab, bevor ein Auszubildender überhaupt eingestellt wird. Es ist die rechtliche und organisatorische Grundlage für die schriftliche AEVO-Prüfung.

Vorteile der betrieblichen Ausbildung

Die Vorteile und der Nutzen der betrieblichen Ausbildung für Betrieb und Gesellschaft sind prüfungsrelevant. In der Prüfung wird oft gefragt, warum ein Unternehmen ausbilden sollte. Typische Gründe sind die Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs, die Unabhängigkeit vom externen Arbeitsmarkt und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Angehende Ausbilder müssen abwägen, wie sich die Ausbildungskosten langfristig durch gut qualifizierte Mitarbeiter auszahlen.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Wer ausbilden möchte, muss die rechtlichen Grundlagen kennen. Dazu gehören vor allem das Berufsbildungsgesetz in der Neufassung vom 16. April 2025, zuletzt geändert am 28. Oktober 2025 und die Ausbilder-Eignungsverordnung von 2009. Auch die Handwerksordnung und die jeweilige Ausbildungsordnung spielen eine wichtige Rolle. In der Prüfung musst du wissen, welche Vorgaben in welchem Gesetz stehen. Paragrafen auswendig lernen ist nicht nötig, aber die Zusammenhänge solltest du verstehen.

Eignung der Ausbildungsstätte prüfen und Ausbildungsberufe auswählen

Ein Betrieb darf nur ausbilden, wenn die Eignung der Ausbildungsstätte gegeben ist. Das bedeutet, dass die Einrichtung, die Maschinen und die Abläufe im Unternehmen zum gewählten Ausbildungsberuf passen müssen. Zudem muss das Verhältnis zwischen der Anzahl der Fachkräfte und der Auszubildenden angemessen sein. Das heißt für dich: Falls ein Betrieb nicht alle Inhalte der Ausbildungsordnung vermitteln kann, wird in der Prüfung oft nach Alternativen gefragt. Eine typische Lösung ist dann die Ausbildung im Verbund mit anderen Unternehmen oder die Nutzung von außerbetrieblichen Phasen.

Aufgaben der Beteiligten

Die Rollen im Betrieb müssen klar verteilt sein. Der Ausbildende ist meist der Betriebsinhaber, der Auszubildende einstellt und persönlich geeignet sein muss. Der Ausbilder vermittelt die Inhalte und muss persönlich sowie fachlich geeignet sein. Ausbildungsbeauftragte wirken unter der Verantwortung des Ausbilders mit und brauchen die Prüfung nicht. Diese Unterscheidung ist ein sehr häufiges Prüfungsthema.

Berufsorientierung und Übergang Schule und Beruf

Hier geht es darum, wie Betriebe junge Menschen bei der Berufsorientierung unterstützen können. Das umfasst beispielsweise das Angebot von Praktika, die Teilnahme an Ausbildungsmessen oder feste Kooperationen mit regionalen Schulen. Ziel ist es, geeignete Bewerber frühzeitig auf den Betrieb aufmerksam zu machen.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Themenbereiche zusammen und zeigt, wie dazu typische Fragen in der Prüfung aussehen können.

Thema im Handlungsfeld 1 Worum es geht Typische Prüfungsfrage
Vorteile der Ausbildung Nutzen für Betrieb und Gesellschaft Warum lohnt sich die Ausbildung für das Unternehmen?
Rechtliche Grundlagen Berufsbildungsgesetz, Ausbilder-Eignungsverordnung Welches Gesetz regelt die persönliche Eignung?
Eignung der Ausbildungsstätte Räumliche und fachliche Voraussetzungen Was tun, wenn bestimmte Maschinen im Betrieb fehlen?
Aufgaben der Beteiligten Rollen von Ausbildendem, Ausbilder, Ausbildungsbeauftragten Wer muss die fachliche Eignung nachweisen?
Berufsorientierung Übergang von der Schule in den Beruf Wie können Schüler den Betrieb frühzeitig kennenlernen?

Wie viel zählt Handlungsfeld 1?

Das erste Handlungsfeld bringt in der schriftlichen Prüfung etwa 15 bis 20 von insgesamt 100 möglichen Punkten. Die genaue Verteilung richtet sich nach dem aktuellen Rahmenplan. Dieser ist eine Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung vom 20. Juni 2023 und wurde am 14. Juli 2023 veröffentlicht. Die Prüfungen richten sich seit dem 1. Juli 2024 nach diesem Plan und nach der neuen Punkteverteilung im schriftlichen Teil. Passend zur Punkteverteilung empfiehlt der Rahmenplan auch, etwa 15 bis 20 Prozent der gesamten Lehrgangszeit für die Vorbereitung auf dieses erste Handlungsfeld einzuplanen.

Wie sehen Fallaufgaben zu Handlungsfeld 1 aus?

Die Fragen sind als fallbezogene Multiple Choice Aufgaben formuliert, bei denen eine betriebliche Situation geschildert wird. Du liest eine kurze Ausgangslage aus dem Betriebsalltag, zum Beispiel über die Planung von Ausbildungsbeauftragten oder die Prüfung der Eignung einer Werkstatt. Danach folgen mehrere Antwortmöglichkeiten.

Mit dem AEVO / AdA IHK-Prüfungstrainer übst du typische Aufgaben mit Lösungen und planst deine Vorbereitung bis zum Testtag.

Eine Aufgabe zählt in der Prüfung nur dann als richtig gelöst, wenn alle korrekten Antworten markiert sind. Es gibt keine Teilpunkte, was eine genaue Lektüre der Fragen erfordert. Seit 2026 prüfen fast alle Kammern digital am PC oder Tablet, einzelne noch auf Papier. Mehr zum genauen Ablauf, der Dauer und der Bewertung liest du im Beitrag zum Prüfungsaufbau.

Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung

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Wie hängt Handlungsfeld 1 mit den anderen Feldern zusammen?

Das erste Handlungsfeld bildet die planerische Basis, auf der die weiteren Schritte wie die Einstellung und die Durchführung der Ausbildung aufbauen. Die vier Handlungsfelder bauen aufeinander auf. Wenn du die Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen kannst, hast du das Fundament gelegt. Danach folgt das Handlungsfeld 2, in dem du die Ausbildung konkret vorbereitest und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirkst. Anschließend geht es an die Durchführung und schließlich an den Abschluss der Ausbildung.

Übungsfragen zu Handlungsfeld 1 mit Lösungen

Die folgenden fünf Fragen sind wie die fallbezogenen Aufgaben der schriftlichen Prüfung aufgebaut: erst eine Situation aus dem Ausbildungsalltag, dann vier Antworten. Je Frage ist genau eine Antwort richtig, die Lösung mit kurzer Begründung steht direkt darunter.

  1. Das Industrieunternehmen von Geschäftsführerin Klara baut hochkomplexe Spezialmaschinen. Externe Bewerber haben oft nicht die speziellen Kenntnisse, die für diese Nischenprodukte erforderlich sind. Ausbilder Hendrik schlägt vor, Mechatroniker selbst auszubilden. Welcher spezifische Nutzen der betrieblichen Ausbildung kommt in diesem Nischenbetrieb besonders zum Tragen?

    • A) Auszubildende im Maschinenbau dürfen von den Vorschriften des Arbeitsschutzgesetzes ausgenommen werden.
    • B) Der Betrieb kann die Ausbildungsdauer nach Belieben verkürzen, wenn nur praktisches Spezialwissen gefragt ist.
    • C) Der Betrieb kann die betriebliche Ausbildungsphase gezielt auf seine speziellen Produktionsverfahren ausrichten.
    • D) Die Industrie- und Handelskammer übernimmt die vollständigen Kosten für die Vermittlung von Spezialwissen.
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    Richtig ist C. Ein wesentlicher Vorteil des dualen Systems ist die Möglichkeit, die Auszubildenden im Rahmen des Ausbildungsplans direkt an den spezifischen Maschinen und Verfahren des eigenen Betriebs zu schulen. Eine Befreiung vom Arbeitsschutz ist gesetzlich verboten und die Ausbildungsdauer ist durch die jeweilige Ausbildungsordnung verbindlich festgelegt.

  2. Das Softwareunternehmen CodeSchmiede GmbH wächst stetig. Die Geschäftsführung überlegt, ob zukünftig eigene Fachkräfte ausgebildet oder weiterhin externe Mitarbeiter eingestellt werden sollen. Ausbilderin Sarah soll Argumente für die eigene Ausbildung sammeln. Welches ist das stärkste Argument für die Ausbildung eigener Fachkräfte im Vergleich zur externen Rekrutierung?

    • A) Der Betrieb erhält für jeden geschlossenen Ausbildungsvertrag eine staatliche Grundförderung.
    • B) Auszubildende unterliegen nicht dem Kündigungsschutz und können bei schlechter Leistung sofort entlassen werden.
    • C) Die Auszubildenden erwerben genau die spezifischen Qualifikationen, die im eigenen Betrieb benötigt werden.
    • D) Die Ausbildung ist für den Betrieb immer kostengünstiger als die Einstellung einer externen Fachkraft.
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    Richtig ist C. Durch die eigene Ausbildung können junge Menschen passgenau auf die spezifischen betrieblichen Abläufe und Anforderungen vorbereitet werden. Die Behauptung, Ausbildung sei immer kostengünstiger, ist falsch, da Ausbildungsvergütung, Ausbilderzeit und Sachkosten anfallen. Eine staatliche Grundförderung für jeden Vertrag gibt es nicht.

  3. Die Supermarktkette FrischeMarkt möchte Jugendlichen mit einem Hauptschulabschluss bessere Einstiegschancen bieten. Filialleiter Ali schlägt vor, zunächst eine zweijährige Ausbildung anzubieten, die bei guten Leistungen anschließend um ein Jahr erweitert werden kann, um einen höherwertigen Abschluss zu erlangen. Welches Strukturmodell der Berufsausbildung beschreibt Ali hier?

    • A) Die Umschulung
    • B) Die Verbundausbildung
    • C) Die Stufenausbildung
    • D) Die Zusatzqualifikation
    Lösung anzeigen

    Richtig ist C. Bei der Stufenausbildung wird die Ausbildung in aufeinander aufbauende Phasen unterteilt. Die erste Stufe endet meist nach zwei Jahren mit einem anerkannten Abschluss, zum Beispiel als Verkäufer. Bei erfolgreichem Abschluss kann eine weitere Stufe angehängt werden, um einen höheren Abschluss, wie den Kaufmann im Einzelhandel, zu erreichen. Die Verbundausbildung bezeichnet hingegen die Zusammenarbeit mehrerer Betriebe.

  4. Das kleine IT Unternehmen CloudTech GmbH möchte eine Fachkraft für Systemintegration ausbilden. Sie haben nur zwei Mitarbeiter und nutzen meist ältere Hardware für interne Tests. Die Geschäftsführung fragt sich, welche Voraussetzungen der Betrieb erfüllen muss. Welche Voraussetzung muss die Ausbildungsstätte nach dem Berufsbildungsgesetz zwingend erfüllen, um ausbilden zu dürfen?

    • A) Das Unternehmen muss zwingend über eine eigene und separate Lehrwerkstatt verfügen.
    • B) Der Betrieb muss mindestens fünf fest angestellte Mitarbeiter in Vollzeit beschäftigen.
    • C) Der Betrieb muss seit mindestens drei Jahren am Markt wirtschaftlich erfolgreich bestehen.
    • D) Die Ausbildungsstätte muss nach Art und Einrichtung für die Berufsausbildung geeignet sein.
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    Richtig ist D. Nach dem Berufsbildungsgesetz darf nur ausgebildet werden, wenn die Ausbildungsstätte nach Art und Einrichtung für die Berufsausbildung geeignet ist. Eine separate Lehrwerkstatt oder eine feste Mindestanzahl an Mitarbeitern ist rechtlich nicht zwingend vorgeschrieben, solange die Vermittlung der Ausbildungsinhalte gesichert ist. Auch das Alter des Unternehmens spielt keine direkte Rolle für die Eignung.

  5. Das IT-Systemhaus TechNetz GmbH möchte zukünftig ausbilden. Ausbilderin Clara erklärt dem ausländischen Bewerber Lars in einem Vorgespräch das duale Ausbildungssystem in Deutschland. Lars fragt interessiert nach, wer eigentlich rechtlich bestimmt, was er im Betrieb und was er in der Berufsschule lernen muss. Wie sind die rechtlichen Zuständigkeiten für die Ordnungsmittel im dualen System geregelt?

    • A) Der Bund ist allein zuständig und erlässt sowohl die betrieblichen Ausbildungsordnungen als auch die schulischen Rahmenlehrpläne für das gesamte Bundesgebiet.
    • B) Die Industrie- und Handelskammer erstellt die Ausbildungsordnungen für den Betrieb, das Bundesinstitut für Berufsbildung entwickelt die Lehrpläne für die Schulen.
    • C) Der Bund erlässt die Ausbildungsordnungen für die betriebliche Ausbildung, die Bundesländer erlassen die Rahmenlehrpläne für den Unterricht in den Berufsschulen.
    • D) Die Bundesländer regeln die gesamte duale Ausbildung in Eigenregie und erlassen alle rechtlichen Vorgaben für den Ausbildungsbetrieb und die Berufsschule.
    Lösung anzeigen

    Richtig ist C. Im dualen System der Berufsausbildung in Deutschland gilt das Prinzip der geteilten Zuständigkeit. Der Bund ist nach dem Berufsbildungsgesetz für die betriebliche Ausbildung und die entsprechenden Ausbildungsordnungen zuständig. Die Bundesländer besitzen die Kulturhoheit und erlassen die Rahmenlehrpläne für den schulischen Teil, welche in der Regel mit den betrieblichen Ordnungen abgestimmt werden.

Fazit: Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen

Das Handlungsfeld 1 bildet das rechtliche und organisatorische Fundament deiner Ausbildertätigkeit und macht seit dem 1. Juli 2024 etwa 15 bis 20 Punkte in der schriftlichen Prüfung aus. Wenn du die Rollen im Betrieb kennst und weißt, wie du die Eignung einer Ausbildungsstätte beurteilst, bist du für diesen Teil gut gerüstet.

Das heißt für dich: Lerne nicht nur theoretische Gesetze, sondern übe anhand von konkreten Fallbeispielen aus dem Betriebsalltag. Mit dem AEVO Testtrainer von TestHelden kannst du dich gezielt auf die Prüfung vorbereiten und dich mit einem klaren Lernplan bis zu deinem Prüfungstermin vorbereiten.

Wie bereite ich mich auf Handlungsfeld 1 vor?

Am besten bereitest du dich vor, indem du die rechtlichen Vorgaben lernst und diese auf konkrete Fallbeispiele aus deinem Betrieb anwendest. Ein Vorbereitungslehrgang ist nicht vorgeschrieben, du kannst selbst entscheiden, wie du lernst. Damit du Handlungsfeld 1 gut verstehst, gehst du am besten so vor:

  1. Rechtsgrundlagen verstehen: Mache dich mit den wichtigsten Regeln aus dem Berufsbildungsgesetz und der Ausbilder-Eignungsverordnung vertraut. Lerne die Zusammenhänge zu verstehen, ohne Paragrafen auswendig zu pauken.
  2. Betriebliche Praxis einbeziehen: Überlege dir konkrete Beispiele aus deinem Unternehmen. Wie wird bei euch die Eignung der Ausbildungsstätte sichergestellt? Welche Maschinen sind vorhanden?
  3. Rollen klären: Lerne die genauen Unterschiede zwischen Ausbildendem, Ausbilder und Ausbildungsbeauftragten, da dies ein sehr häufiges Prüfungsthema ist.
  4. Fallaufgaben üben: Da die Prüfung aus Multiple Choice Fragen zu betrieblichen Situationen besteht, hilft es, sich gezielt auf die Prüfung vorzubereiten mit der AEVO / AdA IHK-Prüfungsvorbereitung.

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Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Handlungsfeld 1

Die wichtigsten Antworten zum Artikel auf einen Blick.

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Was gehört zu Handlungsfeld 1 der AEVO?

Handlungsfeld 1 der AEVO befasst sich mit der Prüfung von Ausbildungsvoraussetzungen und der Planung der Ausbildung. Es umfasst die rechtlichen Grundlagen, die Eignung des Betriebs und die Aufgaben der beteiligten Personen, bevor ein Auszubildender eingestellt wird.

Wie viele Punkte bringt Handlungsfeld 1?

In der schriftlichen AEVO-Prüfung entfallen seit dem 1. Juli 2024 etwa 15 bis 20 von 100 Punkten auf Handlungsfeld 1. Dies entspricht auch dem empfohlenen Anteil der Lehrgangszeit für dieses Feld.

Welche Themen werden im AEVO Handlungsfeld 1 geprüft?

Im AEVO Handlungsfeld 1 werden die Vorteile der Ausbildung, rechtliche Rahmenbedingungen wie das Berufsbildungsgesetz und die Ausbilder-Eignungsverordnung sowie die Eignung der Ausbildungsstätte geprüft. Zudem sind die Aufgaben der beteiligten Personen und die Berufsorientierung wichtige Themen.

Wie lerne ich Handlungsfeld 1 am besten?

Für die Vorbereitung auf Handlungsfeld 1 ist es hilfreich, die rechtlichen Grundlagen zu verstehen und diese auf konkrete betriebliche Fallbeispiele anzuwenden. Das Üben von Multiple-Choice-Fallaufgaben ist ebenfalls empfehlenswert, da dies dem Prüfungsformat entspricht.

Wie sehen Fallaufgaben zu Handlungsfeld 1 aus?

Die Prüfungsfragen zu Handlungsfeld 1 sind fallbezogene Multiple-Choice-Aufgaben. Dabei wird eine betriebliche Situation geschildert, gefolgt von mehreren Antwortmöglichkeiten, aus denen alle korrekten Antworten markiert werden müssen.

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Geschrieben von

Gründer und Geschäftsführer

Tom Wenk hat TestHelden gegründet und führt das Unternehmen als Geschäftsführer der eHEROES GmbH. Im TestHelden-Magazin schreibt er seit 2020 über Einstellungstests und Auswahlverfahren: bei Polizei, Bundeswehr und Zoll, bei IHK-Prüfungen sowie bei Aufnahmetests für Medizin, Psychologie und Studium. Seine Beiträge erklären den Ablauf, die typischen Testbereiche und eine gezielte Vorbereitung.

Veröffentlicht am im TestHelden-Magazin, Bereich AEVO Ausbilderschein.

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