Bundespolizei Einstellungstest

Bundespolizei Einstellungstest

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Bestehe den Bundespolizei Einstellungstest

Der Beruf des Bundespolizisten ist spannend, birgt aber auch viele Herausforderungen. Der intensive Kontakt mit Menschen in allen möglichen Lebenssituationen macht die Arbeit besonders spannend und anspruchsvoll. Wenn dies zu dir passt und du den vielseitigen Aufgaben gewachsen bist, dann solltest du dir diesen Artikel gut durchlesen. Hier findest du wichtige allgemeine Informationen zur Bundespolizei, zu deiner Bewerbung und zum Einstellungstest, sowie zum Auswahlverfahren selbst.

Allgemeine Informationen zur Bundespolizei und Neuerungen im Auswahlverfahren

Im Gegensatz zur Polizei der verschiedenen Bundesländer ist die Bundespolizei bundesweit an über hundert Standorten für die innere Sicherheit Deutschlands im Einsatz. Die Bundespolizei ist neben der Bekämpfung von Kriminalität vor allem in den Bereichen Grenzschutz, Luftsicherheit und Schutz des Bahnverkehrs tätig. Es gibt Neuerungen im Bewerbungsverfahren für die Bundespolizei, um die Anzahl der geeigneten Bewerbungen zu steigern. Zuvor gab es beispielsweise vorgeschriebene Mindest- und Maximalkörpergrößen. Diese wurden nun komplett abgeschafft. Auch auf einen vereinfachten Theorie-Teil kannst du dich als Bewerber freuen. Im Konkreten bedeutet dies, dass im Diktat die Fehlertoleranz etwas angehoben wurde und bestimmte, besonders schwierige Wörter komplett gestrichen wurden. Beim sportlichen Teil wird nun auf Liegestütze und Weitsprung verzichtet.

Sinn des Bundespolizei Einstellungstest

Aufgrund der vielseitigen Aufgaben, denen du als Bundespolizist begegnen wirst, ist es wichtig, dass du diesen Anforderungen auch gewachsen bist. Jeden Tag wirst du mit neuen Herausforderungen konfrontiert werden. Daher ist es umso wichtiger, dass zuerst genau überprüft wird, wer diesen Aufgaben wirklich gewachsen ist. Folgende Kompetenzen solltest du unbedingt aufweisen: Teamfähigkeit, Zivilcourage, körperliche und geistige Belastungsfähigkeit, geschärftes Entscheidungsvermögen, Flexibilität und Souveränität.

Laufbahnen und Qualifikationsebenen

Je nachdem, für welche Laufbahn du dich interessierst und welche Qualifikationen du mitbringst, findest du hier die wichtigsten Informationen für deinen Einsatz bei der Bundespolizei. Grundsätzlich gibt es drei Einstiegschancen: Mittlerer Dienst, Gehobener Dienst und Höherer Dienst.

Mittlerer Dienst

Für den mittleren Dienst musst du entweder einen Realschulabschluss- oder Hauptschulabschluss mit anschließender Berufsausbildung vorweisen können und zwischen 16 und 27 Jahre alt sein. Außerdem musst du den Führerschein in der Klasse B spätestens bis zum Ende der Ausbildung abgeschlossen haben.

Die Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst dauert zweieinhalb Jahre und beinhaltet neben der Theorie auch mehrere Praktika. Danach kannst du in abwechslungsreichen Bereichen eingesetzt werden, wie z.B.:

  • Demonstrationen begleiten
  • Landesgrenzen, Flughäfen, Bahnhöfe, Einrichtungen und Gebäude schützen
  • Kontrollen, Festnahmen und vieles mehr

Gehobener Dienst

Das dreijährige Diplom-Studium zum gehobenen Dienst setzt voraus, dass du die Hochschul- oder Fachhochschulreife erfolgreich abgeschlossen hast. Zudem darfst du maximal 33 Jahre alt sein. Für den gehobenen Dienst ist es außerdem wichtig, dass du gute Englischkenntnisse und Grundkenntnisse in einer anderen Sprache hast. Das Studium mit theoretischen und praktischen Phasen beinhaltet viele verschiedene Fachbereiche und bereitet dich unter anderem darauf vor ein Team leiten zu können. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums trägst du den Titel Diplomverwaltungswirt. Als Polizeikommissar in dieser Laufbahn erwarten dich unter anderem diese Aufgaben:

  • Ermittlungsdienst
  • Kontroll- und Streifendienst
  • Sachbearbeitung und vieles mehr

Wenn du die Eignung mitbringst und zusätzliche Fortbildungen besuchst, kannst du auch eine Karriere im Flugdienst, bei der Bundespolizei See oder bei der Spezialeinheit GSG 9 anstreben.

Höherer Dienst

Für den höheren Dienst bei der Bundespolizei musst du bereits einen Hochschulabschluss vorweisen können und du darfst maximal 33 Jahre alt sein. Nach dem zweijährigen Master-Studiengang kannst du direkt in den höheren Polizeivollzugsdienst der Bundespolizei einsteigen oder eine Polizeidienststelle leiten.

Voraussetzungen für die Bewerbung bei der Bundespolizei

Neben den oben genannten Voraussetzungen für die verschiedenen Laufbahnen, gibt es Voraussetzungen, die du auf jeden Fall erfüllen musst:

  • Du musst die deutsche oder eine andere EU-Staatsbürgerschaft besitzen
  • Du musst für Werte, wie Menschenwürde, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit eintreten
  • Du musst gesundheitlich fit sein sowie Sportabzeichen und Rettungsschwimmabzeichen vorweisen können
  • Du darfst nicht vorbestraft oder hoch verschuldet sein
  • Du darfst keine Tattoos im Gesicht, am Hals oder an den Händen haben, beziehungsweise müssen Tattoos jederzeit komplett durch deine Dienstkleidung bedeckt werden können

Die Bewerbung selbst

Seit 2018 können sich Bewerber das ganze Jahr über für den mittleren und gehobenen Dienst bei der Bundespolizei bewerben. Die Bewerbung muss jedoch mindestens acht Monate vor den veröffentlichten Terminen des jeweiligen Ausbildungsbeginns eingegangen sein. Folgende Dokumente brauchst du dafür:

  • Einwilligung zur Akteneinsicht
  • Erklärungen zu eventuellen Strafverfahren
  • Einverständniserklärung deiner Erziehungsberechtigten falls du noch minderjährig bist
  • Sämtliche ärztliche Befunde
  • Erklärung zu eventuellen Tätowierungen oder Tunnels

Aufbau des Einstellungstest und Informationen zum Auswahlverfahren

Bevor du zum Einstellungstest eingeladen wirst, werden deine Unterlagen auf Vollständigkeit überprüft und gegebenenfalls wirst du gebeten weitere Dokumente nachzureichen. Zudem wird bei der Vorauswahl neben ärztlichen Befunden auch kontrolliert, ob du alle Kriterien und Voraussetzungen erfüllst.

Erst wenn die Vorauswahl zu deinen Gunsten ausfällt, darfst du am Einstellungstest teilnehmen. Wichtig zu erwähnen ist hierbei, dass du bei jedem Testbaustein die Mindestanforderungen erreichen musst. Sobald du diesen Anforderungen nicht gerecht wirst, darfst du beim nächsten Testteil nicht mehr teilnehmen. Während der Dauer des Einstellungsverfahrens gibt es eine kostenlose Übernachtungsmöglichkeit von der Bundespolizei und auch die Anreise wird erstattet.

Wenn du dich für den gehobenen Dienst beworben hast, die notwendigen Ergebnisse aber nicht erreichst, bekommst du dennoch die Chance dich für den mittleren Dienst zu qualifizieren.

Bundespolizei Einstellungstest für den mittleren Dienst

Innerhalb von bis zu vier Tagen wird durch vier Tests geprüft, ob du körperlich und geistig fit genug für den Einsatz im mittleren Dienst bist.

Schriftlicher Test

Durch ein Diktat mit etwa 180 bis 250 Wörtern musst du beweisen, dass du beim alltäglichen Verfassen von Berichten und Protokollen fehlerfrei und professionell die deutsche Sprache anwenden kannst. Besonders die korrekte Verwendung von Groß- und Kleinschreibung, S-Lauten und Zeichensetzung solltest du im Vorfeld noch einmal verinnerlichen, damit du diese häufigen Fehlerquellen vermeiden kannst. Zusätzlich solltest du stets auf den Wortstamm achten und Wörter jeweils richtig zusammen- oder getrennt schreiben. Während des Diktats solltest du auch heraushören, wann ein Absatz zu setzen ist.

Wenn du mehr als 24 Fehler bei einem Diktat von 180 Wörtern machst, bist du durchgefallen. Auf der offiziellen Seite der Bundespolizei findest du auch ein Beispiel Diktat, damit du das erwartete Niveau erkennen kannst. Denkbar wäre beispielsweise ein Diktat über einen Polizeieinsatz.

Sporttest

Hier musst du zeigen, dass du körperlich absolut fit bist. Durch verschiedene Aufgaben werden deine Koordination, Schnelligkeit, Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer überprüft. Diesen Teil hast du bestanden, wenn du insgesamt mindestens 6 Punkte erlangt hast und bei keiner der Übungen 0 Punkte bekommen hast.

Beim Koordinations-Test überprüft die Bundespolizei deine Konzentration und die Schnelligkeit in Bezug auf Bewegungs- und Koordinationsabläufe. Zusätzlich musst du deine Rumpf- und Stützkraft unter Beweis stellen. Konkret startest du auf Kommando mit einer Vorwärtsrolle und musst dann den Medizinball links umlaufen. Anschließend gilt es eine Trainingshilfe zu überspringen und dann auch noch darunter durchzukriechen. Weiter geht es wieder mit dem Medizinball, den du links umlaufen musst um danach wieder die Trainingshilfe zu überspringen und zu durchkriechen. Dies musst du auch bei der dritten Trainingshilfe möglichst schnell und konzentriert schaffen. Zu guter Letzt musst du noch einmal den Medizinball links umlaufen und sobald du die Sportmatte überlaufen hast, wird deine Zeit abgeschlossen. Wichtig ist, dass der Medizinball nie berührt wird. Anders verhält es sich mit der Trainingshilfe, die während der Übung nicht nur berührt werden darf, sondern auch ins Wackeln geraten oder minimal verschoben werden darf. Bei den zu erreichenden Zeiten wird zwischen Frauen und Männern unterschieden. Männliche Bewerber bis 17 Jahre dürfen maximal 18,5 Sekunden benötigen und bei weiblichen Bewerberinnen in dieser Altersklasse sind es 21,5 Sekunden. In der Altersgruppe 18 bis 29 Jahre sind es bei Männern und Frauen jeweils 0,5 Sekunden weniger. Ab 30 Jahren dürfen Männer die Zeit von 19 Sekunden und Frauen die Zeit von 22 Sekunden nicht überschreiten.

Beim Pendellauf mit vier Mal zehn Metern werden folgende Fähigkeiten überprüft: Bewegung und Bewegungsschnelligkeit, Schnellkraft und Gewandtheit. Zwei kleine Turnkästen stehen sich mit einem Abstand von zehn Metern gegenüber. Nun geht es darum, dass du diese Strecke insgesamt vier Mal so schnell wie möglich zurücklegst. Vergiss dabei nicht den Turnkasten jedes Mal anzutippen, bevor du wieder zum anderen Turnkasten sprintest. Wiederum wird bei den Anforderungen zwischen Männern und Frauen unterschieden. Bei der Altersgruppe unter 17 sind es bei Männern 10,9 Sekunden und bei Frauen 11,9 Sekunden. Im Alter von 18 bis 29 Jahren sind es bei Männern 10,3 Sekunden und bei Frauen 10,9 Sekunden. Ab 30 Jahren dürfen Männer maximal 10,9 Sekunden brauchen, wohingegen es bei Frauen 11,9 Sekunden sind.

Die letzte Übung des Sporttests ist der 12-Minuten-Lauf. Dabei muss ein Quadrat mit dem Umfang von 100 Metern innerhalb von 12 Minuten so oft wie möglich umrundet werden. Unter 17 Jahren müssen Bewerberinnen mindestens 19 Runden schaffen und ab 18 Jahren sind es 20 Runden. Von männlichen Bewerbern unter 17 Jahren werden 23 Runden erwartet und ab 18 Jahren sind es 24 Runden.

Persönliches Gespräch

In diesem Vorstellungsgespräch mit einer angesetzten Dauer von 45 Minuten hast du die Möglichkeit deine Stärken zu beschreiben und dich souverän und überzeugend zu zeigen. Außerdem wird hier geschaut, ob du ein gutes Allgemeinwissen hast und ob du weißt, was aktuell auf der Welt passiert.

Mögliche Fragen können das aktuelle Weltgeschehen thematisieren und überprüfen, ob du das nötige Allgemeinwissen zu Politik, Geografie, Deutschland und der Europäischen Union und anderen relevanten Themen hast. Folgende konkrete Fragen wurden Bewerbern unter anderem schon gestellt:

  • Warum wollen Sie im mittleren Dienst der Bundespolizei arbeiten?
  • Welche Schwächen haben Sie?
  • Wie reagieren Sie in schwierigen Situationen?
  • Wie sieht Ihre persönliche Schullaufbahn aus?

Um dich optimal auf dieses Gespräch vorzubereiten, empfiehlt es sich die Bereiche des Einstellungstest vorher zu üben. Außerdem solltest du neben Zeitungen, Radio und News-Blogs auch die die offiziellen Social Media Kanäle und Blogs der Bundespolizei aktiv verfolgen. Hilfreich kann auch sein, wenn du das persönliche Gespräch im Vorfeld schon einmal mit Freunden durchspielst. Die mehrköpfige Prüfungskommission rund um einen Bundespolizeidirektor erwartet keine perfekte Darbietung. Viel wichtiger ist es, dass du zeigst, wie du mit Stresssituationen umgehst oder wie du dich verhältst, wenn du auf eine Frage keine Antwort parat hast.

Bewerber empfinden dieses Gespräch teilweise als Kreuzverhör und sehr stressig. Eine Bewerberin beschrieb ihre Erfahrungen so, dass sie nach drei Ländern samt Hauptstädten gefragt wurde. Als sie ein Land mit dessen Hauptstadt genannt hatte, wurde sie sofort gefragt, was ihr spontan zu dem Land einfalle. Generell habe man kaum Zeit sich während des Gesprächs kurz zu entspannen, da die Fragen so schnell nacheinander gestellt werden.

Polizeiärztliche Untersuchung

Hier wird von eigenen Ärzten der Bundespolizei festgestellt, ob du körperlich für den Beruf geeignet bist. Unter anderem wird hier auf Erkrankungen, Allergien, Unter- oder Übergewicht, Sehvermögen und psychische Erkrankungen geachtet.

Wenn du einen BMI über 27,5 oder unter 18 hast, ist dies schon ein Ausschlussgrund. Auch auf die Sehleistung legt die Bundespolizei größten Wert. Selbst nach erfolgter Operation durch Laser müssen die Befunde vor und nach der Korrektur vorgelegt werden. Weitere Ausschlussgründe sind unter anderem Asthma, ganzjährige Allergien mit Dauermedikation, Rheuma, Multiple Sklerose, chronische Blutgerinnungsstörungen, chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis und auch Erkrankungen der inneren Organe. Selbst Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Stoffwechselerkrankungen können zum Ausschluss führen. Wenn du einen bestätigten Grad der Behinderung, eine Minderung der Erwerbsfähigkeit oder auch einen gravierenden Sprachfehler hast, kannst du bei der Bundespolizei nicht anfangen.

Unter Umständen kann ein ärztliches Attest nachgereicht werden, wenn man beispielsweise beim Sehtest während der polizeiärztlichen Untersuchung nicht gut genug abgeschnitten hat. Dies wird von der Bundespolizei so begründet, dass es an einem schlechten Tag selbst bei einer einwandfreien Sehkraft vorkommen kann, dass Bewerber den Sehtest nicht bestehen.

Bundespolizei Einstellungstest für den gehobenen Dienst

Der Einstellungstest für den gehobenen Dienst ist keinesfalls weniger anspruchsvoll. Auch hier kann der Test bis zu vier Tage dauern.

Intelligenz- und Deutschtest

Beim Intelligenztest musst du Multiple Choice Fragen zu verschiedenen Themen lösen. Neben Logik und Mathematik werden auch deine visuellen Fähigkeiten überprüft. Auch auf Fragen zu Politik, Geographie, Geschichte und andere relevante Themen solltest du dich vorbereiten.

Anschließend folgt ein kurzer Aufsatz. Besonders wichtig sind dabei nicht nur die korrekte Grammatik und Rechtschreibung, sondern auch eine logische Gliederung und plausible begründete Argumente. Du hast 60 Minuten Zeit eine kurze Erörterung zu einem vorgegebenen Thema zu verfassen. Dafür gibt es keine Mindestwortzahl. Hier ist es besonders wichtig, dass jede deiner Behauptungen verständlich begründet und durch ein Beispiel untermauert wird. Es muss unbedingt eine Struktur und Gliederung zu erkennen sein, um diesen Test zu bestehen. Des Weiteren ist es nicht nur wichtig, dass deine Schrift gut lesbar ist, sondern dass du auch einen angemessenen Ausdruck und passende Formulierungen verwendest.

Du kannst dich auf den Intelligenz- und Deutschtest einerseits vorbereiten, indem du dir die häufigen Fehlerquellen beim Diktat für den mittleren Dienst anschaust. Andererseits hilft es dir in Bezug auf die Themen, wenn du dir aktuelle Nachrichten zu verschiedensten Themengebieten durchliest oder anhörst, damit du inhaltlich überzeugen kannst.

Sporttest und Assessment-Center des Bundespolizei Einstellungstest

Bei einer etwa zwanzigminütigen Gruppendiskussion mit fünf deiner Mitbewerber musst du aus der Gruppe durch überzeugende Argumente herausstechen und deinen Standpunkt vertreten. Nach nur wenigen Minuten Vorbereitungszeit, hast du die Chance ein souveränes Ergebnis abzuliefern. Du musst gesehen werden! Selbst wenn es nicht deine Stärke ist deinen Standpunkt in einer Gruppe zu vertreten, kannst du durch Teamfähigkeit überzeugen. Indem du beispielsweise die Meinungen der Anderen sammelst, trägst du wesentlich dazu bei, dass eine gemeinsame Lösung gefunden wird. Die Prüfungskommission – in der Regel bestehend aus einem Bundespolizeidirektor und zwei Bundespolizisten des gehobenen Dienstes – achtet bei der Gruppendiskussion besonders auf folgende Fähigkeiten: Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, zielstrebiges und kompromissbereites Auftreten und Leistungsorientierung.

Außerdem musst du dich innerhalb von 20 Minuten auf einen fünfminütigen Vortrag vorbereiten, dem ein Interview folgt. Hierbei kannst du zeigen, dass du dich innerhalb kurzer Zeit mit einem Thema auseinandersetzen kannst und auch das nötige Allgemeinwissen aufweist. Die vorgegeben Themen behandeln wiederum Allgemeines, wie Politik oder Weltgeschehen. Es werden dir Hilfsmittel, wie Plakate oder Moderationskarten, zur Verfügung gestellt. Besonders wird hier wieder darauf geachtet, wie du dich selbst präsentierst und wie du mit stressigen Situationen umgehst – Stichwort Kommunikationsfähigkeit und Stressresistenz!

Beim Sporttest geht es darum zu zeigen, dass du körperlich absolut fit bist. Dabei unterschieden sich die Übungen und Anforderungen nicht von denen des mittleren Dienstes.

Vorstellungsgespräch

Wenn du es bis hierher geschafft hast, kannst du im Vorstellungsgespräch die Prüfer von dir und deinen Stärken überzeugen. Auch solltest du dir vorab Gedanken dazu machen, was deine Motivation für diesen Beruf ist und was dich dafür qualifiziert. Es können dir auch Fragen zum Weltgeschehen oder zur Bundespolizei gestellt werden. Folgend findest du wichtige Fragen, die Bewerbern für den gehobenen Dienst bereits gestellt wurden:

  • Warum sollten wir Sie nehmen?
  • Was sind die Vorteile in diesem Beruf?
  • Was sind die Nachteile in diesem Beruf?

Bereite dich auf das Vorstellungsgespräch vor, indem du es mit deiner Familie oder Bekannten übst. Mach dir Gedanken zu deinen Stärken und Schwächen und nutze deine eigene Selbstwahrnehmung dazu auch Andere von dir zu überzeugen. Lass dir konkrete Fragen zu deiner Motivation stellen, damit du beim Vorstellungsgespräch souverän punkten kannst.

Polizeiärztliche Untersuchung

Diese physische und psychische Untersuchung unterscheidet sich nicht von der Untersuchung für den mittleren Dienst.

Bundespolizei Einstellungstest für den höheren Dienst

Für den höheren Dienst wird nur nach Bedarf nach geeigneten Bewerbern gesucht. Wenn deine Bewerbung auf ein aktuelles Stellenangebot überzeugen kann, wirst du zu einer zweitägigen Überprüfung im Assessment-Center an der Bundespolizeiakademie in Lübeck eingeladen. Dort wird durch verschiedene Teilprüfungen kontrolliert, ob du den Herausforderungen des höheren Dienstes gewachsen bist.

Wir wünschen dir für deine Bewerbung bei der Bundespolizei viel Erfolg!

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Quellenverzeichnis:

https://www.bundespolizei.de/Web/DE/_Home/home_node.html

https://www.komm-zur-bundespolizei.de/

https://www.stern.de/politik/deutschland/bundespolizei-aendert-anforderungen-fuer-bewerber–laufen-statt-springen-9096626.html

https://www.welt.de/vermischtes/article205185213/Polizei-senkt-Rechtschreib-Anforderungen-fuer-Bewerber.html

 

Nur 2 von 10 Bewerber bestehen den Polizei Einstellungstest

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