Rechtspfleger Erfahrungsbericht – wie lief der Einstellungstest ab?

Rechtspfleger Einstellungstest

Unser Communitymitglied hat uns einen Erfahrungsbericht über den Rechtspflege Einstellungstest zukommen lassen und den wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Schau doch gerne mal bei unserem Rechtspflege Einstellungstest Online Testtrainer vorbei, damit hat sich auch unser Communitymitglied Marc auf seine Einstellungstest vorbereitet. Wenn ihr auch kurz vor eurem Rechtspfleger Einstellungstest steht, dann solltet ihr diesen Erfahrungsbericht nicht verpassen! Viel Spaß beim Lesen.

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Erfahrungsbericht Rechtspflege Einstellungstest

TestHelden: Hey, danke dir für deine Zeit. Wir würden sehr gerne mehr über dein Auswahlverfahren als Rechtspfleger erfahren.

Marc: Klar, ich berichte sehr gerne über meinen Rechtspflege Einstellungstest. Da ich mich mit TestHelden auf mein Auswahlverfahren vorbereitet habe und letztendlich auch bestanden habe, möchte ich anderen Bewerbern einen Einblick in meinen Einstellungstest nicht verwehren.

TestHelden: Wie lief denn der Einstellungstest genau ab? 

Marc: Das Auswahlverfahren für Rechtspfleger bestand aus einem schriftlichen und einen mündlichen Teil. Waren insgesamt sieben Bewerber und haben uns alle auch direkt zu Beginn des Tages kennengelernt. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Verantwortlichen ging es für mich auch direkt schon in den mündlichen Teil – das Einzelgespräch. Ich neben den klassischen Vorstellungsgesprächsfragen, wie beispielsweise, wo meine Stärken und Schwächen liegen, wurde ich auch zu meiner Motivation gefragt, warum ich Rechtspfleger werden möchte und nicht beispielsweise einen anderen Beruf in der Branche. Außerdem haben wir über meine Schulnoten und meine außerschulischen Interessen geredet. Die eine Frage, die ich nicht erwartet hatte, weil sie in anderen Vorstellungsgesprächen noch nie gefragt wurde, war die Frage nach meinem Plan B falls ich kein Rechtspfleger werden könnte. Auf diese Frage war ich ehrlich gesagt nicht eingestellt, weil ich mich komplett darauf fokussiert habe, Rechtspfleger zu werden. Ich bin ein Typ Mensch, der alles daran setzt, dass der Ursprungsplan funktioniert und deswegen habe ich oftmals keinen Plan B. Das kann gut oder schlecht sein, aber ich würde auf jeden Fall einen anderen Bewerbern empfehlen, sich auf solche Fragen einzustellen und auch plausible Antwort parat zu haben.

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TestHelden: Wie ging es für dich nach dem Einzelgespräch weiter? 

Marc: Nach dem Einzelgespräch musste ich wieder in einen Raum mit den anderen Bewerbern und wir mussten warten, bis alle Einzelgespräche, der anderen Kandidaten vorbei waren. Während dieser Wartezeit musste jeder aus einem gegebenen Zeitungsartikel eine schriftliche Zusammenfassung erstellen. Jeder hatte einen unterschiedlichen Zeitungsartikel bekommen, damit man nicht abschreiben oder sich gegenseitig helfen kann. Das war für mich aber kein Problem, da ich früher im Abitur Deutsch-Leistungskurs hatte.

TestHelden: Also war damit der mündliche Teil vorbei? 

Marc: Nein, noch nicht. Denn als alle anderen Bewerber fertig waren mit dem Einzelgespräch ging es in die Gruppendiskussion. Uns wurde ein Thema aus der Politik zur Diskussion gestellt und wir mussten uns alle einen eigenen Standpunkt aussuchen. Wichtig ist es bei der Gruppendiskussion, dass man den anderen nicht ins Wort fällt und jeden ausreden lässt, aber dabei nicht vergisst, sich selbst einen Redeanteil einzufordern. Die Prüfer achten sehr darauf, wie man in der Gruppendynamik funktioniert und ob man seinen Standpunkt klarmachen kann, ohne respektlos den anderen gegenüber zu agieren. Wir sollten uns im Rahmen der Gruppendiskussion zum Thema “Waffenlieferung in Kriegsgebiete” positionieren.  Um darüber diskutieren zu können, ist es natürlich notwendig, im Vorhinein Medienberichte aktiv zu verfolgen und Allgemeinwissen zur politischen Situation auf nationaler und internationaler Ebene zu haben.

TestHelden: Und wann hast du denn Bescheid bekommen, dass du für den Beruf als Rechtspfleger eingestellt wirst?

Marc: Erst hieß es, ich würde nach wenigen Tagen Bescheid kommen, aber schon am Tag des Einstellungstest hatte mich der verantwortliche Richter noch kontaktiert und meinte, dass ich angenommen wurde. 

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Fazit

Marc: Ich muss sagen, dass ich den Rechtspfleger Einstellungstest als machbar empfunden habe. Man muss natürlich auch dazu sagen, dass momentan ein großer Bedarf an Personal besteht, weshalb es einem beispielsweise im Vorstellungsgespräch nicht sehr schwer gemacht wird. Ich habe Erfahrungsberichte aus anderen Berufsfeldern gelesen, und da wird man im mündlichen Teil wohl oft auch etwas härter dran genommen. Trotzdem ist es wichtig, sich im Vorhinein über seine Motivation und seine Zukunftspläne im Klaren zu sein. Ich würde freies Sprechen beziehungsweise die Vorstellungsgesprächs-Situation mit Freunden und Familien im Vorhinein bereits üben, weil es trotzdem einschüchternd sein kann, wenn auf einmal ein Richter vor einem sitzt und Fragen stellt. Zudem solltet ihr für alle Testbereiche ein gutes Allgemeinwissen haben und eine gute Argumentationsweise. Mir haben die Inhalte von TestHelden in Sachen Allgemeinbildung und Argumentationskette sehr gut weitergeholfen und ich kann auch allen anderen Bewerbern den Rechtspflege Einstellungstest Online-Testtrainer von TestHelden sehr empfehlen.
Ich wünsche allen, viel Glück bei ihrem Einstellungstest!

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