Flughafenfeuerwehr – Ausbildung und Aufgaben

Flughafenfeuerwehr

Jährlich starten etwa 245 Millionen Passagiere an Deutschlands Flughäfen ihre Reisen. 2018 wurden alleine an einem Tag 11.024 Flüge in Deutschland durchgeführt. Bei dieser hohen Frequenz muss die Sicherheit der Passagiere und Mitarbeiter stets gewährleistet sein. Ein großer Faktor dieser Sicherheit liegt bei den Flughafenfeuerwehren. Wie die Flughafenfeuerwehr arbeitet und wie die Ausbildung funktioniert, zeigen wir dir in diesem Text. 

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Flughafenfeuerwehren

Flughafenfeuerwehren können als eigenständige Brandinspektionen oder als Werkfeuerwehren arbeiten. Die Feuerwache sieben der Feuerwehr Dortmund ist eine  eigenständige Brandinspektion und die spezialisierte Feuerwehr für den dortigen Flughafen. 

Während der regulären Betriebszeit des Flughafens sind immer einige Feuerwehrleute einsatzbereit. Die Anzahl variiert jedoch stark je nach Größe des Flughafengeländes. Im Flughafen Dortmund stehen zu den Betriebszeiten stets elf Feuerwehrleute bereit. In Düsseldorf sind es bereits mindestens 37. 

Die Flughäfen werden weltweit nach den Richtlinien der internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) in die Brandschutzkategorien eins bis zehn eingeteilt. Eingestuft werden die Flughäfen nach den Flugbewegungen und der Größe der Flugzeuge an den drei am stärksten frequentierten Monaten. Wenn die Auslastung des Flughafens sehr stark während des Jahres schwankt, besteht auch die Möglichkeit mehrerer Einstufungen. Je nach Kategorie müssen verschiedene Anforderungen durch die Flughafenfeuerwehr gegeben sein. 

Beispiele: 

  • Flughafen Siegerland: 

Der Flughafen Siegerland wurde der Kategorie drei bis sieben zugeteilt. Kategorie sieben wird jedoch nur während des Aufenthalts eines großen Flugzeugs genutzt. Damit muss die Feuerwehr dort zwei Löschfahrzeuge mit insgesamt 20.800 Liter Wasser bereitstellen. Ein Einsatz muss spätestens in drei Minuten an jeder Stelle des Flughafengeländes mit mindestens halbem Löschmittelvorrat möglich sein. 

  • Flughafen Leipzig/Halle:

Der Flughafen Leipzig/Halle wurde in die Kategorie zehn eingestuft. Damit müssen 32.200 Liter Wasser mobil bereitstehen. Das erste Fahrzeug muss 50 Prozent, der geforderten 11.200 Liter Wasser pro Minute, an Auswurfrate gewährleisten. Weiterhin müssen 450 Kilogramm Zusatzlöschmittel bereitstehen. Zusatzlöschmittel bestehen beispielsweise aus Pulver oder Schaummittel. Der Fuhrpark muss mit mindestens drei Hauptlöschfahrzeugen ausgestattet sein. Alle Orte des Flughafens müssen in maximal drei Minuten erreicht werden. 

Flughafenfeuerwehren als eigenständige Brandinspektion

Diese Art der Flughafenfeuerwehren setzen sich für gewöhnlich aus einem hauptamtlichen und einem nebenamtlichen Löschzug zusammen. Der Begriff Löschzug ist die offizielle Benennung einer taktischen Einheit der Feuerwehr. Der hauptamtliche Teil setzt sich aus Mitarbeitern des Flughafens und aus Beamten der Feuerwehr zusammen. Der nebenamtliche Löschzug besteht aus einer Freiwilligen Feuerwehr. Zum Löschzug zählen auch Mitarbeiter des Bodenverkehrsdienstes, welche eine Grundausbildung der Freiwilligen Feuerwehr und eine gesonderte Weiterbildung zur Flugzeugbrandbekämpfung absolviert haben. 

Werkfeuerwehr

Die meisten Flughafenfeuerwehren haben den Status einer Werkfeuerwehr. Eine Werkfeuerwehr arbeitet standortgebunden in einem großem Betrieb – zum Beispiel dem Flughafen. Nur in Ausnahmezuständen werden die Werkfeuerwehren auch für Einsätze außerhalb eingesetzt. Es ist nicht unüblich, dass die Feuerwehrmänner der Werkfeuerwehr hauptsächlich andere Aufgaben im Flughafen wahrnehmen und nur bei einem benötigten Einsatz gerufen werden. Allerdings ist auch dies abhängig von der Größe des Flughafens.  

Die Feuerwehrmänner der Werkfeuerwehr müssen den Anforderungen der öffentlichen Feuerwehren entsprechen. Die Vergütung entspricht nicht den landesweiten einheitlichen Regelungen, sondern einem Tarifvertrag oder einer firmeninternen Regelung. Häufig verdienst du etwas weniger als in den normalen Feuerwehren. Jedoch variiert das nach Berufserfahrung, Weiterbildungen und dem Bundesland, sodass keine einheitlichen Zahlen genannt werden können. 

Aufgaben

Bei einer Vielzahl der Einsätze, die die Flughafenfeuerwehr im Jahr leisten müssen, handelt es sich um medizinische Notfälle. Die tatsächliche Bekämpfung von Bränden und Luftnotlagen ist eher selten notwendig. 

Zu den Aufgaben der Flughafenfeuerwehr zählen zusammenfassend die nachstehenden Tätigkeiten: 

  • Erkundungsaufgaben

Hierbei rückt die Feuerwehr aus, um beispielsweise zu inspizieren, warum ein Brandmelder ausgelöst wurde.  

  • Hilfeleistung bei technischen Problemen 

Die Feuerwehren sind immer mit mehreren technischen Geräten ausgestattet, sodass beispielsweise bei defekten Aufzügen mit Hilfe der Feuerwehr die Personen in einem Aufzug schnell befreit werden können.

  • Rettungsdienst 

Zu dieser Aufgabengruppe gehört die vollständige Erstversorgung von Verletzungen oder Erkrankungen bei Besuchern, Mitarbeitern und Passagieren. Bei Bedarf wird der örtliche medizinische Notdienst hinzugerufen. 

  • Vorbeugender Brandschutz

Die Aufgaben im vorbeugenden Brandschutz sind sehr vielseitig. Ein wichtiger Bereich liegt in der Begleitung von Um- und Neubauten im Flughafengelände. Diese Begleitung beginnt bereits bei der Planung und endet erst mit Fertigstellung. Damit kann gewährleistet werden, dass wichtige Kriterien für den Brandschutz berücksichtigt und auch umgesetzt werden. Weiterhin erteilt die Feuerwehr Genehmigungen an Fremdfirmen für beispielsweise Schweißarbeiten im Flughafengelände. Da dabei eine erhöhte Brandgefahr entsteht, werden gegebenenfalls Brandwachen bereitgestellt.

Die vorbeugenden Brandschutzmechanismen im Flughafen müssen regelmäßig getestet werden. Darunter fallen Sprinklersysteme und Entrauchungsventilatoren, welche immer nur nachts, bei wenig bis keinem Besucheraufkommen, getestet werden können. Abschließend führt die Flughafenfeuerwehr regelmäßige Schulungen und Übungen für das gesamte Flughafenpersonal durch. Dabei wird beispielsweise der Umgang mit einem Feuerlöscher demonstriert und anschließend mit den Mitarbeitern geübt. 

  • Vogelvergrämung 

Eine eher ungewöhnliche Aufgabe liegt im Verscheuchen von Vögeln. Wenn sich zu viele Vögel auf oder um Start- und Landebahnen befinden, kann dies zu Komplikationen mit den Flugzeugen führen. 

  • Bereitstellungsalarm

Dieser Einsatz findet statt, wenn ein Flugzeug aus irgendwelchen Gründen eine Notlandung anmeldet. Um für alle Fälle gewappnet zu sein, steht die Feuerwehr mit Lösch- und Rettungsfahrzeugen dann direkt an der Landebahn bereit. Je nach Größe des notlandenden Flugzeugs werden direkt alle Fahrzeuge eingesetzt, die für eine schnelle Brandbekämpfung und Evakuierung nötig sein könnten. 

  • Probleme bei einem Flugzeug

Nachdem ein Flugzeug gelandet ist, kommt es manchmal zu überhitzten Bremsen. Diese müssen von der Feuerwehr gekühlt werden, um eine Entflammung zu verhindern. Auch bei beispielsweise auslaufendem Kerosin oder Chemikalien wird die Flughafenfeuerwehr eingesetzt. Die nötige Enteisung im Winter und das Betanken vor jedem Start kann, je nach Flughafen, ebenfalls in das Aufgabengebiet der Feuerwehr gehören.

  • Sonstiges

Je nach Flughafenregelung kann das Fahren der Passagierbusse und die Nutzung der Winterdienstfahrzeuge in den Aufgabenbereich der Feuerwehr fallen.  

Wie du siehst, hat die Feuerwehr viele verschiedene Aufgabenbereiche. Der Einsatzort befindet sich somit an unterschiedlichen Stellen, hierzu gehören: 

  • Flugzeuge
  • Start- und Landebahnsystem
  • Terminals
  • Verwaltungs- und Speditionsgebäude
  • Tanklager
  • Parkhäuser
  • Hangars (die Hallen, in welchen die Flugzeuge untergebracht werden können)
  • Gegebenenfalls Schienenverkehr unter dem Flughafengelände

Ausbildung

Nicht alle Flughafenfeuerwehren bilden ihre Feuerwehrleute selbst aus. Je größer die Feuerwehr, desto bessere Chancen hast du, dass dort ausgebildet wird. Selbst wenn ein Flughafen eine Ausbildung anbietet, bereite dich darauf vor, dass du einige Abschnitte der Ausbildung an einem anderen Standort absolvieren musst.

Deine Bewerbung kannst du direkt an die Personalabteilungen der Flughäfen senden. Nachdem du deine Bewerbung für eine Grundausbildung versandt hast, wirst du zu einem Auswahlverfahren eingeladen. Dieses entspricht dem üblichen Ablauf der Feuerwehr. Du kannst dich auf unserer Seite „Einstellungstest Feuerwehr” (Verlinkung) über die Anforderungen und den Ablauf informieren.

Du findest die Stellenangebote über die Karriereseite des entsprechenden Flughafens. Solltest du zum aktuellen Zeitpunkt keine Stellenanzeigen in deiner Nähe finden, kannst du es auch mit einer Initiativbewerbung versuchen. Solltest du bereits die Grundausbildung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst (Verlinkung zu „Mittlerer feuerwehrtechnischer Dienst”) abgeschlossen haben, kannst du dich bei den Flughafenfeuerwehren um Weiterbildungen, wie beispielsweise „Flugzeugbergung” bewerben. 

Voraussetzungen und Ablauf der Grundausbildung

Auch in den Flughafenfeuerwehren musst du eine uneingeschränkte Feuerwehrdiensttauglichkeit nachweisen können. Hierzu gehört speziell die Untersuchung nach den Grundlagen der G26.3. (Verlinkung zu „Ärztliche G26 Untersuchung Feuerwehr”) Weiterhin kann als Voraussetzung eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem technischen oder handwerklichen Beruf und der Führerschein Klasse CE festgelegt sein. Bewerber mit einer abgeschlossenen Ausbildung zum Rettungssanitäter werden häufig bevorzugt. 

Weitere Voraussetzungen sind:

  • Mindestalter von 16,5 Jahre bei Ausbildungsbeginn
  • Mittlerer Bildungsabschluss
  • Bereitschaft für 24-Stunden Schichtdienst 

Wenn du das Auswahlverfahren bestanden hast, kannst du deine dreijährige Ausbildung beginnen. Während der Ausbildung wirst du deine praktische Erfahrung größtenteils bei der Flughafenfeuerwehr erlangen. Manchmal werden bestimmte Ausbildungseinheiten jedoch auch an größeren Flughäfen oder internationalen Trainingscamps durchgeführt. Dein theoretisches Wissen wird dir in einer Berufsschule gelehrt. 

Eine Besonderheit der Ausbildung an einer Flughafenfeuerwehr besteht darin, dass du als hauptamtlicher Feuerwehrmann ein Flugsprechfunkzeugnis der Kategorie BZF II ablegen kannst. Die Kategorie BZF II erteilt die Erlaubnis der Durchführung des Sprechfunks in deutscher Sprache und nach Sichtflug. Dies ist nach der gesetzlichen Regelung keine Pflicht, wird aber trotzdem häufig durchgeführt. Hierfür musst du an einer mündlichen und schriftlichen Prüfung teilnehmen. Die Kosten betragen 80 Euro, die jedoch häufig vom Feuerwehrverband getragen werden. 

Nachdem du deine Ausbildung abgeschlossen hast, finden weiterhin regelmäßige Fort- und Weiterbildungen statt. Diese können sowohl während des Regeldienstes im Flughafengelände durchgeführt werden als auch an staatlichen Feuerwehrschulen. Während dieser Schulungen wirst du in den Themen Atemschutz, Gefahren- und Strahlengut, Höhensicherung und Heißausbildung weitergebildet. 

Fuhrpark

Die Flughafenfeuerwehr ist auf einen speziellen Fuhrpark angewiesen. Alle Stellen des gesamten Flughafengeländes müssen in maximal drei Minuten erreicht werden können. Je nach Einstufung der ICAO müssen riesige Mengen an Wasser und Zusatzlöschmitteln bereitstehen. Wir möchten dir in der nachstehenden Aufzählung einen kleinen Überblick über die Fahrzeuge des Fuhrparks geben. 

  • Der Kommandowagen

Er gehört zur Standardausstattung einer jeden Feuerwehr. Im Durchschnitt hat das Auto rund 190 PS und wird als Dienstfahrzeug für den Einsatzleiter bei Großschadensereignissen eingesetzt. Beispielsweise wird ein Audi Q5 als Solches verwendet. 

  • Einsatzleitfahrzeug

Hierfür wird beispielsweise ein Toyota Hilux mit 171 PS und Allradantrieb genutzt. Das Fahrzeug wird vom Zugführer genutzt und ist mit diversen Einsatzplänen und Funk ausgestattet. 

Flugzeugbrandschutz

Speziell für den Flugzeugbrandschutz stehen die nachfolgenden Fahrzeuge zur Verfügung: 

  • Großflughafenlöschfahrzeug

Das 43.000 Kilogramm schwere 1000 PS starke Fahrzeug mit Allradantrieb ist mit 12.500 Liter Wasser, 1.500 Liter Schaummittel und 500 Kilogramm Pulver beladen. Zusätzlich ist das Fahrzeug mit einem Löscharm ausgestattet, der sowohl einen feinen als auch einen kräftigen Wasserstrahl auswerfen kann. Je nach Ausstattung kann auch eine Wärmebildkamera integriert sein. 

  • Rettungstreppe

Das Rettungstreppen-Fahrzeug kann für Rettungen zwischen 2,48 und 5,80 Meter eingesetzt werden. Außerdem ist das Fahrzeug mit einem Schlauchpaket, Atemschutzgeräten, Krankentragen und einem Akkulüfter ausgestattet. 

Gebäudebrandschutz

Auch für den Gebäudebrandschutz werden besondere Fahrzeuge bereitgestellt:

  • Hilfeleistungstanklöschfahrzeug

Dieses 16.800 Kilogramm schwere, 299 PS starke Fahrzeug mit Allradantrieb ist mit 2.000 Liter Wasser und 200 Liter Schaummittel ausgestattet. 

  • Drehleiterfahrzeug mit Korb

Dieses Fahrzeug zählt zu den Hubrettungsfahrzeugen. Es wiegt 16.000 Kilogramm und hat 300 PS. Mit Hilfe dieses Fahrzeugs können Rettungen in bis zu 42 Meter Höhe durchgeführt werden. Zusätzlich zu der Grundausstattung der Feuerwehrfahrzeuge, gehört hier noch ein elektrischer Drucklüfter dazu. Dieser wird eingesetzt, um stark verrauchte Räume von Rauch zu befreien. 

Sonderfahrzeuge

Die Feuerwehr hat auch einige universal einsetzbare Fahrzeuge. Diese haben kein bestimmtes Einsatzgebiet, sondern können sowohl während eines Flugzeugbrands als auch während eines Gebäudebrands genutzt werden:

  • Rettungswagen

Der Rettungswagen ist rund 5.000 Kilogramm schwer und hat 184 PS. Er ist mit mehreren medizinischen Geräten für die Erstversorgung und unterschiedlichen Notfallkoffern ausgestattet. 

  • Gerätewagen Umweltschutz

Dieses Fahrzeug ist mit diversen Auffangbehältern, Übergangsstücken, Schutzanzügen, Bindemitteln und Ähnlichem ausgestattet. Das Fahrzeug wird bei Einsätzen mit gefährlichen Gütern genutzt. Es ist etwa 4.600 Kilogramm schwer und hat 160 PS. 

  • Wechselladerfahrzeug 

Dieses 26.000 Kilogramm schwere und 326 PS starke Fahrzeug ist mit verschiedenen Abrollbehältern für die Wasser- oder Schaumbeförderung ausgestattet. Die Abrollbehälter können an den fest verbauten Wasserwerfern oder an einen mobilen Wasserwerfer angeschlossen werden. 

  • Mehrzweckfahrzeug

Das Mehrzweckfahrzeug kann in weniger als einer halben Stunde zum Einsatzleitwagen umgerüstet werden. Ansonsten dient es der Beförderung von spontan benötigten Dingen. Gerne wird hierfür ebenfalls ein Toyota Hilux verwendet. 

  • Manitou

Der Stapler hat eine maximale Reichweite von 6,58 Meter und eine maximale Hubhöhe von 9,00 Metern. Die Gabel kann bis zu 3.500 Kilogramm aufnehmen. Wird eine Schaufel, anstelle der Gabel genutzt, kann diese 904 Liter aufnehmen. Beim Einsatz mit einem Arbeitskorb kann dieser mit maximal 300 Kilogramm besetzt werden. 

Als Flughafenfeuerwehr-Mitarbeiter wirst du dazu ausgebildet, alle Fahrzeuge benutzen zu können. Zusätzlich zu den genannten Fahrzeugen, stehen mehrere Container parat. In diesen Containern befinden sich Zusatzmaterialien, um schnelle Hilfe anzubieten. Beispielsweise finden sich dort Stahlgussplatten, mit deren Hilfe schnell eine Behelfsstraße gebaut werden kann.

Fazit

Eine Anstellung in der Flughafenfeuerwehr ist sehr vielseitig. Die täglichen Aufgaben variieren enorm, sodass kein Tag wie der andere ist. Es ist immer alles bereit für den Notfall, sodass in kürzester Zeit alle am Einsatzort eintreffen können. Die Ausbildung entspricht der gängigen Feuerwehrausbildung mit dem Unterschied, dass die Spezialisierung auf den Flughafen gelegt wird. Außerdem wirst du den Umgang mit besonderen Fahrzeugen erlernen. Als Flughafenfeuerwehr-Mitarbeiter hast du einen zukunftssicheren und spannenden Beruf. 

Häufig gestellte Fragen/ FAQ

Gibt es Praktika bei der Flughafenfeuerwehr? 

Häufig kann über ein Flughafen-Praktikum ein Einblick in die Flughafenfeuerwehr gegeben werden. Dies ist jedoch nicht immer möglich und hängt vor allem von der Größe der Werkfeuerwehr ab. Am besten schreibst du eine E-Mail mit deinem Praktikumswunsch an den Flughafen direkt.

Wie viel verdient man bei der Flughafenfeuerwehr? 

Der Verdienst ist davon abhängig, welchen Dienstgrad und wie viel Erfahrung du hast. Nach der Ausbildung liegt dein Gehalt meistens bei etwa 2.000 Euro brutto. Mit Weiterbildungen und einem höheren Dienstgrad kannst du bis zu 4.500 Euro brutto erreichen. Während der Grundausbildung erhältst du im ersten Lehrjahr zwischen 950 und 1.000 Euro brutto. Im dritten Lehrjahr liegt der durchschnittliche Verdienst bei etwa 1.050 Euro brutto.  

Wie sieht die Ausbildung bei der Flughafenfeuerwehr aus? 

Die Ausbildung bei der Flughafenfeuerwehr ist im Allgemeinen die gleiche Ausbildung, die du auch in einer normalen Feuerwehr erhältst. Der einzige Unterschied besteht in der schwerpunktmäßigen Ausbildung in den Flughafen-relevanten Aspekten und der Nutzung spezieller Fahrzeuge. 

Welche Aufgaben hat die Flughafenfeuerwehr? 

Der Aufgabenbereich ist sehr vielseitig. So gehören beispielsweise Erkundungen, Hilfeleistungen bei technischen Problemen, Rettungsdienste, vorbeugende Brandschutzmaßnahmen, Vogelvergrämung, Alarmbereitschaft und Problembehebungen bei Flugzeugen zu den Aufgaben. 

 

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Maxie
Maxie unterstützt TestHelden.com im Marketing und bei der redaktionellen Erarbeitung unseres Magazins. Die Schilderung von Abläufen der verschiedensten Einstellungstests und mögliche Karrierewege im beruflichen Leben gehören zu ihren Kernthemen.

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