Der Dyadic Co-operation Test: So kommst du sicher durch den DCT im DLR-Test!

Dyadic Co-operation Test

Der DCT in der Firmenqualifikation des DLR-Test

Der Dyadic Co-operation Test ist ein echter Klassiker des DLR-Tests. Als Teil der Gruppenspiele in der FQ, wird hier deine Teamfähigkeit in Stresssituationen auf die Probe gestellt. Da besonders viele an diesem Testteil scheitern, erfährst du in diesem Artikel, was genau im Straßen- bzw. Brückenbeladetest drankommt und worauf die Prüfer Wert legen. Los geht’s!

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Das ist der DCT

Der Dyadic Co-operation Test (DCT), oder auch Straßen- oder Brückenbeladungstest, ist ein Test, bei dem du gemeinsam mit deinem Teampartner die optimale Beladung einer Straße oder einer Brücke erarbeiten musst. Du bist mit deinem Teampartner über ein Headset mit Mikrofon verbunden. Über diese Anlage läuft die gesamte Kommunikation. In der Regel hast du keinen Sichtkontakt zu deinem Teampartner. Beim DLR kann es sein, dass du während des Dyadic Co-operation Tests zusätzlich mathematische Aufgaben bekommst. Das soll zum einen den Stressfaktor zusätzlich erhöhen und zum anderen dein logisches Denkvermögen und deine Teamfähigkeit in herausfordernden Situationen intensiver testen.

So funktioniert der Dyadic Co-operation Test im Detail

Im Dyadic Co-operation Test gibt es eine bestimmte Anzahl von Straßen oder Brücken (in der Regel vier). Jede Straße kann mit einer bestimmten Anzahl von Gewichtseinheiten (GE) belastet werden. Das maximale Gewicht pro Straße oder Brücke wird dir zu Beginn der Aufgabe angezeigt. Anschließend erhältst du eine Liste mit Fahrzeugen, die du nun möglichst geschickt auf die Straßen bzw. Brücken verteilen musst. Jedes Fahrzeug ist in der Liste mit einer Punktzahl versehen. Für jedes platzierte Fahrzeug erhältst du genau die Punktzahl, die für das platzierte Fahrzeug angegeben ist. Die beste Strategie ist es, möglichst viele leichte Fahrzeuge mit einer hohen Punktzahl auf den Straßen bzw. Brücken zu platzieren.

Einzige Regel: Du musst jeden Fahrzeugtyp mindestens einmal einsetzen.

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Diese Hürden erwarten dich

So weit, so klar. Jetzt warten aber noch ein paar zusätzliche Hürden auf dich, die du in deinem Dyadic Co-operation Test berücksichtigen musst. Die Information über die maximale Gewichtung einer Straße oder Brücke ist nämlich nicht die einzige Information, die du erhältst. Zusätzlich bekommst du verschiedene weitere Hinweise, die du berücksichtigen musst, z.B. dass eine Straße oder Brücke nur zu 20% belastbar ist oder dass bestimmte Straßen/Brücken gesperrt sind. Wenn du am Anfang angegeben hast, dass die Straßen/Brücken ein maximales Gewicht von 50 GE haben, dann darfst du eine Straße oder Brücke, die nur zu 20% belastbar ist, nur mit maximal 10 GE belasten.

Ablauf des DCT

Im DLR selbst durchläufst du den Dyadic Co-operation Test zunächst einmal einzeln, um dich mit dem System vertraut zu machen. Dann geht es in den Teamdurchgang. Jeder bekommt seinen Monitor und Kopfhörer. Dann beginnt der eigentliche Test.

Weitere Hindernisse im Test

Jetzt, wo du den Testablauf im Prinzip verstanden hast, geht es darum, deine Kommunikations- und Teamfähigkeit zu testen. Dazu werden dir noch ein paar zusätlziche Hindernisse gestellt. Zum Beispiel kann es passieren, dass nur einer von beiden Teampartnern alle Gewichtsangaben der bereits verteilten Fahrzeuge sieht und der andere nicht. Außerdem muss jeder im DCT verschiedene Fahrzeugtypen verwalten, von denen ja jedes mindestens einmal platziert werden muss.

Um die Aufgabe erfolgreich lösen zu können, ist es also unerlässlich, gut miteinander zu kommunizieren und als Team zu agieren. Einer von euch muss außerdem die Rolle des Vorgesetzten übernehmen und Anweisungen geben. Wenn derjenige, der die Rolle des Vorgesetzten übernehmen soll, keine Gewichtsdaten auf seinem Monitor hat, kann diese Aufgabe ziemlich schwierig werden.

Dyadic Co operation Test Kopfhoerer

Darauf achten die Prüfer

Im DCT wird getestet, wie gut man unter Stress im Team funktioniert – denn als Pilot ist es extrem wichtig, in Extremsituationen mit anderen zusammenarbeiten zu können. Unter Stress ziehen sich viele Menschen zurück und sind nicht in der Lage zu kommunizieren oder anderen zuzuhören. Genau dieses Verhalten wird vielen Kandidaten im DCT zum Verhängnis. Denn dieses Problem kann man nicht alleine bewältigen, sondern nur gemeinsam.

Übrigens: Ob man gemeinsam eine möglichst hohe Punktzahl erreicht, ist gar nicht so entscheidend. Viel wichtiger ist den Prüfern, ob ihr als Team gut zusammengearbeitet habt. Wenn das der Fall ist, dann steht dem Bestehen des Dyadic Co-operation Tests für dich und deinen Teampartner nichts im Weg!

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Franziska
Franziska ist seit Jahren Teil des TestHelden-Teams und unterstützt bei der Recherche, Aufbereitung und Erarbeitung von Textinhalten für den Blog, unseren TestHelden-Mitgliederbereich und zahlreiche Online-Testtrainer.

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