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Polizei Gehalt Österreich 2026: Das verdienst du in Ausbildung und Dienst

Von TestHelden-Redaktion Veröffentlicht am 8 Min. Lesezeit
Junger Mann rechnet zu Hause mit dem Taschenrechner das Polizeigehalt in Österreich nach

Das Polizeigehalt in Österreich richtet sich nach deiner Verwendungsgruppe, deinen Dienstjahren und den Zulagen, die du im Einsatz erhältst. Bereits während der zweijährigen Ausbildung beziehst du ein festes Einkommen, das nach der Dienstprüfung deutlich ansteigt. Wer sich für den Exekutivdienst entscheidet, übernimmt viel Verantwortung. Dafür gibt es ein sicheres Gehaltssystem. Für viele Bewerberinnen und Bewerber ist es wichtig, dass sie finanziell planen können.

Hier erfährst du im Detail, wie hoch die Bezüge in der Polizeischule sind, welches Einstiegsgehalt dich als Inspektorin oder Inspektor erwartet und wie sich Zulagen auf dein Einkommen auswirken. Außerdem erfährst du, wie du dich auf das Auswahlverfahren vorbereitest, damit du einen Platz in der Grundausbildung bekommst.

Auf einen Blick: Polizeigehalt in Österreich 2026

  • Ausbildung: In der 24-monatigen Grundausbildung erhältst du ein monatliches Bruttogehalt von 2.456,80 Euro.
  • Einstiegsgehalt: Nach der Ernennung zum Inspektor in der Verwendungsgruppe E 2b startest du mit einem Grundgehalt von 2.560,60 Euro brutto im Monat.
  • Zulagen: Ab dem 13. Ausbildungsmonat und im aktiven Dienst erhöhen exekutivspezifische Zulagen und Nebengebühren deinen Gesamtverdienst deutlich.
  • Spitzenverdienst: In höheren Verwendungsgruppen wie E 1 für Offiziere reicht das Grundgehalt bis zu 5.636 Euro brutto im Monat.

Wie viel verdient man als Polizist in der Ausbildung?

Während der 24-monatigen Polizeigrundausbildung erhältst du als Vertragsbedienstete oder Vertragsbediensteter mit Sondervertrag ein monatliches Gehalt von 2.456,80 Euro brutto.

In der Ausbildung trägst du den Dienstgrad Aspirantin oder Aspirant. Dein Ausbildungsbeitrag entspricht dem Gehalt der Verwendungsgruppe E 2c (Gehaltsstufe 1). Im ersten Ausbildungsjahr bekommst du dieses feste Grundgehalt plus Sonderzahlungen, aber noch keine pauschalierten Zulagen. Ab dem 13. Monat kommen die exekutivspezifischen Zulagen und Nebengebühren der E 2c hinzu. Für dieses zweite Ausbildungsjahr nennt das Innenministerium einen Richtwert von rund 2.990 Euro brutto während der Theorieabschnitte. In den Praxisabschnitten, wenn du den Dienstbetrieb einer Polizeiinspektion kennenlernst, steigt dieser Wert auf rund 3.215 Euro brutto.

Auch eine beschlossene Gehaltsanpassung wird den Grundbetrag der Verwendungsgruppe E 2c, der die Basis für die Ausbildungsbezüge bildet, ab dem 1. August 2027 weiter erhöhen. Wenn du dich für den fremden- und grenzpolizeilichen Bereich (in Niederösterreich und der Steiermark) entscheidest, ist die Ausbildung anders gegliedert. Hier erhältst du während der sechsmonatigen Basisausbildung ebenfalls 2.456,80 Euro brutto im Monat.

Die Ausbildung umfasst insgesamt 2.612 Unterrichtseinheiten. Davon entfallen 1.134 Einheiten auf polizeifachliche Kompetenzen wie Sicherheitspolizeiliche Handlungslehre, Verkehrsrecht und Kriminalistik. Die Theoriephasen finden in einem der zwölf Bildungszentren der Sicherheitsakademie statt, beispielsweise in Traiskirchen, Linz oder Wien. Wer sich für die Initiative „Wien auf Zeit“ entscheidet, macht die Praxisphasen in Wien und arbeitet dort nach Ausbildungsbeginn fünf Jahre lang. Danach ist eine vertraglich garantierte Rückkehr ins eigene Bundesland möglich.

Was verdient ein Polizist in Österreich nach der Ausbildung?

Nach erfolgreicher Dienstprüfung und der Ernennung in die Verwendungsgruppe E 2b (eingeteilte Beamtinnen und Beamte) liegt dein Einstiegsgehalt als Inspektorin oder Inspektor bei 2.560,60 Euro brutto im Monat.

Dieses Grundgehalt gilt für die ersten drei Gehaltsstufen. Zu diesem Betrag kommen im aktiven Dienst Zulagen und Nebengebühren, deren Höhe stark von deiner Dienststelle und deinen konkreten Einsatzzeiten abhängt. Als Richtwert für den Gesamtverdienst direkt nach der Übernahme nennt das Innenministerium etwa 5.010 Euro brutto. Auch hier gibt es eine Gehaltsanpassung: Ab dem 1. August 2027 steigen Gehälter bis 3.010 Euro um 58,30 Euro.

Im fremden- und grenzpolizeilichen Bereich sieht das Gehalt nach der Grundausbildung etwas anders aus. Hier liegt der Bezug bei etwa 3.210 bis 3.270 Euro brutto im Monat, was mit Zulagen und Nebengebühren einen Gesamtverdienst von etwa 4.510 bis 4.825 Euro brutto ergibt.

Welche Zulagen erhöhen das Polizeigehalt in Österreich?

Exekutivspezifische Zulagen, Nebengebühren und Vergütungen für besondere Belastungen erhöhen dein monatliches Einkommen deutlich.

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Das genaue Polizeigehalt in Österreich netto lässt sich nicht pauschal beziffern, da es von deiner individuellen Steuerklasse und persönlichen Abzügen abhängt. Die Brutto-Zulagen sind jedoch klar geregelt. In der Verwendungsgruppe E 2b erhältst du beispielsweise eine Wachdienstzulage von 130,10 Euro im Monat. Hinzu kommt eine Vergütung für wachespezifische Belastungen in Höhe von 155,90 Euro.

Außerdem gibt es eine Gefahrenzulage, die 7,3 Prozent des Referenzbetrags ausmacht, sowie eine Nachtdienstvergütung für jede geleistete Nachtstunde. Diese Zusatzzahlungen erhöhen dein Einkommen am Monatsende spürbar über das reine Grundgehalt hinaus.

Die folgende Tabelle zeigt dir beispielhaft zwei wichtige feste Zulagen in der Verwendungsgruppe E 2b.

Zulage Betrag in Euro
Wachdienstzulage 130,10
Wachespezifische Belastungen 155,90

Polizeigehalt: Wie entwickelt sich der Verdienst mit dem Dienstgrad?

Mit zunehmenden Dienstjahren und regelmäßigen Gehaltsvorrückungen alle zwei Jahre steigt dein Einkommen kontinuierlich an.

In der Verwendungsgruppe E 2b wächst das Grundgehalt mit den Gehaltsstufen von 2.560,60 Euro bis auf 3.904,70 Euro brutto in der Gehaltsstufe 19. Mit allen Zulagen und Nebengebühren rechnet das Innenministerium gegen Ende der Laufbahn mit einem Gesamtverdienst von 7.075 Euro oder mehr, selbst wenn du nicht in eine höhere Verwendungsgruppe aufsteigst. Revierinspektorin oder Revierinspektor wirst du frühestens nach sechs Jahren im Exekutivdienst. Gruppeninspektorin oder Gruppeninspektor in E 2b wirst du nach 21 Jahren Besoldungsdienstalter und mindestens zehn Jahren Exekutivdienst.

Polizeigehalt in den Verwendungsgruppen E 2a und E 1

Wenn du nach mindestens drei Jahren Exekutivdienst in E 2b die Auswahlprüfung bestehst, kannst du die Grundausbildung für Dienstführende absolvieren. Nach der Ernennung in die Verwendungsgruppe E 2a reicht das Grundgehalt von 2.721,60 Euro (erste besetzte Gehaltsstufe) bis 4.144,20 Euro brutto im Monat. Die Wachdienstzulage beträgt hier 130,10 Euro. Offiziere in der Verwendungsgruppe E 1 verdienen ein Grundgehalt zwischen 3.128,90 Euro und 5.636 Euro brutto im Monat, zuzüglich einer Wachdienstzulage von 149,10 Euro.

Die folgende Tabelle veranschaulicht das monatliche Grundgehalt (erste besetzte Gehaltsstufe) in den verschiedenen Verwendungsgruppen der österreichischen Polizei.

Balkendiagramm: Grundgehalt in Euro. Grundgehalt in Euro: E 2c (Grundausbildung) 2.456,80, E 2b (Eingeteilte Beamte) 2.560,60, E 2a (Dienstführende) 2.721,60, E 1 (Offiziere) 3.128,90.
Grundgehalt in Euro. Die Werte stehen in der Tabelle darunter.
Verwendungsgruppe Grundgehalt in Euro
E 2c (Grundausbildung) 2.456,80
E 2b (Eingeteilte Beamte) 2.560,60
E 2a (Dienstführende) 2.721,60
E 1 (Offiziere) 3.128,90

Wie bereite ich mich am besten auf das Aufnahmeverfahren vor?

Um das Gehalt zu erhalten, ist es notwendig, das zweitägige Auswahlverfahren der Polizei erfolgreich zu durchlaufen.

Du bewirbst dich ausschließlich online über die Jobbörse der Republik Österreich bei genau einer Landespolizeidirektion. Du musst bei Ausbildungsbeginn mindestens 18 Jahre alt sein und die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Ein Höchstalter für den Eintritt gibt es nicht mehr. Am ersten Testtag absolvierst du am Computer die psychologische Eignungsdiagnostik. Diese dauert etwa 120 bis 180 Minuten und umfasst neun Aufgabengruppen, darunter Rechtschreibung, Grammatik, Textverständnis, Aufmerksamkeit, Merkaufgaben und Zahlenreihen. Du musst in jedem Teilbereich die Mindestkriterien erreichen. Verfehlst du eines, wird dein Punktewert auf null gesetzt. Wer alle Kriterien erfüllt, erreicht bundesweit einheitlich mindestens 109 von 1.000 Punkten. Danach folgt das klinisch-psychiatrische Verfahren.

Am zweiten Testtag stehen die ärztliche Untersuchung und das Aufnahmegespräch vor einer Kommission an. Bei der ärztlichen Untersuchung prüft der polizeiärztliche Dienst deine gesundheitliche Eignung mit Harnabgabe, Seh- und Hörtest, EKG, Spirometrie und einer Fahrradergometrie. Einen separaten Sporttest im Aufnahmeverfahren gibt es nicht mehr; dieser Fitness-Check findet erst innerhalb der ersten sechs Monate der Grundausbildung statt. Auch Tattoos sind grundsätzlich erlaubt, werden aber im Einzelfall auf extremistische oder gewaltverherrlichende Motive geprüft.

  1. Fristen im Blick behalten: Jede Landespolizeidirektion schreibt ihre Aufnahmen selbst aus. Prüfe die aktuellen Ausschreibungen in der Jobbörse der Republik Österreich für den Ausbildungsbeginn am 1. März 2027. Weitere Details findest du im TestHelden-Magazin im Beitrag Polizei Österreich Bewerbung: Fristen und Termine 2026/2027.
  2. Testbereiche trainieren: Nutze gezielte Übungen, um Rechtschreibung, Grammatik und logisches Denken am Computer unter Zeitdruck zu trainieren. Informiere dich über den Polizei Österreich Testtrainer.
  3. Befunde organisieren: Bringe zum zweiten Testtag Laborbefunde und einen Lungen-Röntgenbefund mit, die nicht älter als drei Monate sein dürfen. Die Kosten dafür trägst du selbst.
  4. Aufnahmegespräch üben: Das Gespräch dauert rund 45 Minuten. Bereite dich darauf vor, deine Motivation für den Polizeiberuf gut zu erklären, denn deine Kommunikationsfähigkeit muss positiv bewertet werden.

Sicher in den Aufnahmetest starten

Im TestHelden Polizei Österreich Testtrainer übst du gezielt die neun Aufgabengruppen der psychologischen Eignungsdiagnostik. Du trainierst Rechtschreibung, Grammatik, Merkfähigkeit und Zahlenreihen direkt am Computer unter Zeitdruck und bereitest dich zielgerichtet auf das klinisch-psychiatrische Verfahren sowie das Aufnahmegespräch vor.

Fazit: Wie viel verdient ein Polizist in Österreich insgesamt?

Das Gehalt bei der Polizei in Österreich gibt dir von Anfang an finanzielle Sicherheit und wächst mit deiner Erfahrung und Verantwortung im Dienst.

Bereits in der 24-monatigen Grundausbildung bekommst du ein festes Einkommen von 2.456,80 Euro brutto, das durch Zulagen im zweiten Jahr weiter steigt. Als fertige Inspektorin oder fertiger Inspektor erhältst du umfangreiche Nebengebühren und Nachtdienstvergütungen, die deinen Gesamtverdienst deutlich über das Grundgehalt hinaus anheben. Eine frühzeitige Vorbereitung auf die Eignungsdiagnostik und ein erfolgreiches Bestehen des Auswahlverfahrens ebnen dir den Weg zu einer stabilen Laufbahn. Nutze zur weiteren Vorbereitung die passenden Beiträge im TestHelden-Magazin, wie den Artikel zum Aufnahmetest Polizei Österreich: Ablauf und Testbereiche, und bereite dich mit dem TestHelden Polizei Österreich Testtrainer optimal auf den Testtag vor.

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Wie hoch ist das Gehalt während der Polizeiausbildung in Österreich?

Während der 24-monatigen Polizeigrundausbildung erhalten Polizeischülerinnen und Polizeischüler ein monatliches Bruttogehalt von 2.456,80 Euro. Ab dem 13. Monat kommen exekutivspezifische Zulagen und Nebengebühren hinzu, wodurch der Betrag auf bis zu 3.215 Euro brutto in Praxisabschnitten steigen kann.

Was ist das Einstiegsgehalt als Polizist in Österreich nach der Ausbildung?

Nach erfolgreicher Dienstprüfung und Ernennung in die Verwendungsgruppe E 2b beginnt man als Inspektorin oder Inspektor mit einem Grundgehalt von 2.560,60 Euro brutto im Monat. Mit Zulagen und Nebengebühren nennt das Innenministerium einen Richtwert von etwa 5.010 Euro brutto als Gesamtverdienst direkt nach der Übernahme.

Welche Zulagen erhalten Polizisten in Österreich?

Polizisten in Österreich erhalten verschiedene Zulagen, die ihr Einkommen erhöhen. Dazu gehören die Wachdienstzulage (z.B. 130,10 Euro in E 2b), eine Vergütung für wachespezifische Belastungen (155,90 Euro) und eine Gefahrenzulage von 7,3 Prozent des Referenzbetrags. Auch Nachtdienstvergütungen tragen zum Gesamtverdienst bei.

Gibt es ein Höchstalter für die Bewerbung bei der Polizei in Österreich?

Nein, ein Höchstalter für den Eintritt in die Polizei in Österreich gibt es nicht mehr. Es wurde mit der Dienstrechts-Novelle 2011 abgeschafft. Bewerber müssen jedoch bei Beginn der Grundausbildung mindestens 18 Jahre alt sein.

Sind Tattoos bei der Polizei in Österreich erlaubt?

Tattoos sind grundsätzlich erlaubt, werden aber im Einzelfall geprüft. Verboten sind Motive, die extremistisch, entwürdigend, sexistisch oder gewaltverherrlichend sind oder das Vertrauen in die Polizei erschüttern. Sichtbare sub- oder transdermale Implantate, Flesh Tunnels und Ohr-Plugs sind nicht mit dem Polizeiberuf vereinbar.

Wie bereite ich mich auf den Aufnahmetest der Polizei Österreich vor?

Für die Vorbereitung auf den Aufnahmetest der Polizei Österreich kannst du die vom Innenministerium bereitgestellten Beispielaufgaben nutzen. TestHelden bietet zudem einen Online-Testtrainer an, um gezielt die neun Aufgabengruppen der psychologischen Eignungsdiagnostik zu üben.

Wie viel verdient man bei der Cobra in Österreich?

Das EKO Cobra ist eine Spezialisierung innerhalb der Polizei, für die man sich nach mindestens zwei Jahren Exekutivdienst bewerben kann. Das genaue Gehalt hängt von der jeweiligen Verwendungsgruppe und den individuellen Zulagen ab. Die Spezialisierung führt in der Regel zu höheren Funktionszulagen und somit zu einem höheren Gesamtverdienst.

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Geschrieben von

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Veröffentlicht am im TestHelden-Magazin, Bereich Aufnahmetest Polizei Österreich.

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