Psychologie Studium & Eignungstest

BaPsy DGPs – Entstehung, Hintergrund und Bedeutung des Psychologie-Tests

Von Redaktion 4 Min. Lesezeit
BaPsy DGPs – Entstehung, Hintergrund und Bedeutung des Psychologie-Tests

Wenn du in Deutschland Psychologie studieren möchtest, dann ist der BaPsy DGPs der zentrale Eignungstest fürs Bachelorstudium. Warum er überhaupt eingeführt wurde und welche Bedeutung er für dich haben kann, das erfährst du in diesem Beitrag. 

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Warum wurde der BaPsy DGPs entwickelt?

Mit dem Studieneignungstest will die Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs) die Chancengleichheit stärken, indem sie ein wissenschaftlich aufgesetztes und vergleichbares Auswahlverfahren zur Verfügung stellt, an dem alle Studieninteressierte seit 2023 freiwillig teilnehmen können. Bis 2023 fußte die Zulassung zum Studium fast ausschließlich auf dem Numerus Clausus, sprich: Auf Schulnoten. Die Schulnoten sind zwischen den einzelnen Schulen und Bundesländern allerdings nur bedingt vergleichbar und durch unterschiedliche sozioökonomische Faktoren beeinflusst. Deswegen haben die drei Professoren Oliver Wilhelm, Matthias Ziegler und Ulrich Schroeder den BaPsy DGPs entwickelt.

Wie wurde der BaPsy DGPs entwickelt?

Der noch recht junge Zulassungstest wurde auf Basis internationaler Forschung, einer umfassenden Analyse des Curriculums und psychometrischer Modelle entwickelt. Dabei orientierte sich das Entwickler-Team an Standards zur Validität, Objektivität und Fairness von solchen Verfahren. An der Studie nahmen insgesamt 371 Erstsemester-Studierende 5 deutscher Universitäten teil und die Durchführung des Testlaufs erfolgte unter realistischen Bedingungen. Die Ergebnisse wurden nach zweieinhalb Semestern mit den realen Studienleistungen verglichen. Das Ergebnis: Die Analysen konnten zeigen, dass sowohl die einzelnen Untertests als auch der komplette BaPsy DGPs zuverlässig die fürs Studium relevanten Fähigkeiten messen und den Studienerfolg prognostizieren können.

BaPsy DGPs

Warum ersetzt der BaPsy DGPs andere Studieneignungstests?

Einige Hochschulen für Psychologie in Deutschland nutzten zum Beispiel den Studieneignungstest HAM-Nat, der aber vor allem medizinisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse prüft oder den StavPsych, der einen zusätzlichen Untertest in Biologie beinhaltet. Mit dem BaPsy DGPs kommt nun ein bundesweiter und einheitlicher Test zum Einsatz, der die anderen und zum Teil regionalen Tests ersetzt. Europaweit setzen immer mehr Länder wie zum Beispiel Österreich (mit dem MedAT) und die Schweiz auf zentrale Eignungstest für unterschiedliche Studiengänge. Das Ziel dieser Eignungstests ist es, eine transparente sowie wissenschaftlich begründete Ergänzung zu den reinen Abiturnoten bereitzustellen, die das Auswahlverfahren fairer und auch rechtssicher machen.

Mach dich mit TestHelden fit für den BaPsy DGPs

Als Vorbereitung auf den Studieneignungstest empfiehlt sich eine fundierte und gut strukturierte Vorbereitung. Mit dem Vorbereitungskurs für das Auswahlverfahren trainierst du alle Testbereiche, die den aktuellen Prüfungsanforderungen entsprechen. Du kannst orts- und zeitunabhängig lernen, erhältst in der Lerngruppe Unterstützung und auch das TestHelden-Team ist via WhatsApp und/oder E-Mail für dich erreichbar. Tausende von Menschen haben sich bereits mit TestHelden auf ihre Prüfungen vorbereitet und sind dabei laut Trustpilot sehr zufrieden. Wenn auch du eine hoch spezialisierte und dabei möglichst flexible Möglichkeit suchst, dich auf den BaPsy DGPs vorzubereiten, dann geht es hier direkt zum

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Kritik am BaPsy DGPs und Weiterentwicklungspotenziale 

Der Studieneignungstest wird regelmäßig kritisch beleuchtet und diskutiert. Dabei stehen vor allem folgende Punkte im Fokus:

  • Vorselektion: Bei den 371 Testteilnehmern in der Entwicklungsphase handelte es sich durchweg um sehr gute Abiturientinnen und Abiturienten, so dass die Stichprobe als vorselektiert gilt und die Aussagefähigkeit der Ergebnisse angezweifelt werden könnte. 
  • Teilnahmegebühr: Die Teilnahmegebühr am BaPsy DGPs beträgt 100,00 Euro. Bisher gibt es kaum Möglichkeiten auf Reduktion oder Erlassung der Testgebühr. Es steht also die Frage im Raum, ob soziale Härtefälle ausreichend berücksichtigt werden. 
  • Testwiederholung: Bislang darf der Test erst nach 2 Jahren wiederholt werden. 
  • Modularisierung: Eventuell könnte man den Test entsprechend modularisieren, so dass er auch für andere Studiengänge (z.B. Medizin) verwendet werden könnte.
  • Zulassungsordnungen: Die unterschiedlichen Zulassungsordnungen der Hochschulen sollten Schritt für Schritt angepasst und vereinheitlicht werden.
  • Digitalisierung: Eine weitere Frage ist, ob man den BaPsy nicht digitalisieren könnte, damit Studieninteressierte diesen in Zukunft von zuhause aus am eigenen Rechner absolvieren können. 

Für die Weiterentwicklung, Qualitätskontrolle und Evaluation hat die Deutsche Gesellschaft für Psychologie neben der Gruppe von Test-Autoren auch einen Psychometrie-Beirat und einen Nutzer-Beirat berufen. Eine Taskforce arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung des BaPsy DGPs. 

Fair und objektiv: Mit dem BaPsy DGPs ins Psychologiestudium

Auch wenn der BaPsy noch Weiterentwicklungspotenzial in sich birgt, so ist er doch schon heute ein wichtiges, bundesweit einheitliches und gerechtes Instrument, wenn es um die Vergabe von Studienplätzen im Fach Psychologie geht. Erhöhe also auch du deine Chance, indem du dich ab Dezember für den freiwilligen Eignungstest anmeldest und dich bis Mai mithilfe des Online-Trainers von TestHelden optimal vorbereitest!

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Was ist der BaPsy DGPs und warum wurde er eingeführt?

Der BaPsy DGPs ist der zentrale, freiwillige Eignungstest für das Psychologie-Bachelorstudium in Deutschland und wurde von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie entwickelt, um die Chancengleichheit zu stärken. Bis 2023 stützte sich die Zulassung fast ausschließlich auf den Numerus Clausus, also Schulnoten, die zwischen Schulen und Bundesländern nur bedingt vergleichbar sind.

Wie wurde der BaPsy DGPs wissenschaftlich entwickelt und geprüft?

Drei Professoren entwickelten den Test auf Basis internationaler Forschung, einer Analyse des Curriculums und psychometrischer Modelle. An der Studie nahmen 371 Erstsemester-Studierende von fünf deutschen Universitäten teil, deren Ergebnisse nach zweieinhalb Semestern mit den realen Studienleistungen verglichen wurden. So zeigte sich, dass der Test den Studienerfolg zuverlässig prognostizieren kann.

Welche anderen Studieneignungstests ersetzt der BaPsy DGPs?

Bislang nutzten einige Hochschulen den HAM-Nat, der vor allem medizinisch-naturwissenschaftliche Kenntnisse prüft, oder den StavPsych mit einem zusätzlichen Biologie-Untertest. Der BaPsy DGPs ersetzt diese regionalen Tests durch einen bundesweit einheitlichen Test und reiht sich damit in eine europaweite Entwicklung zentraler Eignungstests ein, wie sie auch Österreich und die Schweiz kennen.

Welche Kritikpunkte gibt es am BaPsy DGPs?

Kritisiert wird unter anderem, dass die 371 Testteilnehmer der Entwicklungsphase durchweg sehr gute Abiturientinnen und Abiturienten waren, was die Aussagekraft der Ergebnisse einschränken könnte. Weitere Diskussionspunkte sind die Teilnahmegebühr ohne Ermäßigungsmöglichkeit für soziale Härtefälle sowie die bislang fehlende Digitalisierung des Verfahrens, das aktuell nur in Präsenz an festen Orten abgelegt werden kann.

Wie oft kannst du den BaPsy DGPs wiederholen?

Bislang darfst du den BaPsy DGPs erst nach zwei Jahren erneut ablegen. Für die Weiterentwicklung, Qualitätskontrolle und Evaluation des Tests hat die Deutsche Gesellschaft für Psychologie neben den Test-Autoren auch einen Psychometrie-Beirat und einen Nutzer-Beirat berufen, die kontinuierlich an Verbesserungen arbeiten, damit der Test langfristig noch fairer und aussagekräftiger wird.

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Verena ist Teil des TestHelden-Teams und spezialisiert auf die Recherche und Erstellung von Blog-Inhalten. Durch ihre Erfahrung als Lerncoach bringt sie bewährte Strategien zur effektiven Wissensvermittlung mit ein und sorgt gleichzeitig dafür, dass die Inhalte praxisnah gestaltet sind.

Veröffentlicht am , zuletzt aktualisiert am im TestHelden-Magazin, Bereich Psychologie Studium & Eignungstest.

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