IHK-Prüfungen

Mechatroniker Abschlussprüfung: Teil 1, Teil 2, Ablauf, Termine

Von Gründer und Geschäftsführer Veröffentlicht am 10 Min. Lesezeit
Auszubildender Mechatroniker prüft die Verdrahtung eines Schaltschranks an einer Produktionsanlage

Die Mechatroniker Abschlussprüfung ist der entscheidende Schritt, um deine dreieinhalbjährige Ausbildung in Industrie und Handel erfolgreich zu beenden. Da es sich um eine gestreckte Abschlussprüfung handelt, sammelst du bereits vor dem Ende deines zweiten Ausbildungsjahres wichtige Punkte für dein Abschlusszeugnis. Wer die komplexen Anforderungen in Mechanik, Elektronik und Informatik meistert, darf sich am Ende staatlich anerkannter Mechatroniker oder anerkannte Mechatronikerin nennen.

Dieser Artikel hilft dir als Auszubildende oder Auszubildender im letzten Ausbildungsjahr (und auch Ausbildern), alles Wichtige zu erfahren. Du erfährst hier im Detail, wie die beiden Prüfungsteile aufgebaut sind, welche Fristen du bei der Anmeldung beachten musst und mit welchen Strategien du dich gezielt auf die theoretischen und praktischen Aufgaben vorbereitest.

Auf einen Blick: Mechatroniker Abschlussprüfung

  • Gestreckte Form: Die Prüfung ist in zwei Teile gegliedert, wobei Teil 1 vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres und Teil 2 am Ausbildungsende stattfindet.
  • Gewichtung: Der erste Teil fließt zu 40 Prozent in die Gesamtnote ein, der zweite Teil macht die restlichen 60 Prozent aus.
  • Zulassung: Für Teil 1 müssen die vorgesehene Ausbildungszeit absolviert, der Ausbildungsvertrag eingetragen und das Berichtsheft vorgelegt sein; für Teil 2 musst du an Teil 1 teilgenommen haben oder ihn zusammen mit Teil 2 ablegen, falls du ihn unverschuldet verpasst hast.
  • Bestehen: Du benötigst mindestens ein „ausreichend“ im Gesamtergebnis sowie im Arbeitsauftrag, in zwei der drei schriftlichen Bereiche und darfst im zweiten Prüfungsteil kein „ungenügend“ kassieren.
  • Kosten: Für Auszubildende fallen keine Prüfungsgebühren an, da diese in der Regel vom Ausbildungsbetrieb übernommen werden.

Wer legt die Prüfung ab und was ist eine gestreckte Abschlussprüfung?

Die Prüfung ist für alle angehenden Mechatronikerinnen und Mechatroniker. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Statt einer klassischen Zwischenprüfung gibt es eine gestreckte Abschlussprüfung, die nicht nur deinen Leistungsstand abfragt.

Das bedeutet, die Prüfung ist in zwei Phasen aufgeteilt. Teil 1 absolvierst du bereits vor dem Ende deines zweiten Ausbildungsjahres. Die Ergebnisse aus diesem ersten Teil zählen direkt für dein späteres Abschlusszeugnis. Teil 2 folgt dann ganz am Ende deiner Ausbildung. Die Mechatroniker-Ausbildungsverordnung in der Fassung von 2018 und das Berufsbildungsgesetz in der Neufassung 2025 bilden die Grundlage dafür.

Welche Voraussetzungen gelten für die Zulassung zur Mechatroniker Abschlussprüfung?

Da die Prüfung aus zwei Teilen besteht, entscheidet die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) auch zweimal separat über deine Zulassung. Für den ersten Teil musst du die in der Ausbildungsordnung vorgesehene Ausbildungszeit absolviert haben. Außerdem ist es wichtig, dass dein Ausbildungsvertrag bei der Kammer eingetragen ist und dein Ausbildungsnachweis, also das Berichtsheft, vorliegt.

Für die Zulassung zum zweiten Teil gelten zusätzliche Bedingungen. Du musst die komplette Ausbildungszeit abgeschlossen haben oder sie darf spätestens zwei Monate nach dem Prüfungstermin enden. Die wichtigste Hürde: Du musst an Teil 1 teilgenommen haben. Wer den ersten Teil ohne eigenes Verschulden verpasst, beispielsweise wegen Krankheit, legt ihn zusammen mit Teil 2 ab. Bei guten Leistungen ist zudem eine vorzeitige Zulassung möglich. Auch ohne klassische Ausbildung kannst du als sogenannter Externer zugelassen werden, wenn du nachweist, dass du mindestens das Eineinhalbfache der regulären Ausbildungszeit in diesem Beruf gearbeitet hast oder die nötigen Fähigkeiten anders nachweist.

Wie ist die Mechatroniker Abschlussprüfung aufgebaut?

Die gestreckte Prüfung deckt alle wesentlichen Bereiche deines Berufs ab und kombiniert praktische Arbeitsaufträge mit schriftlichen Theorieprüfungen. Insgesamt fließen fünf verschiedene Prüfungsbereiche in deine Endnote ein.

Inhalte der Abschlussprüfung Teil 1

Im ersten Teil steht der Prüfungsbereich „Arbeiten an einem mechatronischen Teilsystem“ im Mittelpunkt. Dieser Teil macht bereits 40 Prozent deiner gesamten Abschlussnote aus. Das heißt für dich: Nimm diesen Termin genauso ernst wie die Prüfungen am Ende deiner Ausbildung, denn ein schlechtes Ergebnis lässt sich später nur schwer wieder ausgleichen.

Die Prüfung in Teil 1 dauert insgesamt acht Stunden. Sie besteht aus einer komplexen Arbeitsaufgabe, die von kurzen Fachgesprächen begleitet wird, sowie aus schriftlichen Aufgaben, für die du 90 Minuten Zeit hast. Hier zeigst du, dass du mechanische, elektrische und elektronische Komponenten fachgerecht montieren, installieren und prüfen kannst.

Mechatroniker Abschlussprüfung Teil 2

Der zweite Teil am Ausbildungsende liefert die restlichen 60 Prozent deiner Gesamtnote. Er besteht aus einem praktischen und drei schriftlichen Bereichen. Der praktische „Arbeitsauftrag“ zählt 30 Prozent. Dein Betrieb wählt aus zwei Varianten: ein betrieblicher Auftrag (20 Stunden, Fachgespräch bis 30 Minuten) oder eine standardisierte Arbeitsaufgabe (14 Stunden, Fachgespräch bis 20 Minuten).

Die folgende Tabelle zeigt dir, wie sich die drei schriftlichen Prüfungsbereiche in Teil 2 zusammensetzen, wie viel Zeit du dafür hast und wie stark sie gewichtet werden.

Gruppiertes Balkendiagramm: Dauer in Minuten und Gewichtung in %. Dauer in Minuten: Arbeitsplanung 105, Funktionsanalyse 105, Wirtschafts- und Sozialkunde 60. Gewichtung in %: Arbeitsplanung 12, Funktionsanalyse 12, Wirtschafts- und Sozialkunde 6.
Dauer in Minuten und Gewichtung in %. Die Werte stehen in der Tabelle darunter.
Prüfungsbereich Dauer in Minuten Gewichtung in %
Arbeitsplanung 105 12
Funktionsanalyse 105 12
Wirtschafts- und Sozialkunde 60 6

Insgesamt sitzt du in Teil 2 also 270 Minuten an den schriftlichen Aufgaben. Die Themen Arbeitsplanung und Funktionsanalyse verlangen tiefgreifendes technisches Verständnis, während Wirtschafts- und Sozialkunde (WiSo) dein Wissen über allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge der Arbeitswelt prüft. Wenn du dich für die Abläufe in anderen technischen Berufen interessierst, lohnt sich ein Blick auf die Artikel von TestHelden zur Industriemechaniker Abschlussprüfung oder zur Elektroniker für Betriebstechnik Prüfung.

Gezielt für die Theorie lernen

Die schriftlichen Prüfungsbereiche wie Arbeitsplanung, Funktionsanalyse und WiSo erfordern viel Fachwissen. Im Mechatroniker IHK-Prüfungstrainer von TestHelden übst du relevante Themen, die in der Theorieprüfung vorkommen können. Ein Lernplan hilft dir, den Überblick zu behalten und dich gezielt bis zum Prüfungstermin vorzubereiten.

Wie läuft die Prüfung ab?

Von der Anmeldung bis zum Zeugnis durchläufst du mehrere Stationen. Der genaue Ablauf ist stark standardisiert, damit die Bedingungen für alle Prüflinge fair bleiben.

  1. Anmeldung: Dein Betrieb meldet dich fristgerecht bei der IHK an; dein Berichtsheft muss vorliegen.
  2. Einladung: Du erhältst rechtzeitig eine Einladung mit Ort und Zeit für alle Prüfungsteile.
  3. Schriftliche Prüfung: Die IHK entscheidet, ob du auf Papier oder digital am PC geprüft wirst. Die Geräte stellt die Kammer.
  4. Praktische Prüfung: Du erledigst deinen Arbeitsauftrag im Betrieb oder in der Lehrwerkstatt und führst danach das Fachgespräch.
  5. Ergebnisbekanntgabe: Du erfährst direkt nach der Feststellung des Gesamtergebnisses, ob du bestanden hast, und bekommst eine Bescheinigung.
  6. Zeugnis: Danach stellt die IHK dein Prüfungszeugnis aus. Bestehst du vor Ausbildungsende, endet deine Ausbildung mit der Bekanntgabe des Ergebnisses.

Wie und wann du deine Noten erfährst, handhabt jede IHK etwas anders. Bei einer gestreckten Prüfung wird dir das Ergebnis von Teil 1 schriftlich oder elektronisch mitgeteilt. Für den zweiten Teil veröffentlichen viele Kammern vorläufige Ergebnisse online. Bei der IHK für München und Oberbayern stehen die vorläufigen schriftlichen Ergebnisse der Winterprüfung 2026/27 voraussichtlich am 6. Januar 2027 im Azubi-Infocenter bereit. Die IHK Köln stellt vorläufige Ergebnisse etwa vier Wochen nach dem Termin online zur Verfügung, während die IHK Region Stuttgart das Abschlusszeugnis per Post schickt. Wer nicht besteht, bekommt einen Bescheid, der auflistet, welche Leistungen nicht wiederholt werden müssen. Mehr zum generellen Ablauf deiner Lehrjahre findest du im Beitrag Ablauf einer Ausbildung.

Wann sind die Termine und wie meldest du dich an?

Die schriftlichen Prüfungen finden in der Regel an bundeseinheitlichen Terminen statt. Für die Winterprüfung 2026/27 ist die schriftliche Abschlussprüfung (Teil 2) bundesweit auf den 1. und/oder 2. Dezember 2026 terminiert. Die IHK Frankfurt am Main prüft Teil 2 für Mechatroniker konkret am 1. Dezember 2026. Im Frühjahr 2027 steht die schriftliche Prüfung für Teil 1 am 16. und 17. März 2027 an. Die darauffolgende Sommerprüfung 2027 für Teil 2 ist bundeseinheitlich für den 11. und/oder 12. Mai 2027 geplant.

Einige Kammern weichen von diesen Daten ab und prüfen an eigenen Terminen. So findet die schriftliche Prüfung der IHK Region Stuttgart im Winter 2026/27 vom 10. bis 12. November 2026 statt, im Sommer 2027 vom 10. bis 12. Mai 2027.

Die Anmeldefristen legt jede IHK selbst fest. Die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick:

IHK Prüfungstermin Anmeldefrist
München und Oberbayern Frühjahr 2027 15.10. bis 15.11.2026
München und Oberbayern Sommer 2027 01.01. bis 15.02.2027
Frankfurt am Main Teil 1 (Frühjahr) 15. November des Vorjahres
Frankfurt am Main Teil 2 (Sommer / Winter) 1. Februar / 1. September
Region Stuttgart Frühjahr 2027 31.10.2026
Region Stuttgart Sommer 2027 05.02.2027 (Externe und Vollzeitschüler: 01.01.2027)

Wann ist die Prüfung bestanden und was passiert, wenn du durchfällst?

Um die Mechatroniker Abschlussprüfung erfolgreich zu meistern, musst du bestimmte Mindestleistungen erbringen. Du hast bestanden, wenn du im Gesamtergebnis über beide Teile hinweg sowie im praktischen Arbeitsauftrag mindestens die Note „ausreichend“ erreichst. Zudem musst du in zwei der drei schriftlichen Prüfungsbereiche von Teil 2 mindestens mit „ausreichend“ abschneiden. Ein absolutes K.-o.-Kriterium: In Teil 2 darf kein einziger Prüfungsbereich mit „ungenügend“ bewertet sein.

Solltest du in den schriftlichen Fächern knapp an der Bestehensgrenze scheitern, gibt es einen Rettungsanker. In einem schriftlichen Bereich ist eine mündliche Ergänzungsprüfung von etwa 15 Minuten möglich, wenn diese über das Bestehen der gesamten Prüfung entscheidet.

Falls es am Ende trotzdem nicht reicht, ist das kein Weltuntergang. Eine nicht bestandene Abschlussprüfung kann zweimal wiederholt werden. Wichtig bei der gestreckten Form: Teil 1 lässt sich nicht für sich allein wiederholen. Prüfungsleistungen, in denen du mindestens ausreichend warst, musst du auf Antrag nicht noch einmal ablegen, sofern du dich innerhalb von zwei Jahren nach dem Nichtbestehen zur Wiederholungsprüfung anmeldest. Du kannst die Prüfung frühestens zum nächsten regulären Termin wiederholen. Auf deinen Wunsch hin verlängert sich deine Ausbildung bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, allerdings höchstens um ein Jahr.

Was kostet die Prüfung?

Für Auszubildende ist die Abschlussprüfung grundsätzlich gebührenfrei. Die anfallenden Kammergebühren trägt in der Regel der Ausbildungsbetrieb. Die Höhe und der genaue Aufbau dieser Gebühren unterscheiden sich je nach IHK deutlich und liegen in den betrachteten Kammern zwischen 95 und 712 Euro.

Die Gebühren unterscheiden sich je nach IHK und Prüfungsform:

Kammer Prüfungsteil Gebühr
IHK Berlin Abschlussprüfung / Teil 2 385 Euro
IHK Berlin Teil 1 225 Euro
IHK München und Oberbayern Teil 2 95 bis 270 Euro
Handelskammer Hamburg Abschluss am Ausbildungsende 182 bis 321 Euro

Andere Kammern arbeiten mit Pauschalen oder erlassen die Gebühren unter bestimmten Bedingungen. Wer die Prüfung wiederholen muss oder als Externer antritt, zahlt gesonderte Gebührensätze.

Kammer Art der Gebühr Kosten
IHK Region Stuttgart Pauschale (Betreuung und Prüfung) 426 Euro
IHK Köln Gesamtgebühr 651 bis 712 Euro
IHK Frankfurt am Main Regelgebühr (Ausbildungsbeginn 2022 bis Ende 2027) keine Erhebung

Wie gelingt die Mechatroniker Prüfungsvorbereitung?

Eine gute Vorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg, besonders weil die gestreckte Prüfung viel Stoff aus unterschiedlichen Lehrjahren abfragt. Da Teil 1 bereits 40 Prozent der Note ausmacht, beginnt das ernsthafte Lernen lange vor dem eigentlichen Ausbildungsende.

Mit dem Mechatroniker IHK-Prüfungstrainer übst du typische Aufgaben mit Lösungen und planst deine Vorbereitung bis zum Testtag.

  • Berichtsheft pflegen: Dein Ausbildungsnachweis ist die Eintrittskarte zur Prüfung. Führe ihn von Anfang an sauber und regelmäßig, damit du vor der Anmeldung nicht in Stress gerätst.
  • Theorie frühzeitig wiederholen: Die Bereiche Arbeitsplanung und Funktionsanalyse bauen auf Grundlagenwissen auf. Warte nicht bis zum letzten Monat, sondern arbeite den Stoff der Berufsschule kontinuierlich nach.
  • Praxis im Betrieb üben: Besprich mit deinen Ausbildern, welche Handgriffe dir noch schwerfallen. Nutze die Zeit im Betrieb, um Schaltpläne zu lesen, Fehler zu suchen und Anlagen systematisch in Betrieb zu nehmen.
  • Fachgespräche simulieren: Das Fachgespräch im praktischen Teil macht viele Prüflinge nervös. Bitte Kollegen oder Ausbilder, dir Fragen zu deinem Arbeitsauftrag zu stellen, damit du lernst, technische Entscheidungen sicher zu begründen.

Das heißt für dich: Erstelle dir einen realistischen Lernplan, der rückwärts vom Prüfungstermin rechnet. Plane Pufferzeiten ein und nutze digitale Lernhilfen, um dich an die Fragestellungen der IHK zu gewöhnen. Wenn du dich im Vorfeld mit den typischen Aufgabenformaten vertraut machst, gehst du deutlich entspannter in die Prüfungshallen.

Fazit: Mit Struktur zum Mechatroniker-Abschluss

Die Mechatroniker Abschlussprüfung fordert dir einiges ab, belohnt dich aber mit einem anerkannten und gefragten Berufsabschluss. Durch die gestreckte Form musst du bereits im zweiten Lehrjahr zeigen, was du kannst. Wenn du die Gewichtung der einzelnen Prüfungsbereiche kennst und die Fristen deiner IHK im Blick behältst, hast du den organisatorischen Teil schon gemeistert. Für die inhaltliche Vorbereitung auf die Theorie empfiehlt dir das TestHelden-Team den Mechatroniker IHK-Prüfungstrainer, mit dem du dein Wissen gezielt auf die Probe stellen kannst. Viel Erfolg bei deinen Prüfungen und einen großartigen Start in dein Berufsleben wünscht dir das TestHelden-Team!

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Kurz beantwortet

Häufige Fragen zu Mechatroniker Abschlussprüfung

Die wichtigsten Antworten zum Artikel auf einen Blick.

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Wie ist die Mechatroniker Abschlussprüfung aufgebaut?

Die Mechatroniker Abschlussprüfung ist eine gestreckte Prüfung, die aus zwei Teilen besteht. Teil 1 findet vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt und fließt zu 40 Prozent in die Gesamtnote ein. Teil 2 erfolgt am Ende der Ausbildung und macht die restlichen 60 Prozent aus.

Was sind die Inhalte der Abschlussprüfung Teil 1 und Teil 2?

Teil 1 der Mechatroniker Abschlussprüfung konzentriert sich auf "Arbeiten an einem mechatronischen Teilsystem" mit einer achtstündigen Arbeitsaufgabe und 90 Minuten schriftlichen Aufgaben. Teil 2 umfasst einen Arbeitsauftrag (30 %), Arbeitsplanung (12 %), Funktionsanalyse (12 %) sowie Wirtschafts- und Sozialkunde (6 %).

Wie lange dauert die Mechatroniker Abschlussprüfung?

Die Mechatroniker Abschlussprüfung dauert insgesamt dreieinhalb Jahre, da es sich um eine gestreckte Prüfung handelt. Teil 1 dauert acht Stunden und Teil 2 beinhaltet 270 Minuten schriftliche Aufgaben sowie einen Arbeitsauftrag von 14 bis 20 Stunden.

Welche Voraussetzungen muss ich für die Zulassung zur Mechatroniker Abschlussprüfung erfüllen?

Für Teil 1 der Mechatroniker Abschlussprüfung musst du die vorgesehene Ausbildungszeit absolviert, einen eingetragenen Ausbildungsvertrag und einen vorliegenden Ausbildungsnachweis haben. Für Teil 2 ist zusätzlich die Teilnahme an Teil 1 und der Abschluss der Ausbildungszeit erforderlich.

Was kostet die Mechatroniker Abschlussprüfung?

Für Auszubildende ist die Mechatroniker Abschlussprüfung grundsätzlich gebührenfrei. Die anfallenden Kammergebühren trägt in der Regel der Ausbildungsbetrieb. Die Höhe der Gebühren variiert je nach IHK und liegt zwischen 95 und 712 Euro.

Wann sind die nächsten Termine für die Mechatroniker Abschlussprüfung?

Die schriftliche Abschlussprüfung Teil 2 für Winter 2026/27 ist bundeseinheitlich am 1. und/oder 2. Dezember 2026. Teil 1 für Frühjahr 2027 findet am 16. und 17. März 2027 statt. Die Sommerprüfung 2027 für Teil 2 ist für den 11. und/oder 12. Mai 2027 geplant.

Wie kann ich mich auf die Mechatroniker Abschlussprüfung vorbereiten?

Eine gute Vorbereitung auf die Mechatroniker Abschlussprüfung umfasst das kontinuierliche Pflegen des Berichtshefts, frühzeitiges Wiederholen der Theorie und intensives Üben der Praxis im Betrieb. TestHelden bietet einen IHK-Prüfungstrainer an, um sich gezielt auf die theoretischen Aufgaben vorzubereiten.

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Geschrieben von

Gründer und Geschäftsführer

Tom Wenk hat TestHelden gegründet und führt das Unternehmen als Geschäftsführer der eHEROES GmbH. Im TestHelden-Magazin schreibt er seit 2020 über Einstellungstests und Auswahlverfahren: bei Polizei, Bundeswehr und Zoll, bei IHK-Prüfungen sowie bei Aufnahmetests für Medizin, Psychologie und Studium. Seine Beiträge erklären den Ablauf, die typischen Testbereiche und eine gezielte Vorbereitung.

Veröffentlicht am im TestHelden-Magazin, Bereich IHK-Prüfungen.

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